Folkert Roggenkamp leitet Vertrieb und Marketing

Stuttgart. Folkert Roggenkamp (52) verantwortet seit dem 1. Juli Vertrieb und Marketing bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Er ist in dieser Position Nachfolger von Wolfgang Schweigert, der im Juni in den Ruhestand gegangen ist. „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe“, sagt Roggenkamp. „Das ‘Buch der Bücher’ als Kernelement einer komplexen Produktpalette und die anspruchsvolle Kundenstruktur der Deutschen Bibelgesellschaft stellen Herausforderungen dar, die auf dem Buchmarkt einzigartig sind.“

Folkert Roggenkamp ist Vater von zwei Kindern und war als selbständiger Buchhändler in seiner Heimatstadt Gütersloh in Nordrhein-Westfalen aktiv, bevor er 2007 als Verkaufsleiter und Key Account Manager zum Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv) nach München wechselte. 2013 übernahm er die Marketing- und Vertriebsleitung im Delius Klasing Verlag in Bielefeld.

Die Deutsche Bibelgesellschaft gibt im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland die Lutherbibel heraus. Sie ist zum 500. Reformationsjubiläum in revidierter Fassung als Lutherbibel 2017 erschienen und wurde inzwischen mehr als 500.000-mal verkauft. Als zweite vollständige Übersetzung des Alten und Neuen Testaments erscheint im Verlag die moderne Gute Nachricht Bibel. Als weitere Bibelübersetzungen werden in den nächsten Jahren die BasisBibel und die Neue Genfer Übersetzung (NGÜ) fertiggestellt.

Die wissenschaftlichen Ausgaben der Deutschen Bibelgesellschaft in den Ursprachen sind weltweit und bei allen Konfessionen die Grundlage für die theologische Wissenschaft und Bibelübersetzung. Dazu gehören die „Biblia Hebraica Stuttgartensia“ und die „Biblia Hebraica Quinta“, das „Greek New Testament“ und das „Novum Testamentum Graece“ (Nestle-Aland). Ein weiterer Schwerpunkt im Programm der Deutschen Bibelgesellschaft sind Kinder- und Jugendausgaben für alle Altersgruppen. Klassiker wie die Bilderbücher des niederländischen Illustrators Kees de Kort sind ebenso im Programm wie die Bibel als Wimmelbuch und Einstiegsbibeln für Teenager.

RTM

Foto: Folkert Roggenkamp (©​ Roggenkamp)

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Folkert Roggenkamp
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Balinger Straße 31 A
Tel: +49 711 7181-127
Fax: +49 711 7181-553-127
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Deutsche Bibelgesellschaft gratuliert Johannes Friedrich

Ehemaliger Vorsitzender wird am 20. Juni 70 Jahre alt

Stuttgart. Dr. Johannes Friedrich, ehemaliger Vorsitzender der Vollversammlung und des Aufsichtsrates der Deutschen Bibelgesellschaft, wird am Mittwoch, 20. Juni, 70 Jahre alt. „Wir danken Dr. Johannes Friedrich besonders für das große Engagement, mit dem er die Revision von Luthers Bibelübersetzung begleitet hat“, sagte seine Nachfolgerin und westfälische Präses, Annette Kurschus. Der ehemalige bayrische Landesbischof leitete von 2009 bis 2017 die bibelgesellschaftlichen Gremien.

In die Amtszeit von Friedrich fiel die Bearbeitung und Herausgabe der Lutherbibel 2017. Als Mitglied des Lenkungsausschusses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zur Koordination der Revision, im Rat der EKD und in der Deutschen Bibelgesellschaft habe er wichtige Beiträge für den Erfolg der neu bearbeiteten Lutherübersetzung geleistet, so Kurschus. In einer Vielzahl von Veranstaltungen habe Friedrich seitdem die revidierte Bibel und ihre Kriterien vorgestellt. Immer wieder weise er auf die prägende Kraft von Luthers Übersetzung für die evangelischen Kirchen in Deutschland und die deutsche Sprache hin.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Amtszeit von Friedrich war das Jubiläum „200 Jahre Deutsche Bibelgesellschaft“. In Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen, Gottesdiensten und Publikationen wurde dabei vielfältig an die Gründung der Württembergischen Bibelanstalt, einer Vorgängerin der Deutschen Bibelgesellschaft, im Jahr 1812 erinnert. Darüber hinaus wurden die Herausforderungen bibelgesellschaftlicher Arbeit heute in Deutschland und international dargestellt.

Aktuell engagiert sich Friedrich für die Bibel und die Bibelgesellschaften unter anderem als Verwaltungsratsvorsitzender des Bayerischen Zentralbibelvereins. Größtes Projekt der regionalen Bibelgesellschaft ist ein neues „Bibel Museum Bayern“, das in unmittelbarer Nähe der Nürnberger Lorenzkirche entsteht. Das Museum ist eine Weiterentwicklung des „Bibel-Erlebnis-Hauses“ und soll 2020 eröffnet werden.

Johannes Friedrich studierte Evangelische Theologie an den Universitäten in Erlangen und Tübingen. Nach der Assistenzzeit und der Promotion im Fach Neues Testament war er zunächst in Nürnberg im Vikariat, im Gemeindedienst und als Studentenpfarrer tätig. Friedrich leitete von 1985 bis 1991 als Propst die Evangelische Gemeinde deutscher Sprache zu Jerusalem. 1991 kehrte Friedrich nach Nürnberg zurück und übernahm das Amt des Stadtdekans.

Die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wählte den Theologen 1999 zum Landesbischof. Dem Rat der EKD gehörte er von 2002 bis 2013 an. 2005 wurde Friedrich Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und Vorsitzender des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes. Nach dem Ausscheiden aus dem Bischofsamt war er von 2012 bis 2013 bis zum Eintritt in den Ruhestand Pfarrer im fränkischen Bertholdsdorf.

RTM

Foto: Johannes Friedrich (B. Eidenmüller/DBG)

Perspektiven bibelgesellschaftlicher Arbeit

Vollversammlung der Deutschen Bibelgesellschaft tagt in Schwerte

Stuttgart. Die Perspektiven bibelgesellschaftlicher Arbeit stehen im Mittelpunkt der 38. Vollversammlung der Deutschen Bibelgesellschaft am Montag und Dienstag, 11. und 12. Juni, im Haus Villigst im westfälischen Schwerte. Die Canstein-Medaille wird in diesem Jahr an den Sprachwissenschaftler und Theologen Dr. Dr. Roland Werner (Marburg) vergeben.

„Viele Menschen haben eine Bibel zuhause, finden aber keinen rechten Zugang zu ihren Texten und der Botschaft“, sagt der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Dr. Christoph Rösel. Am Anfang der bibelgesellschaftlichen Arbeit in Deutschland habe die Bibelverbreitung im Vordergrund gestanden. Doch für die Bibelgesellschaften weltweit sei es inzwischen mindestens ebenso wichtig, die Bibel ihren Leserinnen und Lesern zu öffnen. In der Vollversammlung geht es daher um Themen wie die Bibelgesellschaften als Partner der Kirchen, den „Bible-Life-Cycle“ und ein Bibel-Begegnungs-Modell.

„Die Publikation der Lutherbibel 2017 hat in den vergangenen Jahren einen wesentlichen Teil der Arbeit in der Deutschen Bibelgesellschaft bestimmt“, so der Generalsekretär. Die Bibelgesellschaft freue sich, dass die revidierte Lutherbibel so positiv aufgenommen wurde, und mit der weiteren Arbeit an der BasisBibel bleibe das Thema Bibelübersetzung wichtig. Rösel: „Für uns geht jetzt darum, mit unseren bibelgesellschaftlichen Partnern in den Regionen, den Kirchen, Einrichtungen und Werken zu überlegen, was weitere aktuelle Herausforderungen sind und wie wir erfolgreich daran arbeiten können.“

Die Canstein-Medaille wird innerhalb der Vollversammlung am Montagabend (18.30 Uhr) an Dr. Dr. Roland Werner vergeben. Die Laudatio hält Dr. Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation und Bibelprogramme bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Die Medaille wird für besondere ehrenamtliche Verdienste bei der Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere ehrenamtliche bibelgesellschaftliche Arbeit verliehen. Namensgeber ist Freiherr Carl Hildebrandt von Canstein. Er gründete 1710 in Halle die erste Bibelgesellschaft der Welt, die von Cansteinsche Bibelanstalt. Preisträger der vergangenen Jahre waren der Alttestamentler Professor Dr. Christoph Levin (München), das Ehrenamtlichen-Team der Bibelgalerie Meersburg und Professor Dr. Christoph Kähler, ehemaliger Landesbischof Thüringens und Vorsitzender der von der Evangelischen Kirche in Deutschland initiierten Kommission zur Bearbeitung der Lutherbibel.

Zur Vollversammlung in Schwerte werden rund 60 Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Bibelgesellschaften sowie von evangelischen Freikirchen und christlichen Werken erwartet. Neben dem Schwerpunktthema werden die Vorsitzende des Aufsichtsrates und westfälische Präses Annette Kurschus und Generalsekretär Rösel die Jahresberichte halten. Außerdem wird aus der internationalen Arbeit der Deutschen Bibelgesellschaft und dem Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies) berichtet.

RTM

Nerscheinung „Bibelgeschichten für Erstleser“

„David und Goliat“ sowie „Jona und der große Fisch“ für Kinder ab sechs Jahren

Stuttgart. Die ersten beiden Bände der „Bibelgeschichten für Erstleser“ sind jetzt bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen. Erzählt werden die Geschichten von „David und Goliat“ sowie „Jona und der große Fisch“. Die Bilder hat Mathias Weber gemalt. Die Texte in einer einfachen Sprache für Kinder im Grundschulalter hat Christiane Herrlinger verfasst.

Mit der biblischen Erzählung von David und Goliat sowie der Geschichte des Propheten Jona sind Generationen groß geworden. Sie gelten als „Mutmach-Geschichten“ für Kinder. Der Hirtenjunge David, jüngster Sohn seiner Familie, fordert den riesenhaften Goliat heraus und besiegt ihn. Jona wird von Gott ausgewählt, der Stadt Ninive ein Gericht anzukündigen. Doch er weigert sich zunächst. In der kunstvollen Erzählung landet er deshalb bei seiner Flucht vor dem Auftrag im Bauch eines großen Fisches.

Illustrator Mathias Weber erzählt die biblischen Geschichten mit farbenfrohen Bildern, die Kinder wie Erwachsene ansprechen. Mit seinen Bildern ist bei der Deutschen Bibelgesellschaft auch die Kinder-Themen-Bibel erschienen. Der Illustrator arbeitete nach seinem Grafikstudium zunächst für eine Werbeagentur in Frankfurt am Main. Heute lebt er zusammen mit seiner Frau und zwei Töchtern in Ladenburg bei Heidelberg, wo er als freier Illustrator und Grafiker mit dem Schwerpunkt Kinderbuch arbeitet.

Autorin Christiane Herrlinger hat Germanistik und Theologie studiert. Nach einem Verlagsvolontariat arbeitete sie als Lektorin bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Seit 2009 ist sie selbstständig als Lektorin, Korrektorin, Redakteurin und Autorin tätig. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen biblische Themen.

Die Reihe „Bibelgeschichten für Erstleser“ wird im Herbst dieses Jahres mit „Zwei Söhne eines Vaters“ und „Noah und die große Flut“ fortgesetzt. Die Bücher in leicht lesbarer Schrift sind für das eigenständige Lesen in der Familie, in Grundschulen, im Kinderhort und in der Gemeindearbeit geeignet.

RTM

Journalistinnen und Journalisten können per Mail an presse ein Rezensionsexemplar bestellen.

Bibelgeschichten für Erstleser

David und Goliat

ISBN 978-3-438-04002-2
Autorin Christiane Herrlinger / Illustrator Matthias Weber
Deutsche Bibelgesellschaft
Farbiger Festeinband, durchgehend vierfarbig
40 Seiten, Format ca. 14,8 x 21 cm
Preis: 7,95 Euro

Jona und der große Fisch

ISBN 978-3-438-04003-9
Autorin Christiane Herrlinger / Illustrator Matthias Weber
Deutsche Bibelgesellschaft
Farbiger Festeinband, durchgehend vierfarbig
40 Seiten, Format ca. 14,8 x 21 cm
Preis: 7,95 Euro

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Neue Folge der Video-Reihe „Lichtmomente“

Das „HoffnungsHaus“ in Stuttgart: ein Zeichen
christlichen Engagements mitten im Rotlichtviertel

Stuttgart. Das „HoffnungsHaus“ im Stuttgarter Rotlichtviertel wird in einer neuen Folge des YouTube-Kanals „Lichtmomente“ vorgestellt. Die Deutsche Bibelgesellschaft sucht in der Video-Reihe nach engagierten Menschen und christlichen Werten in Deutschland. Das „HoffnungsHaus“ ist eine Einrichtung für Prostituierte und Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden.

„Wer von den Schicksalen der Frauen hört, kann kaum glauben, dass dies mitten in unserem Land passiert“, sagt Dr. Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Projekte wie das „HoffnungsHaus“ zeigten, wie Christinnen und Christen mit Nächstenliebe und Respekt darauf reagieren. „Die Reihe der Lichtmomente vermitteln auch hier, dass die Bibel und der Glauben für viele Menschen die Quelle für unschätzbares Engagement bleiben“, so Brenner.

Im Video berichtet Wilbirg Rossrucker, Sozialarbeiterin im „HoffnungsHaus“, von den Gewalterfahrungen der Frauen im Rotlichtmilieu. Die Prostituierten würden wie Waren gehandelt. Für die Einrichtung geht es darum, einen Raum zu finden, in dem diese Frauen Geborgenheit und Ruhe finden. Im „HoffnungsHaus“ sollten sie spüren, „da darf ich so sein, wie ich bin, da werde ich angenommen, da werde ich geliebt“, so Rossrucker. Man wolle den Frauen Wertschätzung vermitteln und dass sie „Gottes geliebtes Kind“ sind.

Das „HoffnungsHaus“ wurde im Juli 2016 eröffnet. Träger ist der Evangelische Gemeinschaftsverband Württemberg „die Apis“. Die Einrichtung arbeitet mit rund zehn Partnern zusammen. Anstoß zur Gründung der Einrichtung gaben die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler der geschätzt etwa 4.000 Frauen und 300 Männer, die im Raum Stuttgart der Prostitution nachgehen. Diese Bedingungen beschreibt das „HoffnungsHaus“ als teilweise katastrophal und menschenunwürdig. Den Betroffenen will man „Würde und Anerkennung vermitteln, Wege aus der Krise zeigen und sie dabei begleiten“.

In der Reihe „Lichtmomente“ werden unterschiedliche Projekte besucht, bei denen sich Menschen für andere einsetzen. Als Ergebnis entstehen Kurzfilme mit einer Länge von maximal zehn Minuten, die zunächst auf dem Videoportal YouTube ausgestrahlt werden. In der ersten Folge besuchten die Protagonisten der Reihe die Berliner Stadtmission und nahmen am Einsatz des Kältebusses teil. In der zweiten Folge wurde das Projekt „Jumpers – Jugend mit Perspektive“, mitten in einem Plattenbau im thüringischen Gera vorgestellt. Außerdem wird ein Video über einen Selbstversuch online gehen, bei dem mit kleinen Dingen Großes bewegt wird.

http://www.die-bibel.de/lichtmomente

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Die Lutherbibel zeigt die Kunst großer Meister

Neue Ausgaben mit Werken von Albrecht Dürer und Rembrandt

Stuttgart. Zwei Kunstbibeln mit dem Text der Lutherbibel 2017 und den Werken von Albrecht Dürer und Rembrandt sind jetzt bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen. Jede Ausgabe zeigt auf 16 Farbtafeln ausgewählte Werke der großen Maler der Bibel. Auf der Rückseite jeder Farbtafel finden sich kurze Angaben zum Bild sowie ein passendes Bibelwort.

Mit den Werken Dürer und Rembrandt zeigen die beiden Kunstbibeln Bilder von in ihrer Zeit herausragenden Malern der Bibel. Albrecht Dürer war der deutsche Künstler seiner Zeit. Kunsthistoriker prägten für die Kunst im Raum nördlich der Alpen von etwa 1480 bis 1530 den Begriff „Deutsche Kunst der Dürer-Zeit“. Neben seiner Vorliebe für Porträtdarstellungen bestimmten religiöse Themen das Werk des Nürnbergers. Immer wieder wandte sich der Maler und Grafiker dabei biblischen Motiven zu. Für Dürer sollte seine Malerei vor allem die Passion Christi und die Bewahrung des menschlichen Bildes vermitteln.

Rembrandt van Rijn (1606 bis 1669) zählt zu den bekanntesten niederländischen Künstlern des Barocks. Die Ausdruckskraft seiner Bilder fasziniert heute noch genauso wie zu ihrer Entstehungszeit. Sie laden zum Betrachten und Meditieren ein. Rembrandt schuf Porträts, Landschaftsbilder, bearbeitete mythologische Bildthemen und hinterließ eine große Anzahl an Selbstbildnissen. Unter Rembrandts rund 350 Gemälden, 1000 Zeichnungen und 300 Radierungen sind aber auch viele biblische Szenen zu finden. Jakob, Mose, David, aber auch Jesus und die Apostel begegnen Kunstinteressierten in seinen Werken.

Die revidierte Lutherbibel 2017 ist zum 500. Reformationsjubiläum erschienen. Sie wurde auf Anregung der Deutschen Bibelgesellschaft durch eine Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland erarbeitet. Die Kommission überprüfte den vollständigen Bibeltext und stellte so sicher, dass der Klassiker unter den deutschen Übersetzungen dem aktuellen Stand der Bibelwissenschaft entspricht. An vielen Stellen wurde dabei die vertraute und eingängige Luthersprache wiederhergestellt.

Die Ausgaben mit hochwertigem Leineneinband, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen sind auch als Traubibeln geeignet. Sie enthalten eine Familienchronik, in der Lebensdaten und andere wichtige Ereignisse festgehalten werden können. 2017 sind bereits in ähnlicher Ausstattung die Lutherbibel mit Glasfenstern von Marc Chagall und die Lutherbibel mit Werken von Michelangelo erschienen.

RTM

Journalistinnen und Journalisten können per Mail an presse ein Rezensionsexemplar bestellen.

Lutherbibel mit Bildern von Albrecht Dürer

Die Bibel nach Marin Luthers Übersetzung (Mit Apokryphen)
ISBN 978-3-438-03342-0
Deutsche Bibelgesellschaft
Leineneinband mit Farbabbildung, Fadenheftung, Leseband,
1.536 Seiten Bibeltext, 16 Farbtafeln, Familienchronik
Format ca. 14 × 21,4 cm
Preis: 30 Euro

Lutherbibel mit Bildern von Rembrandt

Die Bibel nach Marin Luthers Übersetzung (Mit Apokryphen)
ISBN 978-3-438-03343-7
Deutsche Bibelgesellschaft
Leineneinband mit Farbabbildung, Fadenheftung, Leseband,
1.536 Seiten Bibeltext, 16 Farbtafeln, Familienchronik
Format ca. 14 × 21,4 cm
Preis: 30 Euro

Lutherbibel mit Glasfenstern von Marc Chagall

Die Bibel nach Marin Luthers Übersetzung (Mit Apokryphen)

ISBN 978-3-438-03316-1
Deutsche Bibelgesellschaft
Leineneinband mit Farbabbildung, Fadenheftung, Leseband,
1.536 Seiten Bibeltext, 16 Farbtafeln, Familienchronik
Format ca. 14 × 21,4 cm
Preis: 30 Euro

Lutherbibel mit Meisterwerken von Michelangelo

Die Bibel nach Marin Luthers Übersetzung (Mit Apokryphen)
ISBN 978-3-438-03317-8
Deutsche Bibelgesellschaft
Leineneinband mit Farbabbildung, Fadenheftung, Leseband,
1.536 Seiten Bibeltext, 16 Farbtafeln, Familienchronik
Format ca. 14 × 21,4 cm
Preis: 30 Euro

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Rückkehr in ein zerstörtes Land

Zeitschrift „Bibelreport“ berichtet über die Lage von Christen im Irak

Stuttgart. Die aktuelle Situation von Christinnen und Christen im Irak ist das Titelthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Bibelreport“. Einige kehren jetzt in ihre Heimatorte zurück, nachdem die irakische Armee und andere bewaffnete Kräfte den „Islamischen Staat“ (IS) zurückgedrängt haben. Mit einem Projekt der Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft sollen irakische Christen ihre zerstörten Bibeln durch neue ersetzt bekommen.

„Bevor der IS kam, war Karakosch die größte christliche Stadt im Irak“, berichtet die Journalistin Lina Musharbash. Die Mitarbeiterin der Jordanischen Bibelgesellschaft ist vor Kurzem durch das Land gereist und schildert ihre Eindrücke: „Was ich auf meiner Autofahrt von Erbil nach Karakosch sehe, ist schockierend: Zerstörung, soweit das Auge reicht. Der IS hat fast alle Häuser und Kirchen geplündert, entweiht und verbrannt.“

Die Al Taheri Kirche in Karakosch habe einst als die größte und schönste Kirche im Irak gegolten, so Musharbash. Bei ihrem Besuch der Kirche habe sie dort nur eine kleine Gruppe von Menschen angetroffen, die sich zum Gebet versammelt hatten. Sie seien erst kürzlich aus der Autonomen Region Kurdistan zurückgekommen. Manchmal würden in der Kirche Gottesdienste gefeiert, zu denen auch Christen kommen, die noch als Flüchtlinge im Kurden-Gebiet leben. „Die Kirchenbesucher erzählen mir davon, wie glücklich sie seien, wieder in ihre Kirche gehen zu können. Doch ich spüre auch deutlich ihre Angst vor einer ungewissen Zukunft hier im Irak“, erklärt die Journalistin.

Seit dem Sturz Saddam Husseins im Jahr 2003 haben laut Musharbash Hunderttausende von Christinnen und Christen das Land verlassen. Seien es damals noch 2 Millionen gewesen, so lebten heute nur noch um die 300.000 Christen im Irak. Besonders nach den Ereignissen der vergangenen Jahre stünden sie vor einer großen Frage: „Sollen sie das Land für immer verlassen und in sichere Länder auswandern oder sollen sie in ihrer Heimat bleiben, damit das Christentum im Irak überleben kann?“. Das sei eine Frage, auf die es keine leichte Antwort gebe.

Nabil Omiesh, Leiter der Irakischen Bibelgesellschaft, erläutert, dass Christen nicht nur physisch bedroht wurden, sondern man ihnen auch die Symbole und Grundlagen ihres Glaubens nehmen wollte. Es handele sich um den Versuch, das Christentum für immer aus der Region zu vertreiben. „Das dürfen wir nicht zulassen“, sagt er. Die Bibelgesellschaft ermutigt die Christen deshalb, in den Irak zurückzukehren. Ein erster wichtiger Schritt sei dabei, dass ihre verbrannten Bibeln durch neue ersetzt werden.

Ein weiteres Thema im „Bibelreport“ sind die Werke der christlichen Künstlerin Nelly Bube aus Kasachstan. Die inzwischen 68-Jährige kam vor 18 Jahren zum christlichen Glauben und malt unter anderem Bilder der neutestamentlichen Gleichnisse in der östlich-nomadischen Tradition. In der Jahresserie zu 50 Jahren Bibelreport geht es dieses Mal um Bibelübersetzungs- und Leselernprogramme in Indonesien. In der Serie werden „Dauerbrenner“ unter den Projekten der Weltbibelhilfe aufgegriffen.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet fünfmal im Jahr über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift. Der „Bibelreport“ kann kostenlos auf bibelreport abonniert werden. Im Internet gibt es unter folgendem Link die digitale Ausgabe: www.die-bibel.de/bibelreport.

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Eva Mündlein
Redakteurin Bibelreport
Balinger Straße 31 A
Tel: +49 711 7181-245
Fax: +49 711 7181-553-245
E-Mail: muendlein

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„Jumpers“ kämpft in Gera für die Startchancen von,Kindern und Jugendlichen im Plattenbau

​Deutsche Bibelgesellschaft setzt Video-Reihe „Lichtmomente“ fort

Stuttgart. Das Projekt „Jumpers – Jugend mit Perspektive“, mitten in einem Plattenbau im thüringischen Gera, steht im Zentrum einer neuen Folge des YouTube-Kanals „Lichtmomente“. Die Deutsche Bibelgesellschaft begibt sich in der Video-Reihe auf Spurensuche nach engagierten Menschen und christlichen Werten in Deutschland. Die Arbeit von „Jumpers“ steht dabei für eine Kultur, in der Kinder und Jugendliche uneingeschränkt Wertschätzung und Liebe erfahren können.

„Wir zeigen mit diesem Video, wie die Bibel, Nächstenliebe und der Glauben Menschen heute bewegen“, sagt Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Beim Jumpers-Projekt in Gera würden christliche Werte gelebt, die für die ganze Gesellschaft wichtig seien. „Als Bibelgesellschaft freuen wir uns vermitteln zu können, wie sehr hier Wort und Tat zusammengehören“, so Brenner.

Nach den Erfahrungen von „Jumpers“ fehlen durch die soziale und familiäre Situation vielen Kindern und Jugendlichen in der Plattenbau-Siedlung die Startchancen, die ihnen eigentlich zustehen. Angespannte finanzielle Umstände und manchmal auch häusliche Gewalt trage dazu bei, dass sie in ihrer Entfaltung eingeschränkt sind. Dagegen versucht das Projekt Alternativen aufzuzeigen.

Es gehe um Familien, die um viele Dinge kämpfen müssten und denen nicht alles zufalle, erläutert Christian Schleife von der Jumpers-Projektleitung im Video. Das bedeute für „Jumpers“ Familien, Jugendliche und Kinder „voller Herz und Hingabe“ zu unterstützen. „Ich liebe diese kleinen Veränderungen“, ergänzt Schleifes Kollegin Annette Steppan mit Blick auf die Entwicklung der Kinder. Im Video erzählen die Jungen und Mädchen von ihren Zukunftswünschen. Sie erklären, wo sie einmal leben und was sie arbeiten wollen, was sie über Familie und Freundschaft denken und was sie für andere täten, wenn sie viel Geld bekämen.

Als Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen betonen die Mitarbeitenden des Jumpers-Teams, dass jeder Mensch von Gott gewollt, geliebt und begabt ist. Sie wollen das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen stärken und ihre Perspektiven nachhaltig und ganzheitlich verbessern. So gehören zu den Angeboten im Stadtteil neben Hausaufgabenhilfe, Sport, Spielen und Kreativ-Werkstätten auch Mittagessen für die Familien und Elterntreffs.

In der Reihe „Lichtmomente“ werden unterschiedliche Projekte besucht, bei denen sich Menschen für andere einsetzen. Als Ergebnis entstehen Kurzfilme mit einer Länge von maximal zehn Minuten, die zunächst auf dem Videoportal YouTube ausgestrahlt werden. In der ersten Folge besuchten die Protagonisten der Reihe die Berliner Stadtmission und nahmen am Einsatz des Kältebusses teil. In einer weiteren Folge ist das „HoffnungsHaus“ Thema, ein Projekt des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes „die Apis“ im Rotlichtviertel von Stuttgart. Außerdem wird ein Video über einen Selbstversuch online gehen, bei mit kleinen Dingen Großes bewegt wird.

Mehr unter: www.die-bibel.de/lichtmomente

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„Eine 7 für die 7: Ehrengeschenk an die Stadt Stuttgart“

Bürgermeister Dr. Martin Schairer nimmt Wiedmann Bibel entgegen

Stuttgart. Entstanden in der Bibelstadt Stuttgart, ist nun eine weltweit einzigartige Version der Heiligen Schrift in Buchform erschienen: Die Wiedmann Bibel ART-Edition. Der Künstler Willy Wiedmann war immer eng mit seiner Wahlheimat verbunden. Die Stadt Stuttgart hat am 19. März die ‚Nummer 7’ der insgesamt 3.333 Ausgaben, als Hommage an ihre Postleitzahlen-Gruppe, nun als Ehrengeschenk von den Herausgebern Wiedmann Media AG und Deutsche Bibelgesellschaft überreicht bekommen. Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport und Vertreter der Stadt Stuttgart im „Rat der Religionen“, Dr. Martin Schairer, hat das Exemplar in Empfang genommen.

Bürgermeister Dr. Martin Schairer sagte: „Die Bibel in Bildern wiederzugeben, ist eine wunderbare Idee, weil sie dadurch für jedermann verständlich wird. Willy Wiedmann hat mit seiner Bibel ein epochales Werk geschaffen, das Jung und Alt, Christen und Nichtchristen gleichermaßen anspricht. Diese Bibel macht Lust, sich mit den Geschichten und Inhalten des Christentums zu befassen. Die Bibelstadt Stuttgart kann sich glücklich schätzen, ein so wertvolles Exemplar zu erhalten.“

Die Wiedmann Bibel lässt die Geschichten des kompletten Alten und Neuen Testaments durch Bilder sprechen und ist damit weltweit einzigartig. 16 Jahre (1984-2000) arbeitete Willy Wiedmann an dem Kunstwerk. Er malte alle 3.333 Bilder im Stil der Polykonmalerei, den er in den 1960er Jahren entwickelt hatte. Wiedmann hatte zu Lebzeiten nicht die Möglichkeit, sein Werk zu veröffentlichen. Sein Sohn, Martin Wiedmann, entdeckte es nach dem Tod des Vaters verstaut auf dem Dachboden. Er stellte sich der Herausforderung, dessen Traum weiterzuführen und die Wiedmann Bibel zu veröffentlichen. Er ließ dazu alle 3.333 Bilder digitalisieren. Es entstand eine multimediale Bibelwelt. Mit der ART-Edition ging jetzt der letzte Wunsch Wiedmanns in Erfüllung: Eine Veröffentlichung seines Werks als Buch.

Für Martin Wiedmann ist nun auch dieser Meilenstein erreicht: „Es war immer der Traum meines Vaters gewesen. So hat er es in seinen handschriftlichen Auszeichnungen festgehalten. Er wäre bestimmt jetzt sehr glücklich und stolz. Gerade weil Willy Wiedmann tief mit Stuttgart verbunden war und das Meisterwerk hier entstand, war von Anfang an klar, dass keine andere als die Stadt Stuttgart die ‚Nummer 7‘ erhalten sollte.“

Entstanden ist die ART-Edition in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bibelgesellschaft und dem renommierten Fotografen und Gestalter Manfred Rieker. Für ihn war die Arbeit an dem Projekt etwas ganz Neues: „In meiner Karriere sind schon viele außergewöhnliche Anfragen an mich herangetragen worden. Allerdings kann ich sagen, dass die Wiedmann Bibel zu einem, wenn nicht sogar zum außergewöhnlichsten Projekt meiner Laufbahn geworden ist. Die Arbeit an der ART-Edition war für mich eine große Freude und Herausforderung gleichermaßen.“

Die Ausgaben enthalten die kompletten Bilder des Originals und werden ergänzt durch Kommentare und eine Biographie des Künstlers sowie verschiedene Bibelverse aus der revidierten Lutherbibel 2017.

Auch für das Team der Deutschen Bibelgesellschaft war es ein ganz besonderes Projekt, meint Reiner Hellwig, Kaufmännischer und Verlegerischer Leiter der Deutschen Bibelgesellschaft: „Die Wiedmann Bibel ist eine Kunst-Bibel, sie ist aber auch eine Bilder-Bibel. Die Bilder sind ihre Sprache und bieten damit einen ganz einzigartigen Zugang. Die Bilder nehmen den Betrachter mit hinein in die Welt der Bibel, machen neugierig und regen zur Auseinandersetzung mit den biblischen Geschichten an. Damit die Leser nicht die Orientierung verlieren, haben wir Textstellen ergänzt und was würde zur Kraft von Willy Wiedmanns Bildern besser passen als die Sprachkraft von Martin Luther? Das Lektorat der Texte lag dementsprechend bei uns im Haus.“

Foto: (v.l.) Manfred Rieker, Martin Wiedmann,Martin Schairer, Reiner Hellwig und Hans-Peter Ehrlich (Mitglied des Stuttgarter Gemeinderates und des Ausschusses für Kultur und Medien).

Quelle: Stadt Suttgart /Fotograf Thomas Wagner, Rechte LHS, honorarfrei für redaktionelle
Verwendung

Diese Pressemitteilung wird von der Stadt Stuttgart, der Deutschen Bibelgesellschaft und der Wiedmann Media AG verschickt.

Mehr Informationen
www.die-bibel.de

www.diewiedmannbibel.de

Die limitierte ART-Edition ist im Handel erhältlich.

Kontakt

Wiedmann Media AG
Diana Lammerts
Mobil: +49 151 24 07 79 97
E-Mail: presse

Deutsche Bibelgesellschaft
Sven Bigl
Referent Öffentlichkeitsarbeit
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Fax: +49 711 7181-553-286
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