Neue Folge der Video-Reihe „Lichtmomente“

Das „HoffnungsHaus“ in Stuttgart: ein Zeichen
christlichen Engagements mitten im Rotlichtviertel

Stuttgart. Das „HoffnungsHaus“ im Stuttgarter Rotlichtviertel wird in einer neuen Folge des YouTube-Kanals „Lichtmomente“ vorgestellt. Die Deutsche Bibelgesellschaft sucht in der Video-Reihe nach engagierten Menschen und christlichen Werten in Deutschland. Das „HoffnungsHaus“ ist eine Einrichtung für Prostituierte und Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden.

„Wer von den Schicksalen der Frauen hört, kann kaum glauben, dass dies mitten in unserem Land passiert“, sagt Dr. Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Projekte wie das „HoffnungsHaus“ zeigten, wie Christinnen und Christen mit Nächstenliebe und Respekt darauf reagieren. „Die Reihe der Lichtmomente vermitteln auch hier, dass die Bibel und der Glauben für viele Menschen die Quelle für unschätzbares Engagement bleiben“, so Brenner.

Im Video berichtet Wilbirg Rossrucker, Sozialarbeiterin im „HoffnungsHaus“, von den Gewalterfahrungen der Frauen im Rotlichtmilieu. Die Prostituierten würden wie Waren gehandelt. Für die Einrichtung geht es darum, einen Raum zu finden, in dem diese Frauen Geborgenheit und Ruhe finden. Im „HoffnungsHaus“ sollten sie spüren, „da darf ich so sein, wie ich bin, da werde ich angenommen, da werde ich geliebt“, so Rossrucker. Man wolle den Frauen Wertschätzung vermitteln und dass sie „Gottes geliebtes Kind“ sind.

Das „HoffnungsHaus“ wurde im Juli 2016 eröffnet. Träger ist der Evangelische Gemeinschaftsverband Württemberg „die Apis“. Die Einrichtung arbeitet mit rund zehn Partnern zusammen. Anstoß zur Gründung der Einrichtung gaben die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler der geschätzt etwa 4.000 Frauen und 300 Männer, die im Raum Stuttgart der Prostitution nachgehen. Diese Bedingungen beschreibt das „HoffnungsHaus“ als teilweise katastrophal und menschenunwürdig. Den Betroffenen will man „Würde und Anerkennung vermitteln, Wege aus der Krise zeigen und sie dabei begleiten“.

In der Reihe „Lichtmomente“ werden unterschiedliche Projekte besucht, bei denen sich Menschen für andere einsetzen. Als Ergebnis entstehen Kurzfilme mit einer Länge von maximal zehn Minuten, die zunächst auf dem Videoportal YouTube ausgestrahlt werden. In der ersten Folge besuchten die Protagonisten der Reihe die Berliner Stadtmission und nahmen am Einsatz des Kältebusses teil. In der zweiten Folge wurde das Projekt „Jumpers – Jugend mit Perspektive“, mitten in einem Plattenbau im thüringischen Gera vorgestellt. Außerdem wird ein Video über einen Selbstversuch online gehen, bei dem mit kleinen Dingen Großes bewegt wird.

http://www.die-bibel.de/lichtmomente

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Christian Brenner
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Die Lutherbibel zeigt die Kunst großer Meister

Neue Ausgaben mit Werken von Albrecht Dürer und Rembrandt

Stuttgart. Zwei Kunstbibeln mit dem Text der Lutherbibel 2017 und den Werken von Albrecht Dürer und Rembrandt sind jetzt bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen. Jede Ausgabe zeigt auf 16 Farbtafeln ausgewählte Werke der großen Maler der Bibel. Auf der Rückseite jeder Farbtafel finden sich kurze Angaben zum Bild sowie ein passendes Bibelwort.

Mit den Werken Dürer und Rembrandt zeigen die beiden Kunstbibeln Bilder von in ihrer Zeit herausragenden Malern der Bibel. Albrecht Dürer war der deutsche Künstler seiner Zeit. Kunsthistoriker prägten für die Kunst im Raum nördlich der Alpen von etwa 1480 bis 1530 den Begriff „Deutsche Kunst der Dürer-Zeit“. Neben seiner Vorliebe für Porträtdarstellungen bestimmten religiöse Themen das Werk des Nürnbergers. Immer wieder wandte sich der Maler und Grafiker dabei biblischen Motiven zu. Für Dürer sollte seine Malerei vor allem die Passion Christi und die Bewahrung des menschlichen Bildes vermitteln.

Rembrandt van Rijn (1606 bis 1669) zählt zu den bekanntesten niederländischen Künstlern des Barocks. Die Ausdruckskraft seiner Bilder fasziniert heute noch genauso wie zu ihrer Entstehungszeit. Sie laden zum Betrachten und Meditieren ein. Rembrandt schuf Porträts, Landschaftsbilder, bearbeitete mythologische Bildthemen und hinterließ eine große Anzahl an Selbstbildnissen. Unter Rembrandts rund 350 Gemälden, 1000 Zeichnungen und 300 Radierungen sind aber auch viele biblische Szenen zu finden. Jakob, Mose, David, aber auch Jesus und die Apostel begegnen Kunstinteressierten in seinen Werken.

Die revidierte Lutherbibel 2017 ist zum 500. Reformationsjubiläum erschienen. Sie wurde auf Anregung der Deutschen Bibelgesellschaft durch eine Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland erarbeitet. Die Kommission überprüfte den vollständigen Bibeltext und stellte so sicher, dass der Klassiker unter den deutschen Übersetzungen dem aktuellen Stand der Bibelwissenschaft entspricht. An vielen Stellen wurde dabei die vertraute und eingängige Luthersprache wiederhergestellt.

Die Ausgaben mit hochwertigem Leineneinband, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen sind auch als Traubibeln geeignet. Sie enthalten eine Familienchronik, in der Lebensdaten und andere wichtige Ereignisse festgehalten werden können. 2017 sind bereits in ähnlicher Ausstattung die Lutherbibel mit Glasfenstern von Marc Chagall und die Lutherbibel mit Werken von Michelangelo erschienen.

RTM

Journalistinnen und Journalisten können per Mail an presse ein Rezensionsexemplar bestellen.

Lutherbibel mit Bildern von Albrecht Dürer

Die Bibel nach Marin Luthers Übersetzung (Mit Apokryphen)
ISBN 978-3-438-03342-0
Deutsche Bibelgesellschaft
Leineneinband mit Farbabbildung, Fadenheftung, Leseband,
1.536 Seiten Bibeltext, 16 Farbtafeln, Familienchronik
Format ca. 14 × 21,4 cm
Preis: 30 Euro

Lutherbibel mit Bildern von Rembrandt

Die Bibel nach Marin Luthers Übersetzung (Mit Apokryphen)
ISBN 978-3-438-03343-7
Deutsche Bibelgesellschaft
Leineneinband mit Farbabbildung, Fadenheftung, Leseband,
1.536 Seiten Bibeltext, 16 Farbtafeln, Familienchronik
Format ca. 14 × 21,4 cm
Preis: 30 Euro

Lutherbibel mit Glasfenstern von Marc Chagall

Die Bibel nach Marin Luthers Übersetzung (Mit Apokryphen)

ISBN 978-3-438-03316-1
Deutsche Bibelgesellschaft
Leineneinband mit Farbabbildung, Fadenheftung, Leseband,
1.536 Seiten Bibeltext, 16 Farbtafeln, Familienchronik
Format ca. 14 × 21,4 cm
Preis: 30 Euro

Lutherbibel mit Meisterwerken von Michelangelo

Die Bibel nach Marin Luthers Übersetzung (Mit Apokryphen)
ISBN 978-3-438-03317-8
Deutsche Bibelgesellschaft
Leineneinband mit Farbabbildung, Fadenheftung, Leseband,
1.536 Seiten Bibeltext, 16 Farbtafeln, Familienchronik
Format ca. 14 × 21,4 cm
Preis: 30 Euro

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www.die-bibel.de

Rückkehr in ein zerstörtes Land

Zeitschrift „Bibelreport“ berichtet über die Lage von Christen im Irak

Stuttgart. Die aktuelle Situation von Christinnen und Christen im Irak ist das Titelthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Bibelreport“. Einige kehren jetzt in ihre Heimatorte zurück, nachdem die irakische Armee und andere bewaffnete Kräfte den „Islamischen Staat“ (IS) zurückgedrängt haben. Mit einem Projekt der Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft sollen irakische Christen ihre zerstörten Bibeln durch neue ersetzt bekommen.

„Bevor der IS kam, war Karakosch die größte christliche Stadt im Irak“, berichtet die Journalistin Lina Musharbash. Die Mitarbeiterin der Jordanischen Bibelgesellschaft ist vor Kurzem durch das Land gereist und schildert ihre Eindrücke: „Was ich auf meiner Autofahrt von Erbil nach Karakosch sehe, ist schockierend: Zerstörung, soweit das Auge reicht. Der IS hat fast alle Häuser und Kirchen geplündert, entweiht und verbrannt.“

Die Al Taheri Kirche in Karakosch habe einst als die größte und schönste Kirche im Irak gegolten, so Musharbash. Bei ihrem Besuch der Kirche habe sie dort nur eine kleine Gruppe von Menschen angetroffen, die sich zum Gebet versammelt hatten. Sie seien erst kürzlich aus der Autonomen Region Kurdistan zurückgekommen. Manchmal würden in der Kirche Gottesdienste gefeiert, zu denen auch Christen kommen, die noch als Flüchtlinge im Kurden-Gebiet leben. „Die Kirchenbesucher erzählen mir davon, wie glücklich sie seien, wieder in ihre Kirche gehen zu können. Doch ich spüre auch deutlich ihre Angst vor einer ungewissen Zukunft hier im Irak“, erklärt die Journalistin.

Seit dem Sturz Saddam Husseins im Jahr 2003 haben laut Musharbash Hunderttausende von Christinnen und Christen das Land verlassen. Seien es damals noch 2 Millionen gewesen, so lebten heute nur noch um die 300.000 Christen im Irak. Besonders nach den Ereignissen der vergangenen Jahre stünden sie vor einer großen Frage: „Sollen sie das Land für immer verlassen und in sichere Länder auswandern oder sollen sie in ihrer Heimat bleiben, damit das Christentum im Irak überleben kann?“. Das sei eine Frage, auf die es keine leichte Antwort gebe.

Nabil Omiesh, Leiter der Irakischen Bibelgesellschaft, erläutert, dass Christen nicht nur physisch bedroht wurden, sondern man ihnen auch die Symbole und Grundlagen ihres Glaubens nehmen wollte. Es handele sich um den Versuch, das Christentum für immer aus der Region zu vertreiben. „Das dürfen wir nicht zulassen“, sagt er. Die Bibelgesellschaft ermutigt die Christen deshalb, in den Irak zurückzukehren. Ein erster wichtiger Schritt sei dabei, dass ihre verbrannten Bibeln durch neue ersetzt werden.

Ein weiteres Thema im „Bibelreport“ sind die Werke der christlichen Künstlerin Nelly Bube aus Kasachstan. Die inzwischen 68-Jährige kam vor 18 Jahren zum christlichen Glauben und malt unter anderem Bilder der neutestamentlichen Gleichnisse in der östlich-nomadischen Tradition. In der Jahresserie zu 50 Jahren Bibelreport geht es dieses Mal um Bibelübersetzungs- und Leselernprogramme in Indonesien. In der Serie werden „Dauerbrenner“ unter den Projekten der Weltbibelhilfe aufgegriffen.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet fünfmal im Jahr über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift. Der „Bibelreport“ kann kostenlos auf bibelreport abonniert werden. Im Internet gibt es unter folgendem Link die digitale Ausgabe: www.die-bibel.de/bibelreport.

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Redakteurin Bibelreport
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„Jumpers“ kämpft in Gera für die Startchancen von,Kindern und Jugendlichen im Plattenbau

​Deutsche Bibelgesellschaft setzt Video-Reihe „Lichtmomente“ fort

Stuttgart. Das Projekt „Jumpers – Jugend mit Perspektive“, mitten in einem Plattenbau im thüringischen Gera, steht im Zentrum einer neuen Folge des YouTube-Kanals „Lichtmomente“. Die Deutsche Bibelgesellschaft begibt sich in der Video-Reihe auf Spurensuche nach engagierten Menschen und christlichen Werten in Deutschland. Die Arbeit von „Jumpers“ steht dabei für eine Kultur, in der Kinder und Jugendliche uneingeschränkt Wertschätzung und Liebe erfahren können.

„Wir zeigen mit diesem Video, wie die Bibel, Nächstenliebe und der Glauben Menschen heute bewegen“, sagt Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Beim Jumpers-Projekt in Gera würden christliche Werte gelebt, die für die ganze Gesellschaft wichtig seien. „Als Bibelgesellschaft freuen wir uns vermitteln zu können, wie sehr hier Wort und Tat zusammengehören“, so Brenner.

Nach den Erfahrungen von „Jumpers“ fehlen durch die soziale und familiäre Situation vielen Kindern und Jugendlichen in der Plattenbau-Siedlung die Startchancen, die ihnen eigentlich zustehen. Angespannte finanzielle Umstände und manchmal auch häusliche Gewalt trage dazu bei, dass sie in ihrer Entfaltung eingeschränkt sind. Dagegen versucht das Projekt Alternativen aufzuzeigen.

Es gehe um Familien, die um viele Dinge kämpfen müssten und denen nicht alles zufalle, erläutert Christian Schleife von der Jumpers-Projektleitung im Video. Das bedeute für „Jumpers“ Familien, Jugendliche und Kinder „voller Herz und Hingabe“ zu unterstützen. „Ich liebe diese kleinen Veränderungen“, ergänzt Schleifes Kollegin Annette Steppan mit Blick auf die Entwicklung der Kinder. Im Video erzählen die Jungen und Mädchen von ihren Zukunftswünschen. Sie erklären, wo sie einmal leben und was sie arbeiten wollen, was sie über Familie und Freundschaft denken und was sie für andere täten, wenn sie viel Geld bekämen.

Als Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen betonen die Mitarbeitenden des Jumpers-Teams, dass jeder Mensch von Gott gewollt, geliebt und begabt ist. Sie wollen das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen stärken und ihre Perspektiven nachhaltig und ganzheitlich verbessern. So gehören zu den Angeboten im Stadtteil neben Hausaufgabenhilfe, Sport, Spielen und Kreativ-Werkstätten auch Mittagessen für die Familien und Elterntreffs.

In der Reihe „Lichtmomente“ werden unterschiedliche Projekte besucht, bei denen sich Menschen für andere einsetzen. Als Ergebnis entstehen Kurzfilme mit einer Länge von maximal zehn Minuten, die zunächst auf dem Videoportal YouTube ausgestrahlt werden. In der ersten Folge besuchten die Protagonisten der Reihe die Berliner Stadtmission und nahmen am Einsatz des Kältebusses teil. In einer weiteren Folge ist das „HoffnungsHaus“ Thema, ein Projekt des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes „die Apis“ im Rotlichtviertel von Stuttgart. Außerdem wird ein Video über einen Selbstversuch online gehen, bei mit kleinen Dingen Großes bewegt wird.

Mehr unter: www.die-bibel.de/lichtmomente

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„Eine 7 für die 7: Ehrengeschenk an die Stadt Stuttgart“

Bürgermeister Dr. Martin Schairer nimmt Wiedmann Bibel entgegen

Stuttgart. Entstanden in der Bibelstadt Stuttgart, ist nun eine weltweit einzigartige Version der Heiligen Schrift in Buchform erschienen: Die Wiedmann Bibel ART-Edition. Der Künstler Willy Wiedmann war immer eng mit seiner Wahlheimat verbunden. Die Stadt Stuttgart hat am 19. März die ‚Nummer 7’ der insgesamt 3.333 Ausgaben, als Hommage an ihre Postleitzahlen-Gruppe, nun als Ehrengeschenk von den Herausgebern Wiedmann Media AG und Deutsche Bibelgesellschaft überreicht bekommen. Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport und Vertreter der Stadt Stuttgart im „Rat der Religionen“, Dr. Martin Schairer, hat das Exemplar in Empfang genommen.

Bürgermeister Dr. Martin Schairer sagte: „Die Bibel in Bildern wiederzugeben, ist eine wunderbare Idee, weil sie dadurch für jedermann verständlich wird. Willy Wiedmann hat mit seiner Bibel ein epochales Werk geschaffen, das Jung und Alt, Christen und Nichtchristen gleichermaßen anspricht. Diese Bibel macht Lust, sich mit den Geschichten und Inhalten des Christentums zu befassen. Die Bibelstadt Stuttgart kann sich glücklich schätzen, ein so wertvolles Exemplar zu erhalten.“

Die Wiedmann Bibel lässt die Geschichten des kompletten Alten und Neuen Testaments durch Bilder sprechen und ist damit weltweit einzigartig. 16 Jahre (1984-2000) arbeitete Willy Wiedmann an dem Kunstwerk. Er malte alle 3.333 Bilder im Stil der Polykonmalerei, den er in den 1960er Jahren entwickelt hatte. Wiedmann hatte zu Lebzeiten nicht die Möglichkeit, sein Werk zu veröffentlichen. Sein Sohn, Martin Wiedmann, entdeckte es nach dem Tod des Vaters verstaut auf dem Dachboden. Er stellte sich der Herausforderung, dessen Traum weiterzuführen und die Wiedmann Bibel zu veröffentlichen. Er ließ dazu alle 3.333 Bilder digitalisieren. Es entstand eine multimediale Bibelwelt. Mit der ART-Edition ging jetzt der letzte Wunsch Wiedmanns in Erfüllung: Eine Veröffentlichung seines Werks als Buch.

Für Martin Wiedmann ist nun auch dieser Meilenstein erreicht: „Es war immer der Traum meines Vaters gewesen. So hat er es in seinen handschriftlichen Auszeichnungen festgehalten. Er wäre bestimmt jetzt sehr glücklich und stolz. Gerade weil Willy Wiedmann tief mit Stuttgart verbunden war und das Meisterwerk hier entstand, war von Anfang an klar, dass keine andere als die Stadt Stuttgart die ‚Nummer 7‘ erhalten sollte.“

Entstanden ist die ART-Edition in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bibelgesellschaft und dem renommierten Fotografen und Gestalter Manfred Rieker. Für ihn war die Arbeit an dem Projekt etwas ganz Neues: „In meiner Karriere sind schon viele außergewöhnliche Anfragen an mich herangetragen worden. Allerdings kann ich sagen, dass die Wiedmann Bibel zu einem, wenn nicht sogar zum außergewöhnlichsten Projekt meiner Laufbahn geworden ist. Die Arbeit an der ART-Edition war für mich eine große Freude und Herausforderung gleichermaßen.“

Die Ausgaben enthalten die kompletten Bilder des Originals und werden ergänzt durch Kommentare und eine Biographie des Künstlers sowie verschiedene Bibelverse aus der revidierten Lutherbibel 2017.

Auch für das Team der Deutschen Bibelgesellschaft war es ein ganz besonderes Projekt, meint Reiner Hellwig, Kaufmännischer und Verlegerischer Leiter der Deutschen Bibelgesellschaft: „Die Wiedmann Bibel ist eine Kunst-Bibel, sie ist aber auch eine Bilder-Bibel. Die Bilder sind ihre Sprache und bieten damit einen ganz einzigartigen Zugang. Die Bilder nehmen den Betrachter mit hinein in die Welt der Bibel, machen neugierig und regen zur Auseinandersetzung mit den biblischen Geschichten an. Damit die Leser nicht die Orientierung verlieren, haben wir Textstellen ergänzt und was würde zur Kraft von Willy Wiedmanns Bildern besser passen als die Sprachkraft von Martin Luther? Das Lektorat der Texte lag dementsprechend bei uns im Haus.“

Foto: (v.l.) Manfred Rieker, Martin Wiedmann,Martin Schairer, Reiner Hellwig und Hans-Peter Ehrlich (Mitglied des Stuttgarter Gemeinderates und des Ausschusses für Kultur und Medien).

Quelle: Stadt Suttgart /Fotograf Thomas Wagner, Rechte LHS, honorarfrei für redaktionelle
Verwendung

Diese Pressemitteilung wird von der Stadt Stuttgart, der Deutschen Bibelgesellschaft und der Wiedmann Media AG verschickt.

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www.diewiedmannbibel.de

Die limitierte ART-Edition ist im Handel erhältlich.

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Wiedmann Media AG
Diana Lammerts
Mobil: +49 151 24 07 79 97
E-Mail: presse

Deutsche Bibelgesellschaft
Sven Bigl
Referent Öffentlichkeitsarbeit
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Die Bibel für Menschen in den Grenzregionen Armeniens

Weltbibelhilfe ruft zu Spenden für Bibelprojekte im Kaukasus auf

Stuttgart. Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft ruft zu Ostern zu Spenden für Bibelprojekte in Armenien auf. In den Projekten werden Kinderbibeln und Schulbibeln verteilt sowie Bibeln für Bibelkurse in ländlichen Bezirken des Landes zur Verfügung gestellt. Beim Projekt „Moving Gospel“ geht die Armenische Bibelgesellschaft in Dörfer der Grenzregionen, in denen es häufig keine Kirchengemeinden mehr gibt.

„Armenien ist das älteste christliche Land der Welt, doch dieses Erbe liegt durch 70 Jahre Kommunismus brach“, berichtet Arshavir Kapoudjian von der dortigen Bibelgesellschaft. Heute entdeckten die Menschen dieses Erbe neu. Doch für die vielen abgelegenen Dörfer an der Grenze gebe es zu wenig Pastoren. Daher sei es für die Bibelgesellschaft wichtig, die Kirche dabei zu unterstützen, die biblische Botschaft zu den Menschen zu bringen. „In den vergangenen Jahren haben wir Bibelkurse in 52 Dörfern angeboten und viele neue Kirchengemeinden sind entstanden. Besonders freut uns, dass die jungen Menschen wieder mit der Heiligen Schrift aufwachsen und die Geschichten von Jesus im Herzen tragen“, erklärt Kapoudjian.

Die Menschen in der Grenzregion sind laut Kapoudjian so arm, dass sie sich Bibeln nicht leisten können. Viele diskutierten beim Kursus zum ersten Mal über einen biblischen Text. Bei den Gesprächen spüre er großes Interesse: Ganze Familien entdeckten, dass besonders Jesu Gleichnisse einen Bezug zu ihrem Leben haben. Nach den bisherigen Erfahrungen der Bibelgesellschaft kommen je nach Größe eines Dorfes zwischen 50 und 300 Menschen zum Bibelkurs zusammen. Drei Monate lang besucht Kapoudjian jedes Dorf und hält wöchentliche Treffen ab. Am Ende wird ein Gottesdienst gefeiert, der oft der Auftakt zu einem neuen Gemeindeleben ist.

Bestätigt werden diese Eindrücke durch eine Erkundungsfahrt von Dekan Eckart Schultz-Berg (Stuttgart-Bad Cannstatt) zu den Projekten der Bibelgesellschaft im Kaukasus-Land. „Armenien ist ein Land, das in religiöser Hinsicht im Aufbruch ist“, erklärt der Theologe. Während der langen Sowjetzeit sei die Religionsausübung der Armenischen Kirche stark behindert gewesen, sodass sich die Menschen von der Kirche und ihren Glaubensgrundlagen entfremdet hätten. Doch das Christentum gehöre ganz wesentlich zur Identität Armeniens. Das wird seit 2017 durch eine neue armenische Bibel in moderner Schrift unterstützt, die auch Kinder und Jugendliche lesen können.

Die Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere bibelgesellschaftliche Arbeit weltweit. Partner sind die im Weltverband zusammengeschlossenen Bibelgesellschaften. Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv.

Weitere Informationen im Internet unter:
https://www.die-bibel.de/spenden/weltbibelhilfe/projekte/armenien/

RTM

Foto: Hovik (10) und sein Freund Narek (9) leben in einem Dorf an der Grenze zu Aserbaidschan. Mit ihren Eltern und anderen Familien besuchen sie einen Bibelkurs der Armenischen Bibelgesellschaft.​ (Fotonachweis: Armenische Bibelgesellschaft)

Spendenkonto Weltbibelhilfe

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IBAN: DE59 5206 0410 0000 4150 73
BIC: GENODEF1EK1

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Tobias Keil
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Tel: +49 711 7181-273
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Die vollständige Bibel jetzt in 674 Sprachen

Bibelgesellschaften legen neuen „Global Scripture Access Report“ vor

Stuttgart. Die vollständige Bibel ist jetzt in 674 Sprachen übersetzt. Dies teilt der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) im aktuellen „Global Scripture Access Report“ mit. Das Neue Testament liegt in weiteren 1 515 Sprachen vor, zumindest einzelne biblische Schriften sind in 1 135 Sprachen erschienen. Damit gibt es in 3 324 Sprachen mindestens ein Buch der Bibel. Sprachforscher gehen von weltweit rund 7 100 lebenden Sprachen aus. Stichtag der Statistik ist der 1. Januar 2018.

Für sieben Sprachgruppen liegt seit 2017 erstmals eine komplette Bibel mit dem Alten und dem Neuen Testament vor. In vier weiteren Sprachen erschien erstmals ein Neues Testament, in neun weiteren Sprachen gibt es seit dem vorigen Jahr zumindest einzelne Bücher der Bibel. Darüber hinaus sind 26 neue oder revidierte Ausgaben und neun Studienausgaben der Bibel in Sprachen herausgekommen, in denen es bereits Übersetzungen gab. Ein Grund dafür ist, dass Sprachen sich weiterentwickeln, neue Begriffe hinzukommen und bestehende veralten.

„Die Bibel für jede und jeden – das ist der Gedanke, der uns in allem vorantreibt“, erklärt UBS-Generalsekretär Michael Perreau. Die Bibelübersetzung spiele eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Kirchen aller Konfessionen in ihrer Arbeit. Doch es gehe nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie die Bibel Leben verändern könne. „Wir danken Gott dafür, dass immer mehr Menschen Zugang zur Bibel in ihrer Muttersprache erhalten“, so Perreau. In Deutschland wird diese Arbeit vor allem durch die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt. Sie ist dafür auf das stetige Engagement von Spenderinnen und Spendern angewiesen.

Zu den Sprachen mit Erstübersetzung gehören unter anderem Turkmenisch, Elomwe und Tay. Turkmenisch wird von rund 7 Millionen Sprecherinnen und Sprechern im zentralasiatischen Turkmenistan und angrenzenden Ländern genutzt. Elomwe gehört zu den einheimischen Sprachen im afrikanischen Mosambik und hat ungefähr 1,6 Millionen Sprecher. Für beide Sprachen gibt es jetzt eine komplette Bibel. Für die vietnamesische Tay-Volksgruppe gibt es jetzt ein vollständiges Neues Testament. Zur Sprachgruppe gehören ebenfalls etwa 1,6 Millionen Menschen.

Ein weiterer Schwerpunkt der bibelgesellschaftlichen Arbeit waren Ausgaben für sehbehinderte und gehörlose Menschen. Eine Bibelausgabe in der Blindenschrift Braille umfasst rund 40 Bände. 2017 arbeiteten Bibelgesellschaften in 32 Ländern an Braille-Ausgaben. In 26 Projekten arbeiteten Teams an Ausgaben in den verschiedenen Zeichensprachen der Gehörlosen-Gemeinschaften.

Die aktuelle UBS-Statistik zur Bibelübersetzung wurde mit Unterstützung anderer Übersetzungsagenturen erstellt. Bibelgesellschaften arbeiten zurzeit weltweit in rund 400 Übersetzungsprojekten. Die Vorjahresstatistik nannte 648 Sprachen für komplette Bibelübersetzungen, 1 432 für Übersetzungen des Neuen Testaments und 1 145 für Übersetzungen der Bibelteile.

Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv. Zu den Mitgliedern gehört auch die Deutsche Bibelgesellschaft. Aufgaben sind die Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Heiligen Schrift.

Weitere Informationen zum Bibelsprachen-Report gibt es unter www.die-bibel.de/weltbibelhilfe.

RTM

Fotos: Junge Frau und Männer mit einem Neuen Testament in der äthiopischen Sprache Ge’ez. (1 und 2)

Leserin des Neuen Testaments für die vietnamesische Volksgruppe der Tay. (Bildnachweis: UBS)

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„Bibelreport“ berichtet seit 50 Jahren rund um die Bibel

Vielsprachiges Surinam und „Brot des Lebens“ in Peru“

Stuttgart. Die Zeitschrift „Bibelreport“ widmet ihre Jahresserie zum 50. Jubiläum „Dauerbrennern“ unter den internationalen Bibelprojekten. Zum Start geht es um das peruanische Programm „Brot des Lebens“, bei dem seit 1998 arme Kinder ein Frühstück und biblische Schriften erhalten. Die Arbeit der Bibelgesellschaft im vielsprachigen Surinam steht im Zentrum des Titelthemas.

„Innerhalb des Weltverbandes der Bibelgesellschaften stellte dieses Projekt etwas ganz Neues dar. Denn hier wurde die Verbreitung der Bibel mit der Sorge um das leibliche und seelische Wohlergehen der Kinder verbunden“ berichtet Autorin Eva Mündlein von „Brot des Lebens“. Nach den Worten des damaligen Leiters der Bibelgesellschaft in Peru, Pedro Arana Quiroz, ging es den Initiatoren darum den Menschen „das Evangelium Christi ganzheitlich zu bringen“. Innerhalb des Weltverbandes der Bibelgesellschaften habe dieses Projekt damit etwas ganz Neues dargestellt.

Das Konzept ist einfach: Freiwillige Helfer, meist Mütter, kochen für die Kinder, spielen und beten mit ihnen. So können die finanziellen Mittel der Bibelgesellschaft dafür eingesetzt werden, Brot, Obst und Kiwigen, ein besonders eiweißhaltiges Getränk, zu kaufen und Kinderbibeln oder biblische Materialien an die Kinder zu verteilen. Auch regelmäßige medizinische Untersuchungen oder Schulunterricht werden von freiwilligen Helfern angeboten. Wenn es die Finanzen erlauben, verteilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerdem Schulmaterialien oder warme Kleidung. Unterstützt wird das Projekt unter anderem aus Deutschland durch die Sponsorenrallye „Bike for Bibles“ im württembergischen Kirchenbezirk Brackenheim.

Von der Übersetzung des Alten Testaments in eine Sprache der Maroons berichtet Autorin Freddy Dutz aus dem südamerikanischen Surinam. Die Maroons sind Nachkommen entlaufener Sklaven. Ihre Sprache gehört zur großen Vielfalt des multikulturellen Landes, in dem unter anderem Niederländisch, Spanisch, Englisch, Hindi, Saramaccaans und Aukaans gesprochen werden.

Dutz, Pressereferentin des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland, berichtet auch von neuen ungewöhnlichen Aktionen der Bibelgesellschaft. In Straßeninterviews griff sie zum Beispiel das Thema Gewalt in der Familie auf. Man wolle zeigen, wie sehr Menschen darunter leiden. Und dass sich Gewalt nicht mit dem Gebot „Liebe üben“ vertrage, erklärt Paul Doth, Generalsekretär der Surinamischen Bibelgesellschaft. „Nur Bibeln zu drucken, das reicht nicht“, betont Doth. Gottes Wort müsse gelesen, verstanden und gelebt werden.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet fünfmal im Jahr über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift. Im Internet gibt es unter folgendem Link kostenlos die digitale Ausgabe: www.die-bibel.de/bibelreport.

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Herausgeber von „Nestle-Aland“ und Greek New,Testament tagen im Bibelmuseum in Washington

Vorbereitungen für Neuauflage der maßgeblichen wissenschaftlichen Texte

Stuttgart/Washington. Die Herausgeber für das Greek New Testament und das Novum Testamentum Graece („Nestle-Aland“) haben sich im neu eröffneten „Museum of the Bible“ (MOTB) in der amerikanischen Hauptstadt Washington getroffen. Nach der Tagung zeichnen sich die Konturen für Neuauflagen der beiden weltweit maßgeblichen wissenschaftlichen Ausgaben des griechischen Neuen Testaments ab. Das Global Council des Weltverbandes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) hat das international besetzte Gremium vor einiger Zeit neu berufen.

Die Ausgaben werden im von Kurt Aland gegründeten Institut für Neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster unter der Leitung von Prof. Holger Strutwolf erarbeitet. Neben ihm wurden folgende Wissenschaftler als Herausgeber berufen: Prof. Christos Karakolis (Universität Athen), Prof. David Parker (Universität Birmingham), Prof. Stephen Pisano (Päpstliches Bibelinstitut, Rom), Dr. David Trobisch (Green Collection, Oklahoma City) und Dr. Klaus Wachtel (Universität Münster). So wird sichergestellt, dass die Erfahrungen und Interessen sowohl verschiedener Regionen als auch Konfessionen (evangelisch, katholisch und orthodox) einfließen. Außerdem wirken Dr. Simon Crisp (UBS) und Dr. Florian Voss (Deutsche Bibelgesellschaft) in dem Gremium mit.

„Die Erforschung des Textes des Neuen Testaments befindet sich in einem spannenden Stadium“, berichtet Florian Voss. Im Rahmen eines groß angelegten, internationalen Forschungsprojektes wird in Münster, Birmingham und anderen Städten der griechische Ausgangstext des gesamten NT, der sogenannte Urtext, neu konstituiert. Im Ergebnis führt das unter anderem dazu, dass der griechische Text sich an vielen Stellen ändert. „Das wird sich auch auf die Textauslegung und die Übersetzung auswirken“, erläutert der Lektor der Deutschen Bibelgesellschaft. Geplant sind Neuauflagen für 2021/2022. Sie werden besonders im Markusevangelium und der Apostelgeschichte Änderungen bringen. Außerdem überlegen die Wissenschaftler, die Reihenfolge der neutestamentlichen Schriften an die in den Handschriften vorherrschende Tradition anzupassen, wonach auf die Apostelgeschichte unmittelbar die sogenannten katholischen Briefe folgen, die Briefe des Jakobus, Petrus, Johannes und Judas.

Die Deutsche Bibelgesellschaft verlegt in Abstimmung mit den United Bible Societies die wichtigsten wissenschaftlichen Ausgaben der biblischen Grundtexte. Die Ausgaben sind weltweit Grundlage von Bibelübersetzung und Exegese.

Im Foto (v.l.):

Dr. David Trobisch (Green Collection, Oklahoma City), Prof. Holger Strutwolf (Institut für Neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster), Theodora Panella (Mitarbeiterin im INTF, im Artikel nicht erwähnt), Dr. Florian Voss, Dr. Klaus Wachtel (Universität Münster), Prof. Christos Karakolis (Universität Athen), Dr. Hugh Houghton (Universität Birmingham in Vertretung für David Parker), Prof. Stephen Pisano (Päpstliches Bibelinstitut, Rom), Simon Crisp (UBS). (Fotonachweis. DBG)

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Dr. Florian Voss
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WG: „Lichtmomente“, die Gutes bewirken

Spurensuche nach engagierten Menschen und christlichen Werten

Stuttgart. Was können christliche Werte heute bewirken? Wie engagieren sich Menschen mittendrin und am Rande der Gesellschaft? Die Deutsche Bibelgesellschaft begibt sich auf Spurensuche und startet den YouTube-Kanal „Lichtmomente“. Die erste Folge der Video-Reihe zeigt, wie sich Ehrenamtliche der Berliner Stadtmission mit im Projekt „Kältebus“ gegen die Not von Obdachlosen engagieren.

„Als Deutsche Bibelgesellschaft wollen wir zeigen, dass christliche Werte in der heutigen Zeit aktuell und bedeutsam sind“, sagt Dr. Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Menschen könnten motiviert durch ihren Glauben und Impulse aus der Bibel Gutes bewirken und Mitgefühl fördern. „Sie wissen, dass man auch mit kleinen Dingen Gutes bewirken kann und dass sie nicht die ganze Welt verändern, sie aber doch in ihrem Umfeld ein wenig besser machen können.“ Ein zentraler Gedanke ist dabei, die biblische Aufforderung an Christen „Salz und Licht“ zu sein. „Es geht darum, einen relevanten Unterschied zu machen, um im Sinne der biblischen Botschaft zur Gestaltung von Gesellschaft und Gemeinschaft beizutragen“, so Brenner.

In der Reihe „Lichtmomente“ werden unterschiedliche Projekte besucht, bei denen sich Menschen für andere einsetzen. „Wir kommen mit ihnen ins Gespräch und befragen ihre Beweggründe. Wir begleiten sie bei ihrer Tätigkeit und sind mit ihnen mittendrin“, berichtet Brenner. Als Ergebnis entstehen Kurzfilme mit einer Länge von maximal zehn Minuten, die zunächst auf YouTube ausgestrahlt werden.

In der ersten Folge besuchen die Protagonisten der Reihe die Berliner Stadtmission und nehmen am Einsatz des Kältebusses teil. Die Stadtmission ist ein sozialer Träger, der sich seit 141 Jahren unter dem biblischen Motto „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“ (Jeremia 29,7) für Arme und Benachteiligte einsetzt. Es geht unter anderem um die Frage, warum sich die Ehrenamtlichen Nacht für Nacht auf den Weg machen, um Obdachlosen zu helfen – und wo sich in der Arbeit Lichtmomenten und Bibelspuren finden lassen. In weiteren Folgen sind das Kinder- und Jugendprojekt „Jumpers“ in Gera, sowie, das „HoffnungsHaus“, ein Projekt des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes „die Apis“, im Rotlichtviertel von Stuttgart Thema. Auch ein Selbstversuch, der zeigen soll, wie mit kleinen Dingen Großes bewegt wird, wird demnächst auf dem Kanal ausgestrahlt

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RTM

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