Leuchtfeuerprojekte für die Bibel

Kooperation von Deutscher Bibelgesellschaft und Bibellesebund

Stuttgart/Marienheide, 12. Juli 2013. Die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) und der Bibellesebund Deutschland (BLB) haben eine engere Kooperation vereinbart. In beispielhaften Leuchtfeuerprojekten soll die Kooperation Gestalt bekommen. In der Vereinbarung wird betont, wie wichtig das Bündeln von Kräften zur Erreichung von gemeinsamen Zielen ist. Dabei sehen sich beide Werke in ihrer Arbeit als Dienstleister der christlichen Kirchen und Gemeinden.
Bibellesebund und Bibelgesellschaft haben in den vergangenen Jahren bereits in verschiedenen Kampagnen und Projekten zusammengearbeitet. Dazu gehört zum Beispiel das Jahr der Bibel 2003. In Kooperation erscheint auch das Bibellese-Buch „mittendrin“ mit Impulsen zur täglichen Lektüre der Heiligen Schrift. Durch die Zusammenarbeit sei das Vertrauen in die gegenseitige Kompetenz gewachsen, heißt es bei den Partnern. Zunächst bis 2015 wolle man die Zusammenarbeit intensivieren, um dann vor dem Hintergrund der Erfahrungen über die weitere Zukunft zu beraten.
Zu den geplanten Leuchtfeuerprojekten gehört ein Bibellesekonzept zu einhundert Kernstellen aus dem Alten und dem Neuen Testament (E100) sowie bibelmissiona-rische Projekte im Themenjahr „Bild und Bibel“ der Lutherdekade.
DBG und BLB unterstreichen ihren Auftrag, die Bibel allen Menschen zugänglich zu machen. Bei der Bibelgesellschaft geschehe dies vor allem durch Übersetzung, Herstellung, weltweite Verbreitung und Hilfen zum Lesen der Heiligen Schrift. Der Bibellesebund unterstütze und begleite Menschen bei der alltäglichen Nutzung der Bibel.
Die Kooperationsvereinbarung wurde für die Deutsche Bibelgesellschaft unterschrieben von Geschäftsführer Reinhard Adler und dem Vorsitzenden der Vollversammlung und des Verwaltungsrates, Dr. Johannes Friedrich, Landesbischof a.D. Für den Bibellesebund unterzeichneten der 1. Vorsitzende Pfarrer Eberhard Baade und Generalsekretär Dr. Christian Brenner.

Foto: (v.l.) Dr. Johannes Friedrich, Dr. Christian Brenner und Reinhard Adler bei der Vereinbarung der Kooperation. (Bildnachweis: DBG/BLB)