Lutherbibel mit Glasfenstern von Marc Chagall

16 ganzseitige Farbtafeln mit Werken aus Mainz und Zürich

Stuttgart. „Die Lutherbibel mit Glasfenstern von Marc Chagall“ ist jetzt bei der Deutschen Bibelgesellschaft mit dem aktuellen Bibeltext erschienen. Die Ausgabe mit der revidierten Lutherbibel 2017 zeigt auf 16 ganzseitigen Farbtafeln Kirchenfester, die der Künstler zwischen 1967 und 1985 geschaffen hat. Die Mehrzahl der Werke entstammt der Kirche Sankt Stephan in Mainz.

In Deutschland gestaltete der Künstler zwischen 1978 und 1985 die neun Chorfenster der Mainzer Kirche Sankt Stephan. Das Werk war sein Beitrag für jüdisch-deutsche Versöhnung. Für den Chorraum des Fraumünsters in Zürich hatte er bereits ab 1967 fünf Glasfenster erschaffen. Die Kunstbibel zeigt Fenster aus beiden Kirchen. Auf den Rückseiten der Farbtafeln finden sich jeweils kurze Angaben zum Bild sowie die passende Bibelstelle.

Marc Chagall (1887 bis 1985) gilt als der bedeutendste Maler der Bibel im 20. Jahrhundert. Die biblischen Geschichten lernte er im jüdischen Elternhaus und in der Synagoge kennen. Am Ende seines Lebens hinterließ er ein umfassendes Werk an Radierungen, Holzschnitten, Lithographien, Gouachen, Ölgemälden – und vielen Glasfenstern. Mehr als ein Drittel seiner künstlerischen Arbeiten nahm biblische Motive auf.

1973 wurde im französischen Nizza das „Musee National Message Biblique Marc Chagall“ eröffnet. Damals sagte Chagall: „Seit meiner frühesten Jugend hat mich schon die Bibel in ihren Bann gezogen. Die Bibel schien mir – und scheint mir heute noch – die reichste poetische Quelle aller Zeiten zu sein.“ Seitdem habe er ihren Widerschein im Leben und auch in der Kunst gesucht.

Die revidierte Lutherbibel 2017 ist zum 500. Reformationsjubiläum erschienen. Sie wurde auf Anregung der Deutschen Bibelgesellschaft durch eine Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland erarbeitet. Die Kommission überprüfte den vollständigen Bibeltext und stellte so sicher, dass er dem aktuellen Stand der Bibelwissenschaft entspricht. An vielen Stellen wurde dabei die vertraute und eingängige Luthersprache wiederhergestellt.

RTM

Lutherbibel mit Glasfenstern von Marc Chagall

(mit Apokryphen)
ISBN
978-3-438-03316-1Deutsche Bibelgesellschaft
Einband Leinen mit Farbabbildung, Fadenheftung,
Leseband, farbiges Vorsatzpapier, mit Familienchronik1536 Seiten, Format 15 x 22 cm
Preis 30 Euro

Journalistinnen und Journalisten können per E-Mail an presse Rezensionsexemplare bestellen.

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Zehn Jahre WiBiLex im Internet

Bibellexikon mit inzwischen mehr als 1700 Beiträgen

Stuttgart. Das Wissenschaftliche Bibellexikon im Internet (WiBiLex) ist jetzt zehn Jahre online. Das Lexikon startete 2007 als Projekt der Deutschen Bibelgesellschaft mit rund 230 Artikeln und bietet zum Jubiläum bereits mehr als 1700 Beiträge mit 3100 Bildern und Grafiken zu Themen des Alten und Neuen Testaments. Rund zwölf Millionen Seitenrufe zählte das Bibellexikon seit Start.

„Es ist großartig, wie dieses Projekt gewachsen ist und welches Wissen im Lexikon inzwischen verfügbar ist“, sagt der Kaufmännische und Verlegerische Leiter der Deutschen Bibelgesellschaft, Reiner Hellwig. Das Lexikon zeige, was bei einer engagierten und kompetenten Arbeit vieler Beteiligter im Internet entstehen kann. Das Bibellexikon wird herausgegeben von Professorin Dr. Michaela Bauks (Koblenz) und Professor Dr. Klaus Koenen (Köln) für das Alte Testament sowie Professor Dr. Stefan Alkier (Frankfurt) für das Neue Testament. Zusätzlich beteiligen sich mehr als 20 Fachherausgeber sowie über 500 Autorinnen und Autoren am Onlineprojekt.

„WiBiLex ist in der Bibelwissenschaft inzwischen als Standardwerk etabliert und kann durch das Themenregister und die Suchfunktion leicht erschlossen werden“, erklären die Herausgeber für das Alte Testament, Michaela Bauks und Klaus Koenen. Die Artikel zu den biblischen Büchern oder Nachbarkulturen lägen fast vollständig vor. Im Lexikonteil zum Alten Testament erscheinen laut Herausgeber noch in diesem Sommer Artikel zu den Stichworten Deuterojesaja, Assyrer und Aramäer, aber auch zu Gottebenbildlichkeit, Furcht und Tätowierung.

Zugleich betonen die Wissenschaftler, dass es noch viel zu tun gibt. So fehle noch eine Reihe von Artikeln zu kleineren Ortslagen in der Bibel, zur Wissenschaftsgeschichte und auch zu theologischen Begriffen. „Es fallen uns auch immer noch weitere Begriffe ein und dabei nehmen wir gerne Anregungen von Leserinnen und Lesern auf“, so Bauks und Koenen. Der Artikel „Bibelfilme (AT)“ sei gerade ergänzt worden. Begonnen habe man bereits mit der Aktualisierung von Artikeln. Die Überarbeitung werde in nächster Zeit zunehmend in den Fokus treten.

Das Lexikon ist eingebunden in das Portal www.bibelwissenschaft.de, das von der Deutschen Bibelgesellschaft verantwortet wird. Dazu gehören auch die Bibeltexte in den Ursprachen, eine Bibelkunde, der Online-Bibelkommentar und das Wissenschaftlich-Religionspädagogische Lexikon (WiReLex) im Internet.

Weitere Informationen unter www.bibelwissenschaft.de/wibilex

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Costa Rica: Eine Gesellschaft lernt sehen

Weltbibelhilfe unterstützt Projekte für blinde Menschen in Mittelamerika

Stuttgart. Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft ruft zu Spenden für Projekte für blinde und stark sehbehinderte Menschen in Costa Rica und Guatemala auf. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen durch Neue Testamente, Kalender und Kinderbibeln in Punktschrift Zugang zur biblischen Botschaft bekommen. Darüber hinaus engagiert sich die Bibelgesellschaft in Familien und in der Öffentlichkeit für Inklusion.

„Die Bibelgesellschaft in Costa Rica hat sich auf den Weg gemacht. Ihr Engagement hat dem Leben unzähliger blinder Menschen eine neue Perspektive gegeben“, erklärt der Schirmherr der Weltbibelhilfe und ehemalige badische Landesbischof, Dr. Ulrich Fischer, in einer Aussendung der Weltbibelhilfe zum Pfingstfest. Diese Arbeit strahle auch auf Politik und Gesellschaft im Land aus. An vielen Stellen sei ein neues Bewusstsein für die Probleme blinder Menschen und ihrer Familien entstanden.

Bis Ende 2017 will die Bibelgesellschaft das gesamte zehnbändige Neue Testament in leicht verständlicher Sprache in der Blindenschrift Braille fertiggestellt haben. Außerdem entwickelte die Gesellschaft ein spezielles Familienprogramm, in dem Betroffenen und ihren Angehörigen Beratung und Hilfe angeboten wird. In jedem Jahr wird zudem ein inklusiver Kalender für Familien mit blinden Kindern publiziert. Da Bibeln in Brailleschrift etwa fünfzigmal teurer sind als herkömmliche Bücher, sind diese Aktionen weiter auf die Unterstützung von Spenderinnen und Spendern aus Deutschland angewiesen.

Rund 250.000 der etwa 4,9 Millionen Bürgerinnen und Bürger Costa Ricas sind blind oder stark sehbehindert, darunter auch viele Kinder. In Kooperation mit der nationalen Stiftung für blinde Menschen, den Kirchen und den Büchereien macht die Bibelgesellschaft in Costa Rica bereits seit einigen Jahren Betroffenen die Bibel in Brailleschrift zugänglich. Sie begann 2012 biblische Geschichten in Brailleschrift zu drucken. Mit Aktionen für Sehende und Nichtsehende wie einem „Dinner in the Dark“ rüttelte sie Medien und Gesellschaft auf. Diesem Beispiel folgt nun unter anderem die Bibelgesellschaft in Guatemala. Für ihr Engagement hat die Bibelgesellschaft in Costa Rica 2015 die „Silberne Glocke“, einen Unesco-Preis für Inklusion erhalten.

Die Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere bibelgesellschaftliche Arbeit weltweit. Partner sind die im Weltverband zusammengeschlossenen Bibelgesellschaften. Der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv.

Weitere Informationen im Internet unter www.die-bibel.de/weltbibelhilfe

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Fotos :

(1) Shirley, eine blinde Mitarbeiterin der Bibelgesellschaft, besucht das zehnjährige blinde Mädchen Génesis und bringt ihr ein neues Buch mit.

(2) Bei einer Stadtführungs-Aktion der Bibelgesellschaft in Costa Rica gehen alle mit verbundenen Augen hintereinander. Jeder legt seine Hand auf die Schulter des Vorangehenden, um nicht zu stolpern. So machen es blinde Menschen, wenn sie keinen Blindenstock haben.

Bildnachweis: UBS

Spendenkonto Weltbibelhilfe

Evangelische Bank eG
IBAN: DE59 5206 0410 0000 4150 73
BIC: GENODEF1EK1

Kontakt

Tobias Keil
Weltbibelhilfe
der Deutschen Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A
Tel: +49 711 7181-273
Fax: +49 711 7181-553-273
E-Mail: keil

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sgaben finden Sie auf

Die Bibel für Kinder als Hörbuch

Margot Käßmanns Übertragung gelesen von Jürgen von der Lippe

Stuttgart. „Die Bibel für Kinder“ übertragen von Margot Käßmann und gelesen von Jürgen von der Lippe wird jetzt von der Deutschen Bibelgesellschaft in Gemeinschaft mit dem Audio-Verlag DAV als Hörbuch angeboten. Auf zwei CDs mit einer Gesamtlänge von mehr als zwei Stunden sind Geschichten aus dem Alten und dem Neuen Testament zu hören.

Die Kinderbibel erzählt im Alten Testament Geschichten von der Schöpfung bis zu den Büchern Daniel, Ezra und Nehemia, im Neuen Testament von der Ankündigung der Geburt Jesu durch Erzengel Gabriel bis zu den Missionsreisen des Paulus. Hundert biblische Geschichten lernen Kinder so kennen. Aber auch Erwachsene können sich so bekannte Geschichten wie Adam und Eva im Paradies, die Heilungswunder Jesu oder die Erzählung vom guten Samariter wieder in Erinnerung rufen.

„Kindern die Bibel nahezubringen ist eine wunderbare Aufgabe“, erklärte die 59-jährige Theologin Käßmann im Vorwort der im Herder-Verlag erschienenen Druckausgabe. So lernten sie die großen Gestalten der Bibel und die Geschichten vom Gottvertrauen kennen. Sie hoffe, dass Familien sich Zeit nehmen, die Bibel mit Kindern zu entdecken.

Beim Schreiben habe sie sich vorgestellt, die Geschichten so ihren vier Töchtern zu erzählen, als sie klein waren, so die Botschaftern der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum und ehemalige Bischöfin. Für alle Erzählungen wählte Käßmann eine klare und einfache Sprache. Auf der Kinderbibel-CD geben außerdem Klavierstücke immer wieder Raum zum Innehalten und lassen die erzählten Geschichten sanft ausklingen und nachhallen.

Sprecher Jürgen von der Lippe liest die ungekürzte Fassung. Der 69-jährige Fernsehmoderator, Musiker und Komiker hat bereits eine Reihe von Hörbüchern veröffentlicht und wird von Kritikern häufig für seine Vielseitigkeit gelobt. Er wurde unter anderem mit dem Bambi (1996) und dem Echo (1999) sowie zweimal mit dem Adolf-Grimme-Preis (1994 und 2007) ausgezeichnet. Den Jürgen von Manger-Preis für das Lebenswerk erhielt der Künstler 2015.

RTM

Die Bibel für Kinder von Margot Käßmann
gelesen von Jürgen von der Lippe

ISBN 978-3-438-02235-6
Deutsche Bibelgesellschaft in Gemeinschaft mit DAV – Der Audio Verlag
zwei Audio-CDs im Digi-Pack, Format
12,5 x 18,5 cm
Preis 12,99 Euro

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Größte Bibel der Welt heißt alle willkommen

Aussichtsturm zur Weltausstellung am Wittenberger Hauptbahnhof eröffnet

Stuttgart/Wittenberg. Wenige Tage vor Eröffnung der „Weltausstellung Reformation“ präsentieren der Verein Reformationsjubiläum 2017 und die Deutsche Bibelgesellschaft zusammen mit der Nüssli (Deutschland) GmbH den Torraum „Welcome“ am Wittenberger Hauptbahnhof. Im Zentrum des Bereichs steht ein Aussichtsturm. Die Gestaltung ist angelehnt an die neue Lutherbibel 2017. Auf der Rückseite wird unter dem Motto „Die ganze Bibel auf einen Blick“ der vollständige Text der Lutherbibel abgebildet.

27 Meter hoch ragt der Bibelturm vor dem Bahnhof in den Himmel. Auf seinem Plateau finden bis zu 80 Personen Platz. „Ein Blick über Lutherstadt Wittenberg direkt bei der Ankunft“, das war die Idee der Initiatoren der Weltausstellung Reformation, die am kommenden Wochenende beginnt.

Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Vereins ist begeistert: „Der Turm im Torraum ‚Welcome‘ ermöglicht gleich zu Beginn des Wegs durch die Weltausstellung Reformation einen Perspektivwechsel. Wer die 162 Stufen hoch steigt, bekommt eine Orientierung über das gesamte Weltausstellungsgelände. Zudem ist er ein sichtbares Zeichen auch für alle, die am Hauptbahnhof Wittenberg nicht aussteigen. Sie werden eingeladen, die Weltausstellung zu besuchen.

Die passende Optik liefert die Deutsche Bibelgesellschaft (Stuttgart) mit der Jubiläumsausgabe der revidierten Lutherbibel 2017. „Es ist großartig für uns als Bibelgesellschaft hier vertreten zu sein.“, so Dr. Christian Brenner, von der erweiterten Geschäftsleitung der Deutschen Bibelgesellschaft, „Die Reformation war eine Wiederentdeckung von Gottes Wort; die Bibel ihr wichtigstes Buch. Umso wichtiger ist es uns, zu zeigen, dass die Bibel auch heute noch ein Buch ist, das seinen Platz in der Mitte des Lebens hat.“ Dementsprechend sei der Turm nicht nur als Bibel „verpackt“: Auf der Rückseite ist auf über 1400 Seiten der vollständige Bibeltext im Originalsatz abgedruckt – natürlich in der Übersetzung Martin Luthers. Mit etwa 30 Metern Gesamthöhe ist der Turm damit die größte Bibel der Welt. Der Eintrag für das Guinnessbuch der Rekorde ist beantragt.

Für die Nüssli (Deutschland) GmbH, die sich auf das Errichten temporärer Bauten spezialisiert hat und auch diesen Turm erstellt hat, war „die größte Bibel der Welt ein außergewöhnliches Projekt, das auch für uns nicht alltäglich ist“. So Michael Kelm, Leiter der Niederlassung Berlin von Nüssli.

Eine erste Gelegenheit, die Lutherstadt von der größten Bibel der Welt aus zu betrachten, bietet sich Besuchern am Samstag, dem 20. Mai, bei der Eröffnung der Weltausstellung Reformation, anschließend ab dem 24.05. beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, der in Berlin und Wittenberg stattfindet, und bis zum Ende der Weltausstellung Reformation am 20. September.

Der Torraum „Welcome“ ist eines von sieben „Toren zur Freiheit“, in denen Kirchen, Organisationen und Kulturschaffende aus aller Welt ihre Sicht auf die Reformation präsentieren. Unter ihnen ist der Bibelturm das höchste Bauwerk und die erste Attraktion für Besucherinnen und Besucher, die Wittenberg über den Hauptbahnhof erreichen.

Fotos: Bibelturm in Wittenberg (2), Bild auf dem Aufsichtsturm mit (v.l.): Christian Brenner, Ulrich Schneider und Michael Kelm.

Veranstaltungen rund um die Bibel
beim Kirchentag in Berlin

Die Deutsche Bibelgesellschaft und die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Bibelmuseen präsentieren sich an verschiedenen Orten beim Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 24. bis 28. Mai in Berlin. In der „Messe im Markt“ ist die Bibelgesellschaft mit einem Stand zur Weltbibelhilfe und der Flüchtlingsarbeit (Stand-Nummer 3.2-B13) vertreten und in der Kirchentagsbuchhandlung in Halle 4.2b der Messe Berlin mit ihren Produkten.

Im Zentrum Bibel in Halle 11.2 der Messe Berlin nimmt Generalsekretär Dr. Christoph Rösel am Donnerstag, 25. Mai, um 11 Uhr an einer Podiumsdiskussion zur Luther- und Einheitsübersetzung teil. Workshops zum Thema Bibelübersetzung mit Dr. Rösel sind am Samstag, 27. Mai, von 15 bis 18 Uhr im Programm. Im Zentrum Kulturkirchen in der Kirche Sankt Matthäus im Bezirk Tiergarten ist die Bibelgesellschaft am Freitag um 15 Uhr an der Podiumsdiskussion „Wem gehört die Lutherbibel? Zwischen Verkündigung und wirtschaftlichen Interessen“ beteiligt.

Eine Veranstaltung mit der Basis-Bibel-Schirmherrin und Generalsekretärin des Kirchentages, Dr. Ellen Ueberschär, findet am Donnerstag um 17.30 Uhr auf dem „MarktPlatz“ im Markt der Möglichkeiten statt und am Samstag um 10.30 Uhr auf der Autorenbühne der Kirchentagsbuchhandlung. Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Bibelmuseen präsentiert sich im Zentrum Bibel mit einem Erzählzelt und bietet Führungen im Pergamonmuseum und im Neuen Museum an.

KONTAKT:

Deutsche Bibelgesellschaft

Sven Bigl
Referent für Öffentlichkeitsarbeit
Balinger Straße 31 A

70567 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 711 7181-Durchwahl
Telefax: +49 (0) 711 7181-Durchwahl
E-Mail: bigl

r2017

Christof Vetter

Abteilungsleiter Marketing

Pressezentrum Weltausstellung

Altes Rathaus – Markt 26

06886 Lutherstadt Wittenberg

Telefon: +49 3491 6434-730

Mobil: +49 160 4411011

Email: c.vetter

Nüssli (Deutschland) GmbH

Bianca Jungkunz, Marketing & Sales

Nüssli (Deutschland) GmbH

Rothgrund 6

91154 Roth

Telefon: +49 9171 9763 47,

Telefax: +49 9171 9763 50

Mobil: +49 151 544 50 144

Email: bianca.jungkunz

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Präses Kurschus ist neue Aufsichtsratsvorsitzende

Wahlen bei der Vollversammlung der Deutschen Bibelgesellschaft

Stuttgart/Wittenberg. Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, ist neue Vorsitzende des Aufsichtsrates der Deutschen Bibelgesellschaft. Sie tritt damit die Nachfolge des ehemaligen bayrischen Landesbischofs Dr. Johannes Friedrich an. Die 37. Vollversammlung der Deutschen Bibelgesellschaft tagte am Montag und Dienstag, 8. und 9. Mai, in der Lutherstadt Wittenberg. Professor Dr. Christoph Levin, Dozent für Altes Testament in der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München, wurde von der Deutschen Bibelgesellschaft mit der Canstein-Medaille ausgezeichnet.

Kurschus erklärte zu ihrer Kandidatur: „Ich liebe die Bibel und mir liegt daran, dass sie möglichst viele Menschen erreicht. Dazu möchte ich gern durch die verantwortliche Mitarbeit in der Deutschen Bibelgesellschaft beitragen.“ Die 54-jährige Theologin aus Bielefeld ist bereits stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Hermann-Kunst-Stiftung. Die Stiftung unterstützt und fördert die Arbeit des Instituts für neutestamentliche Textforschung mit Sitz in Münster. Es ist mit der Deutschen Bibelgesellschaft durch die Herausgabe des Neuen Testaments in der griechischen Ursprache verbunden.

Als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates wurden wiedergewählt: Dr. Hans-Jürgen Abromeit (Greifswald), Bischof der Nordkirche im Sprengel Mecklenburg und Pommern, und Stefan Werner (Neulingen), Oberkirchenrat der badischen Landeskirche und ab 1. Juli Direktor des Oberkirchenrates der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Weitere Mitglieder des Aufsichtsrates sind der württembergische Oberkirchenrat Werner Baur (Mössingen), Thies Gundlach (Hannover), Vizepräsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Michael Jung (Schwaigern-Stetten a.H.), Bereichsleiter Unternehmenskunden der Baden-Württembergischen Bank, Sebastian Knöfel (Doberschütz), Geschäftsführer der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig, Dr. Rolf Krämer (Hemmingen), Juristischer Vizepräsident der hannoverschen Landeskirche, Professor Dr. Christoph Levin (München), Professor Dr. Holger Strutwolf (Münster), Direktor des Instituts für neutestamentliche Textforschung, und Eva Thomi (Biel/Schweiz), Geschäftsführerin der Schweizerischen Bibelgesellschaft.

Erfolgreiche Neuerscheinung Lutherbibel 2017

Im Jahresbericht blickte der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Dr. Christoph Rösel, auf ein erfolgreiches Jahr 2016, in dessen Zentrum das Erscheinen der revidierten Lutherbibel stand. „Mit der Markteinführung der Lutherbibel 2017 ab Oktober 2016 wurde eine wichtige Hürde genommen und zugleich die Revision der Lutherbibel als eines der Großprojekte der letzten Jahre erfolgreich abgeschlossen“ so der Theologe. Mehr als 300.000 Ausgaben der neuen Lutherbibel wurden bereits im vierten Quartal 2016 verkauft. Der scheidende Aufsichtsratsvorsitzende Johannes Friedrich hob vor den rund 60 Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Bibelgesellschaften, evangelischen Freikirchen und christlichen Werken vor allem die mediale Aufmerksamkeit hervor, die die Neuerscheinung bekommt.

Zu den aktuellen Herausforderungen zählt Rösel die Weiterführung des BasisBibel-Übersetzungsprojektes und die Neugewinnung von Spenderinnen und Spendern für die Weltbibelhilfe. Zudem lasse sich momentan beobachten, dass klassische Formen des Bibellesens, etwa nach einem Bibelleseplan, eher zurückgingen. Offen sei, welche anderen Formen an ihre Stelle träten und wie sich das längerfristig auswirke.

Ehrung für das Engagement bei der Revision der Lutherbibel

„Glauben, Geschichte und aneignendes Verstehen“ gehörten in der Theologie Christoph Levins zusammen, erklärte Professor Dr. Christoph Kähler in seiner Laudatio zur Verleihung der Canstein-Medaille an den Münchner Alttestamentler. Levin wurde besonders für sein ehrenamtliches Engagement bei der Revision der Lutherbibel 2017 geehrt. „Wir erhoffen uns von ihm weitere Belehrung, sei es durch die wissenschaftlichen Durch- und Überblicke, durch Einzelprojekte oder den Ertrag wissenschaftlichen Denkens“, so der ehemalige Landesbischof Thüringens und Vorsitzende der EKD-Kommission zur Bearbeitung der Lutherbibel. Kähler hat 2015 die Canstein-Medaille bekommen. Sie wird für besondere Verdienste bei der Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere bibelgesellschaftliche Arbeit verliehen. Namensgeber ist Freiherr Carl Hildebrandt von Canstein. Er gründete 1710 in Halle die erste Bibelgesellschaft der Welt, die von Cansteinsche Bibelanstalt.

Vortrag von Professor Dietz zu „Sola scriptura?!“

Thorsten Dietz, Dozent für Dogmatik und Ethik an der Evangelischen Hochschule Tabor Marburg, hielt vor der Vollversammlung einen Vortrag unter dem Titel „Sola scriptura?! Martin Luther und die Autorität der Bibel für das christliche Handeln“. Er betonte, dass moderne Auseinandersetzungen um die prinzipielle Geltung der Schrift schnell den Blick dafür verstellen, wie der tatsächliche Umgang Luthers mit der Bibel in ethischen Fragen aussah. Luthers Schriftgebrauch könne in heutigen ethischen Debatten nicht einfach kopiert werden. Er sei aber weitaus anspruchsvoller und differenzierter, als in vielen heutigen Berufungen auf das reformatorische Schriftprinzip sichtbar werde.

RTM

Foto: (v.l.) Christoph Rösel, Johannes Friedrich, Christoph Levin, Christoph Kähler

Pressebilder von Präses Annette Kurschus finden bei der Evangelischen Kirche von Westfalen:
http://www.evangelisch-in-westfalen.de/fuer-medien/anspruchsgruppen/fuer-medien/fotos/praeses/

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Sven Bigl
Referent Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Bibelgesellschaft
Balinger Straße 31 A
Tel: +49 711 7181-286
Fax: +49 711 7181-553-286
Mobil: +49 157 51 63 88 50
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Zugang zur Bibel für gehörlose Menschen

Zeitschrift „Bibelreport“ zu Ausgaben in Gebärdensprachen

Stuttgart. Die Übersetzung der Bibel in Gebärdensprachen ist das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Bibelreport“. Bibelgesellschaften auf allen Kontinenten übersetzen biblische Schriften in verschiedene Gebärdensprachen, die für viele gehörlose Kinder und Erwachsene die Muttersprachen sind.

Mittlerweile arbeiten 22 Bibelgesellschaften an der Übersetzung der Bibel in Gebärdensprachen, darunter sind Projekte in Litauen, Dänemark, Kuba, Thailand und Japan. Die Gesellschaften kooperieren meist eng mit anderen Organisationen, die sich für die Belange gehörloser Menschen einsetzen. Im Weltbibelhilfe-Projekt stellt die Zeitschrift eine Initiative in Armenien vor. Die dortige Bibelgesellschaft hat ein Übersetzungs-Team mit jungen Leuten zusammengestellt, die selbst gehörlos sind. Sie übersetzen 365 biblische Geschichten für Kinder in die armenische Gebärdensprache. 500 DVDs will die Bibelgesellschaft nach Fertigstellung an bedürftige Jungen und Mädchen in Armenien verschenken.

Das Beispiel einer Gebärden-Übersetzung aus der Thailändischen Bibelgesellschaft können Interessierte im Internet unter www.die-bibel.de/bibelreport abrufen. Das Video zeigt eine Geschichte aus dem Markus-Evangelium. Unter der genannten Webadresse gibt es auch den „Bibelreport“ kostenlos als E-Paper zum Blättern.

Mehr als 70 Millionen Menschen weltweit sind laut Schätzungen gehörlos oder verfügen nur noch über wenig Resthörvermögen. Ihnen dienen häufig Gebärdensprachen als Mittel der Kommunikation. Dabei handelt es sich um eigenständige Sprachen mit eigenem Ursprung, eigener Struktur und Grammatik. Es geht daher nicht um die Übersetzung einer gesprochenen Sprache in Zeichen. Weltweit zählt man über 400 verschiedene Gebärdensprachen. In manchen Ländern werden mehrere verschiedene Gebärdensprachen benutzt.

Zwei Drittel aller gehörlosen Menschen weltweit leben in Entwicklungsländern. Dort gibt es wenige Schulen für betroffene Kinder. Bei den Bibelgesellschaften ist in den vergangenen Jahren das Bewusstsein dafür gewachsen, dass sich auch gehörlose Menschen die Bibel in ihrer Muttersprache wünschen. Die Sprache der Hörenden ist für sie eine Zweitsprache, und viele können zudem nicht lesen. Eine vollständige Bibel in Gebärdensprache gibt es bisher nicht. Ein Neues Testament ist bisher nur in amerikanischer Gebärdensprache erschienen.

In der Jahresserie des „Bibelreports“ zu besonderen Bibelausgaben der Reformation geht es dieses Mal um das sogenannte September-Testament Martin Luthers von 1522. Vorgestellt wird es von Dr. Christian Herrmann, Leiter der Abteilung Historische Sammlungen in der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.

Der „Bibelreport“ wird von der Deutschen Bibelgesellschaft herausgegeben und berichtet fünfmal im Jahr über Themen rund um das „Buch der Bücher“. Ein Schwerpunkt der Zeitschrift ist die weltweite Arbeit der Bibelgesellschaften für die Verbreitung und Übersetzung der Heiligen Schrift.

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Die vollständige Bibel gibt es jetzt in 648 Sprachen

Neuer „Global Scripture Access Report“ der Bibelgesellschaften

Stuttgart. Die vollständige Bibel ist jetzt in 648 Sprachen übersetzt. Dies teilte der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) im aktuellen „Global Scripture Access Report“ mit. Das Neue Testament ist in weiteren 1 432 Sprachen übersetzt, zumindest einzelne biblische Schriften sind in 1 145 Sprachen erschienen. Damit gibt es in 3 225 Sprachen mindestens ein Buch der Bibel. Sprachforscher gehen von weltweit rund 6 900 lebenden Sprachen aus. Stichtag der Statistik ist der 1. Januar 2017.

Bibelgesellschaften in aller Welt waren im vergangenen Jahr an der Fertigstellung von Übersetzungen in 61 Sprachen beteiligt. Diese Sprachen werden von mehr als 428 Millionen Menschen genutzt. Bei 17 dieser Übersetzungsprojekte entstand erstmals eine vollständige Bibel in der jeweiligen Sprache, bei 6 ein Neues Testament und bei 7 weiteren wurde ein einzelnes biblisches Buch oder ein Abschnitt der Bibel übersetzt.

Zu den Sprachen mit einer erstmals vollständigen Bibel mit dem Alten und dem Neuen Testament gehört zum Beispiel Tartarisch, eine Turksprache mit etwa 5,2 Millionen Sprechern vor allem in Russland. Vollständige Bibeln für Minderheitensprachen der Lisu und Yi in China erschienen ebenfalls zum ersten Mal. Gefördert wurden die Projekte in China auch durch die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft.

Zugleich erschienen in 28 Sprachen revidierte Ausgaben oder Neuübersetzungen der Bibel. Sie sind nötig, weil sich Sprachen ständig weiter entwickeln. Zu den revidierten Ausgaben gehört auch die Lutherbibel 2017, die bei der Deutschen Bibelgesellschaft im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland erscheint. Mit geschätzten 98 Millionen Sprecherinnen und Sprechern erreicht Deutsch die größte Sprecherzahl unter diesen Projekten.

Ein weiterer Schwerpunkt der bibelgesellschaftlichen Arbeit waren Ausgaben für sehbehinderte und gehörlose Menschen. Eine Bibelausgabe in der Blindenschrift Braille umfasst rund 40 Bände. Inzwischen gibt es 44 Sprachen mit einer vollständigen Ausgabe in der Punktschrift. In einer der Zeichensprachen für gehörlose Männer und Frauen gibt es bisher nur die amerikanische Ausgabe des Neuen Testaments. Bibelabschnitte in Zeichensprachen wurden 2016 unter anderem auf Spanisch, Japanisch und Thai erarbeitet.

Die aktuelle UBS-Statistik zur Bibelübersetzung wurde mit Unterstützung anderer Übersetzungsagenturen erstellt. Bibelgesellschaften arbeiten zurzeit weltweit in mehr als 400 Übersetzungsprojekten. Die Vorjahresstatistik nannte 563 Sprachen für komplette Bibelübersetzungen, 1 334 für Übersetzungen des Neuen Testaments und 1 038 für Übersetzungen der Bibelteile.

„Es bleibt ein Privileg und eine Herausforderung für neue Bibelübersetzungen zu arbeiten“, sagt Alexander M. Schweitzer, Leiter der Übersetzungsabteilung im Weltverband. „Wir beten dafür, dass es auch in diesem Jahr so bedeutende Fortschritte gibt wie 2016.“ In Deutschland wird diese Arbeit vor allem durch die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt. Sie ist dafür weiter auf das stetige Engagement von Spenderinnen und Spendern angewiesen. Weitere Informationen zum Bibelsprachen-Report gibt es unter www.die-bibel.de/weltbibelhilfe.

Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv. Zu den Mitgliedern gehört auch die Deutsche Bibelgesellschaft. Aufgaben sind die Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Heiligen Schrift.

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Foto: Übergabe der Lisu-Bibel in China (Bildnachweis: UBS)

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Die Bibel in der Muttersprache sehen, hören und erleben

Sonderausstellung vom 5. Mai bis 8. Oktober im „bibliorama“ in Stuttgart

Stuttgart. Eine Sonderausstellung führt im „bibliorama – das bibelmuseum stuttgart“, Büchsenstraße 37, vom 5. Mai bis 8. Oktober durch die weltweite Übersetzung der Bibel in die Volkssprachen. Die Ausstellung unter dem Titel „Die Bibel – durch die Muttersprache ins Herz… da weht Freiheit“ ist in einer Kooperation des Museums unter der Leitung der Württembergischen Bibelgesellschaft mit der Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft und dem Gustav-Adolf-Werk Württemberg entstanden. Ein Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung.

Die Sonderausstellung präsentiert Besucherinnen und Besuchern vielfältige Eindrücke aus der Übersetzung der Bibel weltweit. Sie erfahren zum Beispiel wie die Bibel auf Arabisch, Spanisch, Slowenisch oder Italienisch klingt und in wie viele Sprachen die Bibel inzwischen bereits übersetzt ist. Männer und Frauen aus ganz unterschiedlichen Ländern und Kulturen erzählen, was es für sie persönlich bedeutet, die Bibel in ihrer Muttersprache lesen zu können. Am Beispiel der Bibel auf Spanisch wird gezeigt, welchen nachhaltigen Einfluss die Reformation auch auf anderen Kontinenten hatte und bis heute ausübt.

„Ich freue mich, dass mit dieser Sonderausstellung die Besucher selbst sehen, hören und erleben können, welche Freude es bereitet, die Bibel in der Muttersprache zu besitzen“, sagt Franziska Stocker-Schwarz, Direktorin des Bibelmuseums und Leiterin der Württembergischen Bibelgesellschaft. Für den Leiter der Weltbibelhilfe, Horst Scheurenbrand, ist die gemeinsame Ausstellung wie ein Knotenpunkt: „Mitten in Stuttgart verdichten sich bewegende Geschichten von Menschen und Kirchen und verbinden sich mit der Lebenswirklichkeit der Besucher. So können diese entdecken, wie das Engagement der 145 Bibelgesellschaften auf der ganzen Welt das Leben von Menschen verändert.“

Bibelverbreitung war für das Gustav-Adolf-Werk (GAW) auch schon im 19. Jahrhundert von großer Bedeutung. „Das Gustav-Adolf-Werk hilft schon seit 1843 evangelischen Minderheiten, besonders in Osteuropa, die Bibel in der je eigenen Sprache lesen zu können“, sagt Prälatin Gabriele Wulz, GAW-Vorsitzende in Württemberg.

Bilder, Filme und Texte erklären und vertiefen in der Ausstellung die Themen Bibelübersetzung und Bibelverbreitung. Fremdsprachige Bibeln sind im Original zu sehen. Zum Begleitprogramm gehört ein Vortrag von Professor Dr. René Krüger am Donnerstag, 1. Juni, 19 Uhr zum Thema „Die Bibel kommt nach Lateinamerika, eine Folge der Reformation“. René Krüger kommt aus Argentinien und ist Experte für die Verbreitung der spanischen Bibelübersetzung in Süd- und Mittelamerika. Die Ausstellung ist außerdem aktiv beteiligt am „Tag der Weltweiten Kirche und Mission“ am Pfingstmontag, 5. Juni. Der Tag wird rund um die Stiftskirche und am Hospitalhof gefeiert.

Das „bibliorama – das bibelmuseum stuttgart“ ist eine Einrichtung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Kooperation mit der Württembergischen Bibelgesellschaft. Mehr Informationen gibt es unter www.bibelmuseum-stuttgart.elk-wue.de.

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bibliorama – das bibelmuseum Stuttgart

Büchsenstraße 37
70174 Stuttgart
Telefon +49 711 7181-274 (9 bis 14 Uhr)
E-Mail info

Öffnungszeiten

Montag: 13 bis 17 Uhr
Dienstag: geschlossen
Mittwoch: 13 bis 17 Uhr
Donnerstag: 13 bis 17 Uhr
Freitag: 13 bis 17 Uhr
Samstag: 13 bis 17 Uhr
Sonntag und Feiertage: 12 bis 17 Uhr

Kontakt

Franziska Stocker-Schwarz
Direktorin und Leiterin der
Württembergischen Bibelgesellschaft
Telefon +49 711-7181-254
+49 711 2293634-88
Mobil +49 152 32096513
E-Mail stocker-schwarz

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