Himmlisch genießen – Gutes für Leib und Seele

30 biblisch inspirierte Rezepte zum Kochen und Backen

Stuttgart. Das Kochbuch „Himmlisch genießen – Gutes für Leib und Seele“ ist jetzt bei der Deutschen Bibelgesellschaft in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig erschienen. Der Band in der „edition chrismon“ bietet 30 Rezepte, Bibeltexte und biblisch-theologische Betrachtungen sowie großformatige Fotos aller Gerichte. Herausgeberinnen sind Martina Baur-Schäfer und Ulrike Verwold vom „Kirchenpavillon Bonn“, der Gastronomie mit Citykirchenarbeit verbindet. Die Rezepte kommen von Kornelia Kraemer, der Wirtin des Bistros, und die Fotos von Sandra Then.

Die biblisch inspirierten Rezepte beginnen mit dem rheinischen Klassiker „Himmel und Ääd“ und dem ersten Vers der Bibel „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“. Äpfel und Kartoffeln versinnbildlichen im Gericht, dass Himmel und Erde zusammengehören. Und in der theologischen Betrachtung heißt es: „Aber dieses ungleiche Paar, Himmel und Erde, sind keine getrennten Welten.“ Bei Noah verbinde Gott nach der Sintflut beide durch den Regenbogen. Mit Jesus Christus komme ein Stück Himmel auf die Erde.

Die Vielfalt der Rezepte zum Kochen und Backen reicht vom Krustenbraten mit gefüllten Kartoffelklößen und Rotkohl bis Thai-Curry auf Reis, vom Vollkornbrot bis zur Schoko-Bananen-Torte. „Was Sie in den Händen halten, ist ein unübliches »biblisches Kochbuch«, vielleicht sollte man es eher ein kulinarisch-theologisches Lesebuch nennen?“, fragt sich daher Herausgeberin Baur-Schäfer im Vorwort. Manchmal passten die Gerichte unmittelbar zum biblischen Text, wie bei Esaus Linsengericht. Manchmal übertrügen sie den biblischen Impuls eher symbolisch in die heutige Küche. Das sei so, wenn zum Beispiel heiße Schokotörtchen mit Vanilleeis den Bibelvers aus 1. Mose/Genesis 8,22 quasi im Mund schmelzen lassen: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze.“

Diplompädagogin Martina Baur-Schäfer ist seit 1983 Leiterin des Evangelischen Kirchenpavillons Bonn und zuständig für die Stadtkirchenarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Bonn. Pfarrerin Ulrike Verworld ist seit Ende 2014 im Evangelischen Kirchenpavillon Bonn tätig.

Sandra Then fotografierte für verschiedene Koch- und Backbücher. Im Fotoprojekt „Eine Welt, viel Gott“ zeigte die Bonnerin mit großformatigen Bildern aus Jerusalem, Rom, Istanbul und Japan ausschließlich die friedliche Seite der Religionen. Küchenchefin Kornelia Kraemer hat die Gerichte der Rezeptsammlung bereits zur großen Zufriedenheit der Gäste im Kirchenpavillon erprobt und serviert.

RTM

Himmlisch geniessen
Gutes für Leib und Seele
ISBN 978-3-438-06297-0
Deutsche Bibelgesellschaft in Zusammenarbeit
mit der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig
edition chrismon
Hardcover, Fadenheftung
144 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Format: ca. 27 × 22,3 cm
Preis: 20 Euro

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Weltbibelhilfe unterstützt Gemeinden in China

Aufruf zu Spenden für Bibelverbreitung und theologische Ausbildung

Stuttgart. Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft ruft in der Advents- und Weihnachtszeit zu Spenden für Christinnen und Christen in China auf. Schwerpunkt ist die Provinz Yunnan, in der man auch ärmeren Menschen den Besitz eines eigenen Neuen Testaments oder einer Bibel ermöglichen will. Darüber hinaus wird mit den Spenden theologische Literatur für angehende Pastoren finanziert.

„Die Entstehung vieler neuer Kirchengemeinden in China führt auch dazu, dass es nicht genügend ausgebildete Pastoren gibt“, erklärt dazu der ehemalige badische Landesbischof und Schirmherr der Weltbibelhilfe, Dr. Ulrich Fischer. Ausgebildete Pastoren seien aber wichtig für die Kirchen, damit eine fundierte Verkündigung und Auslegung der Bibel möglich ist.

Zhidui Pu lebt im Nordwesten von Yunnan und berichtet, dass der Distrikt einer der ärmsten in ganz China sei. „80 000 Christen leben in diesen Bergen. Ich bin einer von 67 Laienpredigern, die für die insgesamt 360 Kirchen der Region sorgen. Wir helfen den vier hauptamtlichen Pastoren, damit Gottes Wort verkündigt werden kann“, so der 50-Jährige. Alle wünschten sich, dass noch mehr Menschen an den Bibelseminaren ausgebildet würden. „Für die Zeit der Ausbildung sind künftige Pastoren aber dringend auf Unterstützung angewiesen“, so der engagierte Christ.

In der chinesischen Provinz Yunnan leben rund 47 Millionen Menschen, etwa eine Million davon sind Christen. Die Provinz ist mit 394 000 Quadratkilometern größer als die Bundesrepublik Deutschland. Die Landschaft ist geprägt von hohen Gebirgszügen, in die sich tiefe Täler eingraben. Viele Dörfer sind nur schwer zu erreichen. Die Familien leben häufig vom Getreide-, Kartoffel- und Gemüseanbau. Ihr Einkommen reicht meist nicht aus, um sich ohne fremde Hilfe eine eigene Bibel kaufen zu können. Deshalb ist weitere Unterstützung von außen erforderlich, wie sie von der Weltbibelhilfe und ihren Förderern aus Deutschland kommt.

Die Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere bibelgesellschaftliche Arbeit weltweit. Partner sind die im Weltverband zusammengeschlossenen Bibelgesellschaften. Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv.

Weitere Informationen im Internet unter:
https://www.die-bibel.de/spenden/weltbibelhilfe/projekte/china-2018/

RTM

Fotos:
(1) Die chinesische Christin Chang Lai mit ihrer ersten Bibel in ihrer Muttersprache Central Yi.
(2) Laienpastor Zhidui Pu

(Bildnachweis: Weltbibelhilfe)

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Tobias Keil
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Mehr Informationen
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Neuerscheinung „Die Hörbibel für Kinder“

Biblische Geschichten gelesen von Katharina Thalbach und Ulrich Noethen

Stuttgart. Biblische Geschichten vom Volk Israel, von David und Jesus sind jetzt in der neuen Reihe „Die Hörbibel für Kinder“ erschienen. Die Deutsche Bibelgesellschaft gibt die Hörbibeln in Gemeinschaft mit dem Verlag Don Bosco heraus. Katharina Thalbach und Ulrich Noethen lesen die Erzählungen. Der Komponist Rainer Oleak hat zusammen mit Texter Gerd-Ekken Gerdes für die drei CDs „Kinder-Bibel-Lieder zum Nachdenken und Mitmachen“ eingespielt.

Die Ausgaben der Kinder-Hörbibel erzählen Geschichten von Angst, Tapferkeit und Mut, von Traurigkeit, Hoffnung und Freude, von Alleinsein und von Unter-Freunden-Sein. Die Schauspielerin und Sprecherin Katharina Thalbach findet nicht nur, dass biblische Geschichten „mindestens so gut sind wie Grimms Märchen“. Die Geschichten seien vor dem Hintergrund des christlichen Abendlandes auch „sehr wichtig“. Schon als kleines Kind habe sie diese „mit Wonne“ gehört.

„Die Bibel hat große Worte, sie hat große Geschichten“, sagt die Berlinerin, die vielen Kindern auch von Hörbüchern wie „Der Räuber Hotzenplotz“, „Hanni und Nanni“ und „Bibi und Tina“ bekannt ist. Im Jahr 2014 bekam die inzwischen 64-Jährige den Deutschen Hörbuchpreis für ihr Lebenswerk.

Als „besten Interpreten“ zeichnete der Verein Deutscher Hörspielpreis Ulrich Noethen im Jahr 2017 aus. Der 59-jährige Schauspieler und Sprecher spielte außerdem in zahlreichen Kinderfilmen wie „Das Sams“, „Das fliegende Klassenzimmer“ und „Pettersson und Findus“. In der prämierten Filmproduktion „Bonhoeffer – die letzte Stufe“ (2000) verkörperte er den Widerstandskämpfer Hans von Dohnanyi, in der Verfilmung von „Das Tagebuch der Anne Frank“ (2016) den Vater des Mädchens.

Rainer Oleak komponierte und produzierte für mehr als 300 Kino- und Fernsehfilme sowie Künstler wie Ute Lemper und die Puhdys. Außerdem komponierte er die Musik zu den bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienenen Hörbuchproduktionen „Weihnachten“, „Passion“ und „Apokalypse“. Texter Gerd-Ekken Gerdes schrieb unter anderem für die Sesamstraße Liedtexte.

Die CDs haben eine Spieldauer von jeweils circa 40 Minuten. Bei „Das Volk Israel in Ägypten“ werden die Geschichten von Josef und seinen Brüdern, dem kleinen Mose, Mose und dem brennenden Dornbusch sowie dem Auszug aus Ägypten erzählt. Die „Geschichten von David“ handeln von dessen Kampf gegen Goliat, David und der klugen Frau, David wird König und Psalm 23 („Der Herr ist mein Hirte“). Auf der CD „Jesus wird geboren“ sind die Geschichten von der Geburt in Bethlehem, den Weisen aus dem Morgenland, der Flucht nach Ägypten und dem zwölfjährigen Jesus im Tempel zu hören.

Die Reihe wird für Kinder ab vier Jahren empfohlen, zum Beispiel zum Hören biblischer Geschichten in der Familie, Kindertagesstätten und in der Gemeindearbeit mit Kindern. Sie wird mit weiteren biblischen Geschichten fortgesetzt.

RTM

Links zu Hörproben:

Geschichten von David: www.die-bibel.de/shop/die-hoerbibel-fuer-kinder-2238

Das Volk Israel in Ägypten:www.die-bibel.de/shop/die-hoerbibel-fuer-kinder-2237

Die Hörbibel für Kinder

Deutsche Bibelgesellschaft
in Gemeinschaft mit dem Verlag Don Bosco
CD im DigiPac, Spieldauer 40 Minuten
Preis: jeweils 9,95 Euro

Das Volk Israel in Ägypten
ISBN 978-3-438-02237-0

Geschichten von David
ISBN 978-3-438-02238-7

Jesus wird geboren
ISBN 978-3-438-02239-4

Journalistinnen und Journalisten können per Mail an presse ein Rezensionsexemplar bestellen.

Mehr Informationen
www.die-bibel.de

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Stiftungspreis für den Komponisten Wolfgang Rihm

. Der Komponist, Musikwissenschaftler und Essayist Professor Dr. h.c. Wolfgang Rihm erhält den Stiftungspreis 2018 der ökumenischen Stiftung Bibel und Kultur. Der Preis wird in einem Konzert mit Festakt am Donnerstag, 15. November, 20 Uhr an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Velte-Saal des Schlosses Gottesaue überreicht. Die Laudatio hält Professor Dr. Ulrich Konrad, Dozent für Musik der europäischen Neuzeit und Mitglied des Beirates der Stiftung. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis übergibt die Vorsitzende der Stiftung, Bundesministerin a.D. Annette Schavan.

Die Preisverleihung der Stiftung Bibel und Kultur erfolgt innerhalb der Reihe „Neue Musik im Schloss“ in einem Preisträgerkonzert zum Wettbewerb des Kulturfonds Baden 2018, der die beste Interpretation der Werke von Wolfgang Rihm ausgezeichnet hat. Es musizieren Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe.

In der Begründung zur Preisverleihung heißt es: „In Kompositionen unterschiedlichsten Zu­schnitts thematisiert Wolfgang Rihm immer wieder die religiöse und geistliche Dimension des Menschen und reflektiert dabei auch biblische Gehalte.“ Als umfassend humanistisch gebildeter Musiker überführe er den Strom seiner Gedanken zuallererst in Musik und wisse auf unnach­ahmliche Weise, deren Unaussprechliches im Sagen und Schreiben ahnbar zu machen. „Wolfgang Rihm ist Schreibmusiker und Musikschreiber“, so die Stiftung. „In der Synthese dieser beiden Daseinsformen ist er der charakteristische Kopf unserer Zeit.“

Wolfgang Rihm begann bereits mit elf Jahren zu komponieren. Mit dem Abitur legte er zugleich nach einem Kompositionsstudium bei Eugen Werner Velte sein Examen an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe ab. Es folgten Studien in Köln und Freiburg. 1985 wurde Rihm als Nachfolger seines Lehrers Velte Professor für Komposition an der Karlsruher Musik­hochschule. Das Werkeverzeichnis des 66-jährigen Künstlers umfasst rund 500 Kompositionen aus nahezu allen Gattungen der Vokal- und Instrumentalmusik. Rihm wurde vielfach ausge­zeichnet, unter anderem mit dem „Ordre des Arts et des Lettres“ (2001), dem Großen Bundes­verdienstkreuz mit Stern (2014) und dem Preis der Europäischen Kirchenmusik (2017).

Die ökumenische Stiftung Bibel und Kultur hat sich zum Ziel gesetzt, die kulturelle Bedeutung der Bibel zu reflektieren und den Dialog darüber zu fördern. Sie wurde 1987 ins Leben gerufen und arbeitet schwerpunktmäßig in zwei Bereichen: Die Auszeichnung von Persönlichkeiten, die in ihrem Schaffen sich dem produktiven Verhältnis von zeitgenössischer Kultur und der Bibel widmen. Daneben schreibt sie regelmäßig den Schüler- und Jugendwettbewerb „Bibel heute“ jeweils in einem anderen Bundesland aus in Kooperation mit Kultusministerium und den Kir­chen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene setzen sich in kreativen Arbeiten und Aktio­nen mit biblischen Inhalten auseinander.

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Digitale Kommunikation und biblische Texte:,Deutsche Bibelgesellschaft stellt KonApp vor

Präsentation mit EKD-Medienbischof Jung bei Frankfurter Buchmesse

Stuttgart. Eine neue App für Konfirmandinnen und Konfirmanden hat die Deutsche Bibelgesellschaft heute bei der Frankfurter Buchmesse dem Medienbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Dr. Volker Jung, vorgestellt. Die sogenannte KonApp liegt jetzt in einer Beta-Version vor und wird von rund hundert Gemeinden in der Praxis getestet. Für die endgültige Namensgebung will die Bibelgesellschaft einen Wettbewerb ausschreiben.

„Für die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden und die Jugendarbeit bietet eine App großartige Möglichkeiten“, sagte Jung, der auch Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau ist. „Für die Gemeinden ist es wichtig, bei der Wahl der Medien auf die jungen Menschen zuzugehen. Da ist eine App für das Smartphone genau das richtige, denn kein Gerät nutzen Jugendliche häufiger.“

„Die Funktionen sind für die Praxis in den Gemeinden erarbeitet und das Design ist auf die jugendliche Nutzergruppe ausgerichtet“, erklärt Markus Hartmann, Leiter digitale Medien bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Die App bietet unter anderem ein Tagebuch zur eigenen Reflexion, Dienste für die Kommunikation innerhalb der Konfi-Gruppe, eine Terminübersicht und wichtige Glaubenstexte. Als Bibelausgaben sind die BasisBibel und die Lutherbibel plus Bibelleseplan vorgesehen. In einem Auswahltool werden in der fertigen Version Konfirmationssprüche angezeigt. Darüber hinaus sind kurze Videos zu Glaubens- und Lebensthemen geplant.

Dr. Thomas Ebinger, Dozent für Konfirmandenarbeit am Pädagogisch-Theologischen Zentrum der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, hat den Anstoß zur App gegeben und zusammen mit einer Projektgruppe von Praktikern das Konzept entwickelt. „Konfis sind eng verbunden mit ihrem Smartphone“, erklärt Ebinger. Sie setzten es auch für den schulischen Unterricht ein und hielten damit viele Dinge im Alltag fest. Mit der Konfi-App könnten Jugendliche dann zum Beispiel Videos zu Glaubensthemen ansehen und sich an die nächsten Termine erinnern lassen. Nach der Konfi-Zeit biete die App den Jugendlichen die Möglichkeit, untereinander und mit der Gemeinde im Kontakt zu bleiben. „Hauptzielgruppe sind die Konfirmanden, aber auch ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitende haben wir im Blick“, so Ebinger.

In den evangelischen Landeskirchen werden jährlich rund 200.000 Jugendliche konfirmiert. Interesse an der KonApp haben laut Ebinger inzwischen auch Gemeinden aus Österreich und der Schweiz sowie deutsche Freikirchen bekundet. Auftraggeber für die App ist die EKD, gefördert wird sie auch von evangelischen Landeskirchen. Verantwortet wird das Projekt von der Deutschen Bibelgesellschaft. Die App wird zunächst kostenlos eingeführt. Nach erfolgreicher Erprobungsphase ist eine Nutzungsgebühr geplant.

RTM

Foto: Markus Hartmann (l.) und Volker Jung (Bildnachweis: Bigl/DBG)

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Gute Nachricht Bibel feiert 50. Geburtstag

Bibelgesellschaft mit neuen Ausgaben bei der Frankfurter Buchmesse

Stuttgart. Zum 50. Geburtstag der Gute Nachricht Bibel präsentiert die Deutsche Bibelgesellschaft auf der Frankfurter Buchmesse 2018 (Halle 3.1, C84) vom 10. bis 14. Oktober neue Ausgaben. Die Gute Nach­richt war die erste Bibelübersetzung in modernem Deutsch, interkonfessionell übersetzt und auch ohne Kenntnis der klassischen Bibelsprache gut verständlich. Die Bibelübersetzung erscheint jetzt zum Jubi­läum mit neuem Design, veränderter Typografie und neu durchgesehenem Text.

„Die Gute Nachricht Bibel war 1968 in Deutschland eine Revolution in der Bibelübersetzung“, sagt der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Dr. Christoph Rösel. Der neue Typ der kommunikativen Übersetzung habe vielen Leserinnen und Lesern erstmals die Bibel erschlossen. „Auch heute noch ist die Gute Nachricht Bibel die ,Moderne‘ und zeichnet sich weiter dadurch aus, dass sie die einzige interkonfes­sionelle Bibelübersetzung in deutscher Sprache ist“, so Rösel.

Bei der Buchmesse sind fünf neue Ausgaben der Gute Nachricht Bibel zu sehen. Dazu gehören klassische und limitierte Editionen sowie eine Ausgabe für Schule und Gemeinde. Die neue von der Kreativagentur „gobasil“ (Hamburg/Hannover) entwickelte Gestaltung zeigt eine moderne lesefreundliche Schrift ohne Serifen. Unter dem Bibeltext wird direkt auf 60 Sonderseiten mit Sacherklärungen im hinteren Buchteil verwiesen. Die Cover stellen einzelne Bibelverse in den Mittelpunkt.

1968 war ein Jahr des weltweiten Aufbruchs. Dafür steht auch die „Gute Nachricht für Sie. NT68“. Vorbild war die englische „Good News for Modern Man“. An der Übersetzung beteiligten sich Journalisten und Schriftsteller. Das „NT68“ erschien als Taschenbuch mit Fließtext ohne Kapitel- und Versziffern, dafür mit ausdrucksstarken Bildern. Weit über 300.000 Exemplare verkaufte die damalige Württembergische Bibelanstalt bereits in den ersten Jahren. Katholische und evangelische Bibelgesellschaften aus allen deutschsprachigen Ländern beteiligten sich dann an der Überarbeitung. 1982 erschien die vollständige Ausgabe mit Altem Testament. 1997 kam eine überarbeitete Fassung heraus, die auch Aspekte der frauengerechten Sprache berücksichtigte.

Veranstaltungen bei der Buchmesse

Für Mittwoch, 10. Oktober, 16.30 Uhr lädt die Deutsche Bibelgesellschaft an ihrem Stand bei der Buchmesse zu „50 Jahre Gute Nachricht Bibel“ mit anschließender Happy Hour ein. Gesprächspartner kommen von der Agentur „gobasil“ und der Bibelgesellschaft in Georgien, dem diesjährigen Gastland der Buchmesse. In Geor­gien erscheint gerade eine moderne Bibelübersetzung in der Tradition der Gute Nachricht.

Ab Samstag, 13. Oktober, können Besucherinnen und Besucher an der Gutenberg-Presse des „Bibelmobils“ eigenhändig ihren Bibeltext drucken. Moderne Technik kommt dann bei „Bibleface“ zum Einsatz. Selfies werden digital zu einem Textbild mit Bibelvers verwandelt.

Einen Frühschoppen zum Thema Kinderbibeln veranstaltet die Bibelgesellschaft am Sonntag, 14. Oktober, ab 11 Uhr am Stand. Dann stellen Autorin Christiane Herrlinger und Illustrator Mathias Weber die „Bibel­geschichten für Erstleser“ vor (11.15 Uhr). Um „Die große Bibel für Kinder“ geht es mit Autorin Tanja Jeschke und Lektor Mathias Jeschke (12 Uhr). Wie eine Kinderbibel entsteht, erfahren Buchmessengäste danach in einer Runde mit Tanja und Mathias Jeschke sowie Mathias Weber (12.45 Uhr). Um 14 Uhr geben die Fach­leute der Deutschen Bibelgesellschaft Antworten auf die Frage: „Welche Bibel für welches Kind?“.

Mehr zum Jubiläum der Gute Nachricht Bibel: www.die-bibel.de/50jahregnb
Zu den Ausgaben im Shop: https://www.die-bibel.de/shop/themenwelten/neuerscheinungen

RTM

Fotos: Cover Klassik Edition, limitierte Edition blau und rot
Christoph Rösel (Bildnachweis: DBG)

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Bibeln für Christen in Syrien und im Irak

Weltbibelhilfe ruft zum Erntedankfest zu Spenden für den Nahen Osten auf

Stuttgart. Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft ruft zum Erntedankfest zu Spenden für Christinnen und Christen in Syrien und im Irak auf. Durch die dortigen Bibelgesellschaften werden Bibeln, Kinderbibeln und Materialien für die Sonntagsschule an Familien und Kirchen verteilt. Der Bedarf sei immer noch groß und deshalb bitte man ein weiteres Mal um Unterstützung, erklärt dazu der ehemalige badische Landesbischof und Schirmherr der Weltbibelhilfe, Dr. Ulrich Fischer.

„Die gute Nachricht ist: Die Kirche in Syrien lebt“, berichtet George Andrea, Leiter der Bibelgesellschaft in Syrien. Selbst in abgelegenen Regionen kämen die Menschen regelmäßig zusammen und feierten Gottes­dienste. Wo Kirchengebäude zerstört seien, träfen sich die Gemeindemitglieder privat, um zu beten und zu singen. Gleichzeitig organisieren die Gemeinden Angebote für Kinder und Jugendliche. Mehr als 200 Mitar­beitende für Sonntagsschulen hat die Bibelgesellschaft insgesamt schon ausgebildet.

„Unsere Buchläden in Aleppo und Damaskus sind Anlaufstellen für alle Menschen, die in dieser schwierigen Zeit nach Trost und Ermutigung suchen“, sagt George Andrea und ergänzt: „Wir sind dankbar, dass nicht mehr überall gekämpft wird“. Doch auch dort, wo die Kämpfe vorüber sind, sei die Versorgungslage schwie­rig. Wie alle anderen könnten viele christliche Familien nur mit Mühe ihren Lebensunterhalt bestreiten. Nicht wenige mussten vor dem Krieg aus der Heimat in sicherere Teile des Landes fliehen. Viele hätten kei­ne feste Arbeit und ihnen fehle das Geld, um die zerstörten Häuser wiederaufzubauen.

Ähnliches berichtet Nabil Omiesh von der Irakischen Bibelgesellschaft aus seinem Heimatland. Der soge­nannte Islamische Staat hat während seiner Terrorherrschaft Kirchen abgebrannt, Altäre, Kerzen und Bibeln zerstört. Ein Beispiel ist die Al Taheri Kirche in der kurdischen Region rund um Karakosch. Dort allein wurden 500 Bibeln verbrannt. So sollte christliches Leben in der Region für immer ausgelöscht werden. „Das dürfen wir nicht zulassen“, betont er und sieht im Ersatz der verbrannten Bibeln einen ersten wichtigen Schritt, damit die Christen dort neue Kraft und Hoffnung aus Gottes Wort schöpfen können. Aufgrund der Situation im Nahen Osten ist dies nur durch Unterstützung möglich, wie sie von der Weltbibel­hilfe und ihren Förderinnen und Förderern aus Deutschland kommt.

Die Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere bibelgesellschaftliche Arbeit weltweit. Partner sind die im Weltverband zusammengeschlossenen Bibelgesellschaften. Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv.

Weitere Informationen im Internet unter:
https://www.die-bibel.de/spenden/weltbibelhilfe/projekte/irak-syrien/

RTM

Fotos: (1) Nabil Omiesh in der ausgebrannten Kirche Al Taheri

(2) George Andrea, Leiter der Bibelgesellschaft in Syrien

(Bildnachweis: Weltbibelhilfe)

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Neuerscheinung „Empfehlenswerte Kinderbibeln“

Neue Ausgabe in der Reihe Wissenswertes zur Bibel erschienen

Stuttgart. Die Broschüre „Empfehlenswerte Kinderbibeln“ ist in einer Neuauflage bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen. Berücksichtigt sind 25 Kinderbibeln, die vorgestellt und nach verschiedenen Kriterien beurteilt werden. Der Ratgeber wurde gemeinsam von der Bibelgesellschaft, dem Borromäusverein, dem Sankt Michaelsbund und dem Evangelischen Literaturportal erarbeitet.

„Die Broschüre hilft Eltern, Großeltern und allen, die Kindern biblische Geschichten nahebringen möchten, aus der Vielfalt des Angebots gute, empfehlenswerte Kinderbibeln auszuwählen“, erklärt Pfarrer Dr. Christoph Melchior, Geschäftsführer des Evangelischen Bibelwerks im Rheinland und Mitarbeiter des Heftes. Die Einführung und die Vorstellung ausgewählter Titel zeigten exemplarisch, wie Kinderbibeln gestaltet sind, die gut als Brücke zwischen Kind und Bibel dienen. „Mit der Neubearbeitung kommen bewährte und neue empfehlenswerte Kinderbibeln in den Blick; nicht mehr lieferbare Titel sind weggefallen. Auch die Kriterien sind weiterentwickelt worden“, so der Theologe.

Die vorgestellten Kinder- und Schulbibeln werden an verschiedenen Qualitätskriterien gemessen. „Die Kinderbibel sollte zunächst all jenen gefallen, die das Buch Kindern vermitteln möchten. Es wäre zu wünschen, dass die Kinderbibel diejenigen, die die Bibel anschaffen, anspricht, möglichst sogar begeistert“, sagt Mathias Jeschke, Lektor bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Die Geschichten sollten nah an der biblischen Sprache sein, nichts Wesentliches weglassen oder hinzufügen und dem Alter des jeweiligen Kindes entsprechen.

„Es wäre sehr gut, wenn sich in der Auswahl der in der Kinderbibel vorkommenden Texte und Geschichten widerspiegelt, dass es sich bei der Bibel um eine Sammlung verschiedenster Textformen und Textgattungen aus einem großen Zeitraum handelt“, so Jeschke. Die Textbeispiele aus der Broschüre sind der Mose-Geschichte aus dem Alten Testament und der ​Geschichte von Jesus und Zachäus aus dem Neuen Testament entnommen. Die jetzt vierte Auflage des Ratgebers „Empfehlenswerte Kinderbibeln“ löst die Ausgabe von 2011 ab.

RTM

Empfehlenswerte Kinderbibeln
Reihe: Wissenswertes zur Bibel
Deutsche Bibelgesellschaft, Borromäusverein,
Sankt Michaelsbund und Evangelisches Literaturportal

ISBN 978-3-438-06613-8
64 Seiten, Format: ca. 15 x 21 cm
Preis: 2 Euro

Journalistinnen und Journalisten können per Mail an presse Rezensionsexemplare bestellen.

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Mathias Jeschke
Lektor (Kinderbibeln, Hörbibeln, Kunstbibeln)
Balinger Straße 31 A
Tel: +49 711 7181-257
Fax: +49 711 7181-553-257
E-Mail: jeschke

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iedmann Bibel für den VfB Stuttgart

Stuttgart. Der VfB Stuttgart erhält zu seinem Vereinsjubiläum ein besonderes Geschenk: eine der limitierten Ausgaben der Wiedmann Bibel ART-Edition – natürlich in Rot und mit der Nummer 1893, dem Gründungsjahr des Vereins. VfB-Präsident Wolfgang Dietrich nimmt den Prachtband aus den Händen von Martin Wiedmann, Sohn des Künstlers, und Reiner Hellwig, Deutsche Bibelgesellschaft, entgegen.

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, verbindet den Fußballclub und die weltweit einzigartige Bibel einiges: Die Wiedmann Bibel und der VfB haben beide ihre Wurzeln im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt. Am 9. September 1893 als Fußballverein Stuttgart gegründet, entstand 1912, durch den Zusammenschluss mit dem Cannstatter Kronen-Club, der VfB Stuttgart. Das Gründungshaus des Vereins sowie die Galerie befinden sich noch heute hier.

Willy Wiedmann war zu Lebzeiten eine bekannte Größe in Bad Cannstatt. Der damals dienstälteste Galerist der Landeshauptstadt erhielt 2002 für seinen Einsatz im Bereich der Kunst und Kultur das Bundesverdienstkreuz am Bande. Außerdem waren der ehemalige DFB und Ehrenpräsident des VfB Stuttgart Gerhard Mayer-Vorfelder und Willy Wiedmann gute Freunde. Neben dem Schauspieler Walter Schultheiß, dem ehemaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth und dem Verleger Michael Klett war Mayer-Vorfelder einer seiner regelmäßigen prominenten Gäste in der Tuchmachergasse 6. Damals bekannt unter dem Namen „Galerie am Jakobsbrunnen“, ist das Haus seit 2015 wieder für das Publikum geöffnet.

Die Verbindung zum VfB Stuttgart erstreckt sich aber auch über die nachfolgenden Generationen: Martin Wiedmann, der Sohn des verstorbenen Künstlers, sowie seine Söhne sind eingefleischte VfB-Fans und Vereinsmitglieder.

„Gerade weil der VfB und die Wiedmann Bibel beide ihre Wurzeln in Bad Cannstatt haben, war für uns von Anfang an klar, dass die Nummer 1893 nur an den Traditionsclub gehen kann. Es ist ein einzigartiges Werk und welcher Anlass eignet sich besser, als ein 125-jähriges Jubiläum“, so Martin Wiedmann, der Sohn des Künstlers und Entdecker der Wiedmann Bibel.

Die Wiedmann Bibel erscheint bei der Deutschen Bibelgesellschaft in Stuttgart. Reiner Hellwig, Kaufmännischer und Verlegerischer Leiter und ebenfalls VfB-Fan, schätzt die überraschenden Verbindungen, die mit dieser besonderen Bibel entstehen. „Stuttgart ist eine Fußball-Stadt und eine Stadt der Bibel. Wir freuen uns, mit der Wiedmann Bibel diese zwei ganz unterschiedlichen Seiten Stuttgarts zusammenzubringen. Die Wiedmann Bibel ist weltweit absolut einzigartig und doch wie ihr Künstler ein echtes Stuttgarter Original!“

„Wir freuen uns sehr über die große Verbundenheit der Familie Wiedmann mit unserem Verein und dieses wunderbare Jubiläumsgeschenk. Die Gründerväter des VfB Stuttgart und Willy Wiedmann waren jeweils Pioniere auf ihrem Gebiet und von Bad Cannstatt aus haben sie Großes aufgebaut und erreicht. Neben der regionalen Verwurzelung verbindet uns das Traditions- und Wertebewusstsein. Ich danke Martin Wiedmann und Reiner Hellwig für dieses beeindruckende und wertvolle Kunstwerk“, betont VfB Präsident Wolfgang Dietrich.

Mit der Wiedmann Bibel hat Willy Wiedmann ein Kunstwerk geschaffen, das in vielerlei Hinsicht weltweit einzigartig ist. Das 1,2 km lange Leporello ist nicht nur die längste gemalte Bibel der Welt, es steht auch im Guinness-Buch der Rekorde und gibt das Alte und Neue Testament in 3.333 Bildern wieder. Die auf 3.333 Exemplare limitierte ART-Edition ist im Buchhandel erhältlich.

Fotos:

(5) Nummer der Wiedmann Bibel

(7) Im Bild v.l.) Reiner Hellwig, Wolfgang Dietrich und Martin Wiedmann

(8) Im Bild (v.l.) Reiner Hellwig, Martin Wiedmann und Wolfgang Dietrich

Bildquelle: VfB Stuttgart

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Sven Bigl
Referent Öffentlichkeitsarbeit
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