„Jumpers“ kämpft in Gera für die Startchancen von,Kindern und Jugendlichen im Plattenbau

​Deutsche Bibelgesellschaft setzt Video-Reihe „Lichtmomente“ fort

Stuttgart. Das Projekt „Jumpers – Jugend mit Perspektive“, mitten in einem Plattenbau im thüringischen Gera, steht im Zentrum einer neuen Folge des YouTube-Kanals „Lichtmomente“. Die Deutsche Bibelgesellschaft begibt sich in der Video-Reihe auf Spurensuche nach engagierten Menschen und christlichen Werten in Deutschland. Die Arbeit von „Jumpers“ steht dabei für eine Kultur, in der Kinder und Jugendliche uneingeschränkt Wertschätzung und Liebe erfahren können.

„Wir zeigen mit diesem Video, wie die Bibel, Nächstenliebe und der Glauben Menschen heute bewegen“, sagt Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Beim Jumpers-Projekt in Gera würden christliche Werte gelebt, die für die ganze Gesellschaft wichtig seien. „Als Bibelgesellschaft freuen wir uns vermitteln zu können, wie sehr hier Wort und Tat zusammengehören“, so Brenner.

Nach den Erfahrungen von „Jumpers“ fehlen durch die soziale und familiäre Situation vielen Kindern und Jugendlichen in der Plattenbau-Siedlung die Startchancen, die ihnen eigentlich zustehen. Angespannte finanzielle Umstände und manchmal auch häusliche Gewalt trage dazu bei, dass sie in ihrer Entfaltung eingeschränkt sind. Dagegen versucht das Projekt Alternativen aufzuzeigen.

Es gehe um Familien, die um viele Dinge kämpfen müssten und denen nicht alles zufalle, erläutert Christian Schleife von der Jumpers-Projektleitung im Video. Das bedeute für „Jumpers“ Familien, Jugendliche und Kinder „voller Herz und Hingabe“ zu unterstützen. „Ich liebe diese kleinen Veränderungen“, ergänzt Schleifes Kollegin Annette Steppan mit Blick auf die Entwicklung der Kinder. Im Video erzählen die Jungen und Mädchen von ihren Zukunftswünschen. Sie erklären, wo sie einmal leben und was sie arbeiten wollen, was sie über Familie und Freundschaft denken und was sie für andere täten, wenn sie viel Geld bekämen.

Als Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen betonen die Mitarbeitenden des Jumpers-Teams, dass jeder Mensch von Gott gewollt, geliebt und begabt ist. Sie wollen das Selbstwertgefühl von Kindern und Jugendlichen stärken und ihre Perspektiven nachhaltig und ganzheitlich verbessern. So gehören zu den Angeboten im Stadtteil neben Hausaufgabenhilfe, Sport, Spielen und Kreativ-Werkstätten auch Mittagessen für die Familien und Elterntreffs.

In der Reihe „Lichtmomente“ werden unterschiedliche Projekte besucht, bei denen sich Menschen für andere einsetzen. Als Ergebnis entstehen Kurzfilme mit einer Länge von maximal zehn Minuten, die zunächst auf dem Videoportal YouTube ausgestrahlt werden. In der ersten Folge besuchten die Protagonisten der Reihe die Berliner Stadtmission und nahmen am Einsatz des Kältebusses teil. In einer weiteren Folge ist das „HoffnungsHaus“ Thema, ein Projekt des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes „die Apis“ im Rotlichtviertel von Stuttgart. Außerdem wird ein Video über einen Selbstversuch online gehen, bei mit kleinen Dingen Großes bewegt wird.

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„Eine 7 für die 7: Ehrengeschenk an die Stadt Stuttgart“

Bürgermeister Dr. Martin Schairer nimmt Wiedmann Bibel entgegen

Stuttgart. Entstanden in der Bibelstadt Stuttgart, ist nun eine weltweit einzigartige Version der Heiligen Schrift in Buchform erschienen: Die Wiedmann Bibel ART-Edition. Der Künstler Willy Wiedmann war immer eng mit seiner Wahlheimat verbunden. Die Stadt Stuttgart hat am 19. März die ‚Nummer 7’ der insgesamt 3.333 Ausgaben, als Hommage an ihre Postleitzahlen-Gruppe, nun als Ehrengeschenk von den Herausgebern Wiedmann Media AG und Deutsche Bibelgesellschaft überreicht bekommen. Der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport und Vertreter der Stadt Stuttgart im „Rat der Religionen“, Dr. Martin Schairer, hat das Exemplar in Empfang genommen.

Bürgermeister Dr. Martin Schairer sagte: „Die Bibel in Bildern wiederzugeben, ist eine wunderbare Idee, weil sie dadurch für jedermann verständlich wird. Willy Wiedmann hat mit seiner Bibel ein epochales Werk geschaffen, das Jung und Alt, Christen und Nichtchristen gleichermaßen anspricht. Diese Bibel macht Lust, sich mit den Geschichten und Inhalten des Christentums zu befassen. Die Bibelstadt Stuttgart kann sich glücklich schätzen, ein so wertvolles Exemplar zu erhalten.“

Die Wiedmann Bibel lässt die Geschichten des kompletten Alten und Neuen Testaments durch Bilder sprechen und ist damit weltweit einzigartig. 16 Jahre (1984-2000) arbeitete Willy Wiedmann an dem Kunstwerk. Er malte alle 3.333 Bilder im Stil der Polykonmalerei, den er in den 1960er Jahren entwickelt hatte. Wiedmann hatte zu Lebzeiten nicht die Möglichkeit, sein Werk zu veröffentlichen. Sein Sohn, Martin Wiedmann, entdeckte es nach dem Tod des Vaters verstaut auf dem Dachboden. Er stellte sich der Herausforderung, dessen Traum weiterzuführen und die Wiedmann Bibel zu veröffentlichen. Er ließ dazu alle 3.333 Bilder digitalisieren. Es entstand eine multimediale Bibelwelt. Mit der ART-Edition ging jetzt der letzte Wunsch Wiedmanns in Erfüllung: Eine Veröffentlichung seines Werks als Buch.

Für Martin Wiedmann ist nun auch dieser Meilenstein erreicht: „Es war immer der Traum meines Vaters gewesen. So hat er es in seinen handschriftlichen Auszeichnungen festgehalten. Er wäre bestimmt jetzt sehr glücklich und stolz. Gerade weil Willy Wiedmann tief mit Stuttgart verbunden war und das Meisterwerk hier entstand, war von Anfang an klar, dass keine andere als die Stadt Stuttgart die ‚Nummer 7‘ erhalten sollte.“

Entstanden ist die ART-Edition in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bibelgesellschaft und dem renommierten Fotografen und Gestalter Manfred Rieker. Für ihn war die Arbeit an dem Projekt etwas ganz Neues: „In meiner Karriere sind schon viele außergewöhnliche Anfragen an mich herangetragen worden. Allerdings kann ich sagen, dass die Wiedmann Bibel zu einem, wenn nicht sogar zum außergewöhnlichsten Projekt meiner Laufbahn geworden ist. Die Arbeit an der ART-Edition war für mich eine große Freude und Herausforderung gleichermaßen.“

Die Ausgaben enthalten die kompletten Bilder des Originals und werden ergänzt durch Kommentare und eine Biographie des Künstlers sowie verschiedene Bibelverse aus der revidierten Lutherbibel 2017.

Auch für das Team der Deutschen Bibelgesellschaft war es ein ganz besonderes Projekt, meint Reiner Hellwig, Kaufmännischer und Verlegerischer Leiter der Deutschen Bibelgesellschaft: „Die Wiedmann Bibel ist eine Kunst-Bibel, sie ist aber auch eine Bilder-Bibel. Die Bilder sind ihre Sprache und bieten damit einen ganz einzigartigen Zugang. Die Bilder nehmen den Betrachter mit hinein in die Welt der Bibel, machen neugierig und regen zur Auseinandersetzung mit den biblischen Geschichten an. Damit die Leser nicht die Orientierung verlieren, haben wir Textstellen ergänzt und was würde zur Kraft von Willy Wiedmanns Bildern besser passen als die Sprachkraft von Martin Luther? Das Lektorat der Texte lag dementsprechend bei uns im Haus.“

Foto: (v.l.) Manfred Rieker, Martin Wiedmann,Martin Schairer, Reiner Hellwig und Hans-Peter Ehrlich (Mitglied des Stuttgarter Gemeinderates und des Ausschusses für Kultur und Medien).

Quelle: Stadt Suttgart /Fotograf Thomas Wagner, Rechte LHS, honorarfrei für redaktionelle
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Diese Pressemitteilung wird von der Stadt Stuttgart, der Deutschen Bibelgesellschaft und der Wiedmann Media AG verschickt.

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Die limitierte ART-Edition ist im Handel erhältlich.

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Deutsche Bibelgesellschaft
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Referent Öffentlichkeitsarbeit
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Die Bibel für Menschen in den Grenzregionen Armeniens

Weltbibelhilfe ruft zu Spenden für Bibelprojekte im Kaukasus auf

Stuttgart. Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft ruft zu Ostern zu Spenden für Bibelprojekte in Armenien auf. In den Projekten werden Kinderbibeln und Schulbibeln verteilt sowie Bibeln für Bibelkurse in ländlichen Bezirken des Landes zur Verfügung gestellt. Beim Projekt „Moving Gospel“ geht die Armenische Bibelgesellschaft in Dörfer der Grenzregionen, in denen es häufig keine Kirchengemeinden mehr gibt.

„Armenien ist das älteste christliche Land der Welt, doch dieses Erbe liegt durch 70 Jahre Kommunismus brach“, berichtet Arshavir Kapoudjian von der dortigen Bibelgesellschaft. Heute entdeckten die Menschen dieses Erbe neu. Doch für die vielen abgelegenen Dörfer an der Grenze gebe es zu wenig Pastoren. Daher sei es für die Bibelgesellschaft wichtig, die Kirche dabei zu unterstützen, die biblische Botschaft zu den Menschen zu bringen. „In den vergangenen Jahren haben wir Bibelkurse in 52 Dörfern angeboten und viele neue Kirchengemeinden sind entstanden. Besonders freut uns, dass die jungen Menschen wieder mit der Heiligen Schrift aufwachsen und die Geschichten von Jesus im Herzen tragen“, erklärt Kapoudjian.

Die Menschen in der Grenzregion sind laut Kapoudjian so arm, dass sie sich Bibeln nicht leisten können. Viele diskutierten beim Kursus zum ersten Mal über einen biblischen Text. Bei den Gesprächen spüre er großes Interesse: Ganze Familien entdeckten, dass besonders Jesu Gleichnisse einen Bezug zu ihrem Leben haben. Nach den bisherigen Erfahrungen der Bibelgesellschaft kommen je nach Größe eines Dorfes zwischen 50 und 300 Menschen zum Bibelkurs zusammen. Drei Monate lang besucht Kapoudjian jedes Dorf und hält wöchentliche Treffen ab. Am Ende wird ein Gottesdienst gefeiert, der oft der Auftakt zu einem neuen Gemeindeleben ist.

Bestätigt werden diese Eindrücke durch eine Erkundungsfahrt von Dekan Eckart Schultz-Berg (Stuttgart-Bad Cannstatt) zu den Projekten der Bibelgesellschaft im Kaukasus-Land. „Armenien ist ein Land, das in religiöser Hinsicht im Aufbruch ist“, erklärt der Theologe. Während der langen Sowjetzeit sei die Religionsausübung der Armenischen Kirche stark behindert gewesen, sodass sich die Menschen von der Kirche und ihren Glaubensgrundlagen entfremdet hätten. Doch das Christentum gehöre ganz wesentlich zur Identität Armeniens. Das wird seit 2017 durch eine neue armenische Bibel in moderner Schrift unterstützt, die auch Kinder und Jugendliche lesen können.

Die Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere bibelgesellschaftliche Arbeit weltweit. Partner sind die im Weltverband zusammengeschlossenen Bibelgesellschaften. Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv.

Weitere Informationen im Internet unter:
https://www.die-bibel.de/spenden/weltbibelhilfe/projekte/armenien/

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Foto: Hovik (10) und sein Freund Narek (9) leben in einem Dorf an der Grenze zu Aserbaidschan. Mit ihren Eltern und anderen Familien besuchen sie einen Bibelkurs der Armenischen Bibelgesellschaft.​ (Fotonachweis: Armenische Bibelgesellschaft)

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Die vollständige Bibel jetzt in 674 Sprachen

Bibelgesellschaften legen neuen „Global Scripture Access Report“ vor

Stuttgart. Die vollständige Bibel ist jetzt in 674 Sprachen übersetzt. Dies teilt der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) im aktuellen „Global Scripture Access Report“ mit. Das Neue Testament liegt in weiteren 1 515 Sprachen vor, zumindest einzelne biblische Schriften sind in 1 135 Sprachen erschienen. Damit gibt es in 3 324 Sprachen mindestens ein Buch der Bibel. Sprachforscher gehen von weltweit rund 7 100 lebenden Sprachen aus. Stichtag der Statistik ist der 1. Januar 2018.

Für sieben Sprachgruppen liegt seit 2017 erstmals eine komplette Bibel mit dem Alten und dem Neuen Testament vor. In vier weiteren Sprachen erschien erstmals ein Neues Testament, in neun weiteren Sprachen gibt es seit dem vorigen Jahr zumindest einzelne Bücher der Bibel. Darüber hinaus sind 26 neue oder revidierte Ausgaben und neun Studienausgaben der Bibel in Sprachen herausgekommen, in denen es bereits Übersetzungen gab. Ein Grund dafür ist, dass Sprachen sich weiterentwickeln, neue Begriffe hinzukommen und bestehende veralten.

„Die Bibel für jede und jeden – das ist der Gedanke, der uns in allem vorantreibt“, erklärt UBS-Generalsekretär Michael Perreau. Die Bibelübersetzung spiele eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der Kirchen aller Konfessionen in ihrer Arbeit. Doch es gehe nicht nur um Zahlen, sondern darum, wie die Bibel Leben verändern könne. „Wir danken Gott dafür, dass immer mehr Menschen Zugang zur Bibel in ihrer Muttersprache erhalten“, so Perreau. In Deutschland wird diese Arbeit vor allem durch die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt. Sie ist dafür auf das stetige Engagement von Spenderinnen und Spendern angewiesen.

Zu den Sprachen mit Erstübersetzung gehören unter anderem Turkmenisch, Elomwe und Tay. Turkmenisch wird von rund 7 Millionen Sprecherinnen und Sprechern im zentralasiatischen Turkmenistan und angrenzenden Ländern genutzt. Elomwe gehört zu den einheimischen Sprachen im afrikanischen Mosambik und hat ungefähr 1,6 Millionen Sprecher. Für beide Sprachen gibt es jetzt eine komplette Bibel. Für die vietnamesische Tay-Volksgruppe gibt es jetzt ein vollständiges Neues Testament. Zur Sprachgruppe gehören ebenfalls etwa 1,6 Millionen Menschen.

Ein weiterer Schwerpunkt der bibelgesellschaftlichen Arbeit waren Ausgaben für sehbehinderte und gehörlose Menschen. Eine Bibelausgabe in der Blindenschrift Braille umfasst rund 40 Bände. 2017 arbeiteten Bibelgesellschaften in 32 Ländern an Braille-Ausgaben. In 26 Projekten arbeiteten Teams an Ausgaben in den verschiedenen Zeichensprachen der Gehörlosen-Gemeinschaften.

Die aktuelle UBS-Statistik zur Bibelübersetzung wurde mit Unterstützung anderer Übersetzungsagenturen erstellt. Bibelgesellschaften arbeiten zurzeit weltweit in rund 400 Übersetzungsprojekten. Die Vorjahresstatistik nannte 648 Sprachen für komplette Bibelübersetzungen, 1 432 für Übersetzungen des Neuen Testaments und 1 145 für Übersetzungen der Bibelteile.

Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv. Zu den Mitgliedern gehört auch die Deutsche Bibelgesellschaft. Aufgaben sind die Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Heiligen Schrift.

Weitere Informationen zum Bibelsprachen-Report gibt es unter www.die-bibel.de/weltbibelhilfe.

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Fotos: Junge Frau und Männer mit einem Neuen Testament in der äthiopischen Sprache Ge’ez. (1 und 2)

Leserin des Neuen Testaments für die vietnamesische Volksgruppe der Tay. (Bildnachweis: UBS)

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„Bibelreport“ berichtet seit 50 Jahren rund um die Bibel

Vielsprachiges Surinam und „Brot des Lebens“ in Peru“

Stuttgart. Die Zeitschrift „Bibelreport“ widmet ihre Jahresserie zum 50. Jubiläum „Dauerbrennern“ unter den internationalen Bibelprojekten. Zum Start geht es um das peruanische Programm „Brot des Lebens“, bei dem seit 1998 arme Kinder ein Frühstück und biblische Schriften erhalten. Die Arbeit der Bibelgesellschaft im vielsprachigen Surinam steht im Zentrum des Titelthemas.

„Innerhalb des Weltverbandes der Bibelgesellschaften stellte dieses Projekt etwas ganz Neues dar. Denn hier wurde die Verbreitung der Bibel mit der Sorge um das leibliche und seelische Wohlergehen der Kinder verbunden“ berichtet Autorin Eva Mündlein von „Brot des Lebens“. Nach den Worten des damaligen Leiters der Bibelgesellschaft in Peru, Pedro Arana Quiroz, ging es den Initiatoren darum den Menschen „das Evangelium Christi ganzheitlich zu bringen“. Innerhalb des Weltverbandes der Bibelgesellschaften habe dieses Projekt damit etwas ganz Neues dargestellt.

Das Konzept ist einfach: Freiwillige Helfer, meist Mütter, kochen für die Kinder, spielen und beten mit ihnen. So können die finanziellen Mittel der Bibelgesellschaft dafür eingesetzt werden, Brot, Obst und Kiwigen, ein besonders eiweißhaltiges Getränk, zu kaufen und Kinderbibeln oder biblische Materialien an die Kinder zu verteilen. Auch regelmäßige medizinische Untersuchungen oder Schulunterricht werden von freiwilligen Helfern angeboten. Wenn es die Finanzen erlauben, verteilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerdem Schulmaterialien oder warme Kleidung. Unterstützt wird das Projekt unter anderem aus Deutschland durch die Sponsorenrallye „Bike for Bibles“ im württembergischen Kirchenbezirk Brackenheim.

Von der Übersetzung des Alten Testaments in eine Sprache der Maroons berichtet Autorin Freddy Dutz aus dem südamerikanischen Surinam. Die Maroons sind Nachkommen entlaufener Sklaven. Ihre Sprache gehört zur großen Vielfalt des multikulturellen Landes, in dem unter anderem Niederländisch, Spanisch, Englisch, Hindi, Saramaccaans und Aukaans gesprochen werden.

Dutz, Pressereferentin des Evangelischen Missionswerkes in Deutschland, berichtet auch von neuen ungewöhnlichen Aktionen der Bibelgesellschaft. In Straßeninterviews griff sie zum Beispiel das Thema Gewalt in der Familie auf. Man wolle zeigen, wie sehr Menschen darunter leiden. Und dass sich Gewalt nicht mit dem Gebot „Liebe üben“ vertrage, erklärt Paul Doth, Generalsekretär der Surinamischen Bibelgesellschaft. „Nur Bibeln zu drucken, das reicht nicht“, betont Doth. Gottes Wort müsse gelesen, verstanden und gelebt werden.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet fünfmal im Jahr über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift. Im Internet gibt es unter folgendem Link kostenlos die digitale Ausgabe: www.die-bibel.de/bibelreport.

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Herausgeber von „Nestle-Aland“ und Greek New,Testament tagen im Bibelmuseum in Washington

Vorbereitungen für Neuauflage der maßgeblichen wissenschaftlichen Texte

Stuttgart/Washington. Die Herausgeber für das Greek New Testament und das Novum Testamentum Graece („Nestle-Aland“) haben sich im neu eröffneten „Museum of the Bible“ (MOTB) in der amerikanischen Hauptstadt Washington getroffen. Nach der Tagung zeichnen sich die Konturen für Neuauflagen der beiden weltweit maßgeblichen wissenschaftlichen Ausgaben des griechischen Neuen Testaments ab. Das Global Council des Weltverbandes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) hat das international besetzte Gremium vor einiger Zeit neu berufen.

Die Ausgaben werden im von Kurt Aland gegründeten Institut für Neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster unter der Leitung von Prof. Holger Strutwolf erarbeitet. Neben ihm wurden folgende Wissenschaftler als Herausgeber berufen: Prof. Christos Karakolis (Universität Athen), Prof. David Parker (Universität Birmingham), Prof. Stephen Pisano (Päpstliches Bibelinstitut, Rom), Dr. David Trobisch (Green Collection, Oklahoma City) und Dr. Klaus Wachtel (Universität Münster). So wird sichergestellt, dass die Erfahrungen und Interessen sowohl verschiedener Regionen als auch Konfessionen (evangelisch, katholisch und orthodox) einfließen. Außerdem wirken Dr. Simon Crisp (UBS) und Dr. Florian Voss (Deutsche Bibelgesellschaft) in dem Gremium mit.

„Die Erforschung des Textes des Neuen Testaments befindet sich in einem spannenden Stadium“, berichtet Florian Voss. Im Rahmen eines groß angelegten, internationalen Forschungsprojektes wird in Münster, Birmingham und anderen Städten der griechische Ausgangstext des gesamten NT, der sogenannte Urtext, neu konstituiert. Im Ergebnis führt das unter anderem dazu, dass der griechische Text sich an vielen Stellen ändert. „Das wird sich auch auf die Textauslegung und die Übersetzung auswirken“, erläutert der Lektor der Deutschen Bibelgesellschaft. Geplant sind Neuauflagen für 2021/2022. Sie werden besonders im Markusevangelium und der Apostelgeschichte Änderungen bringen. Außerdem überlegen die Wissenschaftler, die Reihenfolge der neutestamentlichen Schriften an die in den Handschriften vorherrschende Tradition anzupassen, wonach auf die Apostelgeschichte unmittelbar die sogenannten katholischen Briefe folgen, die Briefe des Jakobus, Petrus, Johannes und Judas.

Die Deutsche Bibelgesellschaft verlegt in Abstimmung mit den United Bible Societies die wichtigsten wissenschaftlichen Ausgaben der biblischen Grundtexte. Die Ausgaben sind weltweit Grundlage von Bibelübersetzung und Exegese.

Im Foto (v.l.):

Dr. David Trobisch (Green Collection, Oklahoma City), Prof. Holger Strutwolf (Institut für Neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster), Theodora Panella (Mitarbeiterin im INTF, im Artikel nicht erwähnt), Dr. Florian Voss, Dr. Klaus Wachtel (Universität Münster), Prof. Christos Karakolis (Universität Athen), Dr. Hugh Houghton (Universität Birmingham in Vertretung für David Parker), Prof. Stephen Pisano (Päpstliches Bibelinstitut, Rom), Simon Crisp (UBS). (Fotonachweis. DBG)

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WG: „Lichtmomente“, die Gutes bewirken

Spurensuche nach engagierten Menschen und christlichen Werten

Stuttgart. Was können christliche Werte heute bewirken? Wie engagieren sich Menschen mittendrin und am Rande der Gesellschaft? Die Deutsche Bibelgesellschaft begibt sich auf Spurensuche und startet den YouTube-Kanal „Lichtmomente“. Die erste Folge der Video-Reihe zeigt, wie sich Ehrenamtliche der Berliner Stadtmission mit im Projekt „Kältebus“ gegen die Not von Obdachlosen engagieren.

„Als Deutsche Bibelgesellschaft wollen wir zeigen, dass christliche Werte in der heutigen Zeit aktuell und bedeutsam sind“, sagt Dr. Christian Brenner, Leiter des Bereichs Kommunikation bei der Deutschen Bibelgesellschaft. Menschen könnten motiviert durch ihren Glauben und Impulse aus der Bibel Gutes bewirken und Mitgefühl fördern. „Sie wissen, dass man auch mit kleinen Dingen Gutes bewirken kann und dass sie nicht die ganze Welt verändern, sie aber doch in ihrem Umfeld ein wenig besser machen können.“ Ein zentraler Gedanke ist dabei, die biblische Aufforderung an Christen „Salz und Licht“ zu sein. „Es geht darum, einen relevanten Unterschied zu machen, um im Sinne der biblischen Botschaft zur Gestaltung von Gesellschaft und Gemeinschaft beizutragen“, so Brenner.

In der Reihe „Lichtmomente“ werden unterschiedliche Projekte besucht, bei denen sich Menschen für andere einsetzen. „Wir kommen mit ihnen ins Gespräch und befragen ihre Beweggründe. Wir begleiten sie bei ihrer Tätigkeit und sind mit ihnen mittendrin“, berichtet Brenner. Als Ergebnis entstehen Kurzfilme mit einer Länge von maximal zehn Minuten, die zunächst auf YouTube ausgestrahlt werden.

In der ersten Folge besuchen die Protagonisten der Reihe die Berliner Stadtmission und nehmen am Einsatz des Kältebusses teil. Die Stadtmission ist ein sozialer Träger, der sich seit 141 Jahren unter dem biblischen Motto „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum Herrn“ (Jeremia 29,7) für Arme und Benachteiligte einsetzt. Es geht unter anderem um die Frage, warum sich die Ehrenamtlichen Nacht für Nacht auf den Weg machen, um Obdachlosen zu helfen – und wo sich in der Arbeit Lichtmomenten und Bibelspuren finden lassen. In weiteren Folgen sind das Kinder- und Jugendprojekt „Jumpers“ in Gera, sowie, das „HoffnungsHaus“, ein Projekt des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes „die Apis“, im Rotlichtviertel von Stuttgart Thema. Auch ein Selbstversuch, der zeigen soll, wie mit kleinen Dingen Großes bewegt wird, wird demnächst auf dem Kanal ausgestrahlt

Mehr unter: www.die-bibel.de/lichtmomente

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Direkter YouTube Link: https://youtu.be/yuyqO4Aauq8

Auf Die-Bibel.de unter:

https://www.die-bibel.de/ueber-uns/was-wir-tun/unsere-initiativen/lichtmomente/berliner-kaeltebus/

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Neuerscheinung BasisBibel. Das Neue Testament und die Psalmen als hochwertige Geschenkausgabe

Sonderedition in edler Gestaltung und drei Farbvarianten

Stuttgart. Die BasisBibel mit dem Neuen Testament und den Psalmen ist jetzt als Geschenkausgabe bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen. Die Sonderedition hat einen festen und hochwertigen Einband und ist in drei Varianten mit den Farben Anthrazit sowie jeweils Rot, Türkis und Gelb erhältlich. Sie eignet sich als Geschenk zum Beispiel für Konfirmationen, Firmungen, Hochzeiten und Jubiläen.

Die BasisBibel ist die erste crossmediale Bibelübersetzung, die das durch Computer und Internet veränderte Medienverhalten berücksichtigt. Sie wendet sich an eine neue Generation von Leserinnen und Lesern, denen die klassische Kirchen- und Bibelsprache nicht mehr vertraut ist. Charakteristisch für die Übersetzung sind kurze Sätze, eine eigene Rhythmik und die Nähe zu den ursprünglichen Texten des Alten und Neuen Testaments. Der Bibeltext ist in kurzen Sinnzeilen gedruckt und durch Sacherklärungen am Rand ergänzt.

Das Design der BasisBibel wurde mehrfach ausgezeichnet. Der „Art Directors Club of Europe“ verlieh für das Buchdesign den „ADCE Gold Star“. Beim internationalen Festival für Kommunikation in Cannes ging ein „Goldener Löwe“ an die Ausgabe in der Kategorie „Design Lions“. Vom „Art Directors Club für Deutschland“ (ADC) bekam die BasisBibel zwei ADC-Nägel in Silber. Einen „red dot award“ erhielt die BasisBibel in der Kategorie „Editorial“. Das Design wurde mit der Agentur „gobasil“ (Hamburg/ Hannover) entwickelt.

Die BasisBibel gibt es bisher in der Reihe „bibel multimedial“, im Internet, in der App „Die-Bibel.de“ für Smartphones und Tablets, als Hörbibel und als gedrucktes Buch mit dem Neuen Testament und den Psalmen sowie als „Auslese“ mit je 20 prominenten Texten aus dem Alten und dem Neuen Testament. Ausführliche Hintergrundinformationen und Zusatzmaterialien stehen in verschiedenen elektronischen Versionen zur Verfügung.

​RTM​

BasisBibel. Das Neue Testament und die
Psalmen Geschenkausgabe

Deutsche Bibelgesellschaft
Festeinband mit partiellem Farbschnitt,
1.520 Seiten
Preis: 35 Euro

Anthrazit – Rot
ISBN 978-3-438-00935-7

Anthrazit – Türkis
ISBN 978-3-438-00936-4

Anthrazit – Gelb
ISBN 978-3-438-00937-1

Journalistinnen und Journalisten können per Mail an presse ein Rezensionsexemplar bestellen.

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Lutherbibel 2017 inzwischen 500 000-mal verkauft

Rund 211 000 Downloads des Bibeltextes als App

Stuttgart. Die Lutherbibel 2017 hat sich seit Herausgabe im Oktober 2016 rund 500 000-mal verkauft. Für Smartphones und Tablets wurden inzwischen 211 000 kostenlose Downloads der Bibel-App mit dem aktuellen Text gezählt. Im Jahr 2017 hat die Bibelgesellschaft insgesamt 336 117 gedruckte Bibeln verbreitet. Das geht aus den Absatzzahlen der Deutschen Bibelgesellschaft für das vergangene Jahr hervor.

„Die neue Lutherbibel wurde in den Kirchen, den Gemeinden und in der Öffentlichkeit sehr positiv aufgenommen. Das zeigt sich auch an den Verkaufszahlen und Downloads von 2017“, erklärt der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Dr. Christoph Rösel. Nach dem Ersterscheinungsjahr 2016 mit 307147 verkauften Ausgaben des Klassikers seien mehr als 210000 im zweiten Jahr weiter ein starkes Ergebnis. Die sorgfältige Bearbeitung des Bibeltextes sowie die Vielfalt und Qualität der Ausgaben habe sich bewährt. „Am kommenden Sonntag wird in den Gemeinden der Ökumenische Bibelsonntag gefeiert, und wir können mit Recht sagen, dass die Bibel nach wir vor für viele Menschen ein sehr wichtiges Buch ist“, so Rösel.

Eine Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland hat die Lutherbibel auf Anregung der Deutschen Bibelgesellschaft überarbeitet. Außer in den klassischen Druckausgaben erscheint die Lutherbibel auch als Hörbuch, E-Book, App und Computersoftware. Im Internet steht der Text frei zugänglich unter www.die-bibel.de zur Verfügung. Die App „Die-Bibel.de“ wird für Geräte mit den Betriebssystemen Android und iOS im jeweiligen Store angeboten.

Bei der Deutschen Bibelgesellschaft erscheint als zweite vollständige Übersetzung des Alten und Neuen Testaments die moderne Gute Nachricht Bibel. Sie ist die einzige durchgängig interkonfessionelle Übersetzung auf Deutsch. Als weitere Bibelübersetzungen werden in den nächsten Jahren die BasisBibel und die Neue Genfer Übersetzung (NGÜ) fertiggestellt. Für beide sind bisher bereits das komplette Neue Testament und Teile des Alten Testaments übersetzt. Die DBG charakterisiert die BasisBibel als die „innovative“ und die mit Partnern erstellte NGÜ als die „präzise“ Übersetzung.

Die wissenschaftlichen Ausgaben der Deutschen Bibelgesellschaft in den Ursprachen sind weltweit und bei allen Konfessionen die Grundlage für die theologische Wissenschaft und Bibelübersetzung. Dazu gehören die „Biblia Hebraica Stuttgartensia“ und die „Biblia Hebraica Quinta“, das „Greek New Testament“ und das „Novum Testamentum Graece“ (Nestle-Aland).

Ein weiterer Schwerpunkt im Programm der Deutschen Bibelgesellschaft sind Kinder- und Jugendausgaben für alle Altersgruppen. Klassiker wie die Bilderbücher des niederländischen Illustrators Kees de Kort sind ebenso im Programm wie die Bibel als Wimmelbuch und Einstiegsbibeln für Teenager.

RTM

Mit dem Ökumenischen Bibelleseplan durch das Jahr

Weltbibelhilfe bietet kostenloses Heft für die tägliche Lektüre an

Stuttgart. Den Ökumenischen Bibelleseplan 2018 bietet die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft kostenlos als gedrucktes Heft an. Zusammen mit den Monatssprüchen, jahreszeitlichen Bildern und Informationen zur Arbeit der Weltbibelhilfe begleitet die Publikation so die tägliche Lektüre der Bibel im kommenden Jahr.

Im Heft erläutert der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Dr. Christoph Rösel, in einer kurzen Betrachtung der Jahreslosung aus Offenbarung 21,6 die Bedeutung des Wassers in der Bibel. Der Vers lautet in der Übersetzung der Lutherbibel 2017: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ Im wasserarmen Heiligen Land seien, so Rösel, die Gedanken täglich um die Frage gekreist: „Woher bekommen wir das Wasser, das wir zum Überleben brauchen?“ Für das Bild in der Offenbarung des Johannes gelte: „Gott ist der große Wasserspender, der dem Tod sein lebendig machendes Wasser entgegensetzt. Er lässt Wüsten blühen – schon jetzt und auch in unserem Leben.“

Im kommenden Jahr führt der Bibelleseplan im Alten Testament durch das 5. Buch Mose/Deuteronomium, die prophetischen Bücher Amos, Hosea, Zefanja, Habakuk und Jesaja sowie das Weisheitsbuch Prediger Salomo/Kohelet. Im Neuen Testament werden das Johannes-Evangelium, die Johannesbriefe, der Epheser-, Hebräer- und Galaterbrief sowie die Offenbarung des Johannes gelesen.

Mit dem Ökumenischen Bibelleseplan lässt sich innerhalb von vier Jahren das ganze Neue Testament und in acht Jahren das Alte Testament entdecken. Dabei wird die Bibel für die tägliche Lektüre in überschaubare Leseabschnitte eingeteilt und zugleich ermöglicht, diese Abschnitte im größeren Zusammenhang wahrzunehmen. Es gibt einen Wechsel von erzählenden, lehrhaften und poetischen Texten, wie sie der Vielfalt der biblischen Überlieferung entspricht. Außerdem werden durch den Aufbau die Zusammenhänge zwischen alt- und neutestamentlichen Bibeltexten sichtbar. An Sonn- und Feiertagen wird jeweils ein Psalm gelesen.

Die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen erarbeitet jeweils den Bibelleseplan. Zur Arbeitsgemeinschaft gehören mehr als 20 evangelische und katholische Kirchen, Werke und Einrichtungen, darunter die Bibelgesellschaften Deutschlands, Österreichs, Polens und der Schweiz.

Der Bibelleseplan kann kostenfrei bestellt werden unter der Rufnummer 0711/7181-270 oder per E-Mail an weltbibelhilfe. Bestellungen sind möglich, solange der Vorrat reicht. Ab einer Bestellung von 20 Exemplaren bittet die Weltbibelhilfe um eine Spende von 5 Euro mit dem Stichwort „Bibelleseplan 2018“.

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Brigitte Uber-König
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