Neuerscheinung „Mein großes Bibel-Wimmelbuch von Jesus“

Geschichten aus dem Neuen Testament mit detailreichen Illustrationen

Stuttgart, 29. Juni 2016. „Mein großes Bibel-Wimmelbuch von Jesus“ ist jetzt neu bei der Deutschen Bibelgesellschaft erschienen. Im großformatigen Pappbilderbuch für Kinder ab zwei Jahren laden detailreiche Panoramabilder zur Entdeckung zentraler Geschichten des Neuen Testaments ein. Die Jungen und Mädchen können mit diesen Bildern auf jeweils einer Doppelseite die elementaren Elemente einer biblischen Erzählung entdecken.

Die Geschichten und Illustrationen des Bibel-Wimmelbuchs vermitteln bekannte Texte und Motive der neutestamentlichen Geschichten mit Jesus im Mittelpunkt. Dazu gehören die Erzählungen zur Geburt Jesu, seiner Taufe, Wundergeschichten, Gleichnisse und die Ostergeschichte. An den Seitenrändern sind Personen, Tiere und Gegenstände zu sehen, die im Bild zu suchen sind. Außerdem gibt es auf jeder Doppelseite eine Nacherzählung der biblischen Geschichte. So lernen bereits die Jüngsten die Bibel immer besser kennen. Das Bibel-Wimmelbuch ist geeignet für das gemeinsame Anschauen in Familien, Kindergärten, in der kirchlichen Kinderarbeit, Krabbelgruppen und Kinderhorten.

Autor Dr. Reinhard Abeln ist 1938 in Osnabrück geboren und war als Redakteur in der kirchlichen Presse und als Referent in der Erwachsenenbildung tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zu Fragen der Ehe, Familie und der religiösen Kindererziehung.

Illustrator Manfred Tophoven, geboren 1967, studierte Visuelle Kommunikation mit der Studienrichtung Grafikdesign in Aachen. Seit 1999 illustriert er Bücher für verschiedene Verlage. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern am Niederrhein.

RTM

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Mein großes Bibel-Wimmelbuch von Jesus
Autor Dr. Reinhard Abeln

Illustrator Manfred Tophoven
Deutsche Bibelgesellschaft und Butzon & Bercker
ISBN 978-3-438-04201-9
Pappbilderbuch, 12 Seitenzahl, Format: 24 x 32 cm
Preis: 9,99 Euro

Ralf Thomas Müller

Pressebeauftragter Deutsche Bibelgesellschaft

,,„… und hätte der Liebe nicht“

Broschüre zur Lutherbibel 2017 bei der Deutschen Bibelgesellschaft

Stuttgart, 6. Juni 2016. Als ausführliche Information zur Lutherbibel 2017 ist die Broschüre „… und hätte der Liebe nicht“ bei der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG) erschienen. Dargestellt werden die Prinzipien, die Arbeitsweise und die Ergebnisse der Revision, die Revisionsgeschichte der Lutherbibel und die Buchgestaltung. Hinzu kommen Leseproben aus dem Alten und dem Neuen Testament. Herausgeberin der Publikation zum „Making of“ ist Dr. Hannelore Jahr, Leiterin des DBG-Bereichs Lektorat und Bibelübersetzung.

Die Lutherbibel wurde auf Anregung der Bibelgesellschaft durch eine Kommission der Evan­gelischen Kirche in Deutschland (EKD) überarbeitet. Der Vorsitzende des EKD-Lenkungsausschusses und ehemalige Landesbischof, Professor Dr. Christoph Kähler, stellt in der Broschüre dazu fest: „Das Ergebnis ist eine umfassende, in sich geschlossene Revision, bei der die verschiedenen Teile einen einheitlichen Stand widerspiegeln. Die aktuellen wissenschaftlichen Befunde finden genauso Berücksichtigung wie die Sprache Martin Luthers und ihre Wirkungsgeschichte.“ Zudem werde ausdrücklich Rücksicht genommen auf die Bedeutung des Textes für den Gebrauch im evangelischen Gottesdienst und seine Rolle für den Glauben der evangelischen Christinnen und Christen im deutschsprachigen Raum.

Die Buchgestalter Cornelia Feyll und Friedrich Forssman berichten einerseits, dass für sie Vieles von Anfang an feststand: „Möglichst gute Lesbarkeit auf kleinem Raum, demzufolge zweispaltiger Satz und schmale Stege, also das Annehmen der überlieferten Form, des Buchtyps ,Bibel‘“. Andererseits: Bei aller Vertrautheit und bei aller Anpassung an vorhandene Buchtypen müsse jede Neugestaltung, die einen gewissen Anspruch habe, aber auch die Zeit ihrer Entstehung widerspiegeln. Dies zeigt sich zum Beispiel in der Auswahl der Schriften und in ihrem Gebrauch.

Zunächst musste eine neue Lutherrose gezeichnet werden. „Die neue Rose folgt älteren Darstellungen, ist daher kreisförmiger und zeigt die Blätter und das Herz deutlicher als bei der Version, die für die Ausgabe von 1984 entwickelt worden war“, erklären die Buchgestalter in ihrem Beitrag zur Broschüre. Die Felder Herz, Rosenblätter und umgebender Kreis sind in der neuen Variante klarer wiedergegeben.

Die Revisionsgeschichte der Lutherbibel von der Reformationszeit bis 2017 zeichnet Sven Bigl nach, bei der DBG zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit zur neu revidierten Lutherbibel. Er erläutert, dass mit der Lutherbibel 2017 die vierte kirchenamtliche Revision als eine von der evangelischen Kirche autorisierte Fassung erscheint. Die erste erfolgte 1892.

Die Lutherbibel 2017 erscheint als gedrucktes Buch in vielfältigen Ausgaben und in digitaler Form als E-Book, Computer-Software und App. Erstverkaufstag ist am 19. Oktober 2016.

RTM

Als PDF lässt sich die Broschüre kostenlos auf folgender Seite herunterladen:

„… und hätte der Liebe nicht“Die Revision und Neugestaltung der Lutherbibel
zum Jubiläumsjahr 2017: 500 Jahre Reformation
ISBN 978-3-438-06620-6
Herausgeberin: Dr. Hannelore Jahr
Farbeinband, 48 Seiten, Format14 x 21,4 cm
Preis: 2 Euro

Ralf Thomas Müller

Pressebeauftragter Deutsche Bibelgesellschaft

Ralf Thomas Müller
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Mobil: 0151/54802526
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Weiter starke Nachfrage nach Bibeln

Bibelverbreitung überschreitet weltweit erstmals die 34-Millionen-Marke

Stuttgart, 3. Juni 2016. Die Bibelgesellschaften haben 2015 die Zahl der weltweit verbreiteten Bibeln auf rund 34,4 Millionen Ausgaben erneut gesteigert. Zum Vorjahr ist das ein Plus von einer halben Million. Das geht aus dem jährlich veröffentlichten „Global Scripture Distribution Report“ des Weltverbandes der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) hervor. Insgesamt verbreiteten die Gesellschaften 418,7 Millionen biblische Schriften (2014: 428,1 Millionen), einschließlich Bibeln, Neuen Testamente, Evangelien und Auswahlschriften.

„Die Statistik zeigt, dass die Nachfrage nach Bibeln weltweit wächst“, sagt Horst Scheurenbrand, Leiter der Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft. „Dass im Jahr 2015 so viele Menschen eine eigene Bibel bekommen haben, ist zu einem wesentlichen Teil unseren Spenderinnen und Spendern zu verdanken.“ Sie unterstützten zum Beispiel Bibelprogramme für die wachsenden Gemeinden in China. „Dieses Engagement ist weiter nötig, denn immer noch können sich viele Christen in ärmeren Ländern ohne Unterstützung keine eigene Bibel leisten“, betont Scheurenbrand.

Die meisten Bibeln verbreitete auch 2015 die Brasilianische Bibelgesellschaft. Mit 7,62 Millionen Ausgaben steigerte sich dort die Zahl gegenüber dem Vorjahr um rund 10 000. China blieb mit 4,5 Millionen Bibeln weltweit die Nummer zwei. Indien und die Philippinen verbreiteten mit 30,8 Millionen und 15,5 Millionen die höchste Zahl an biblischen Schriften in ihrer Geschichte. Auf dem afrikanischen Kontinent verkauften und verteilten die Bibelgesellschaften 9,65 Millionen Bibeln. Somit waren 78 Prozent aller dort verbreiteten biblischen Schriften vollständige Bibeln. Weltweit waren es im Durchschnitt 8 Prozent.

In der UBS-Region Europa und der Nahe Osten verbreiteten Bibelgesellschaften im vergangenen Jahr 2,4 Millionen Bibeln (2014: 1,42 Millionen) und mehr als 10 Millionen biblische Schriften insgesamt. Prozentual am stärksten wuchsen dabei die Verbreitungszahlen in Ländern, die von Krieg, Gewalt und Flüchtlingsnot betroffen sind. In Syrien, dem Irak, dem Libanon, Jordanien und der Türkei verbreiteten Bibelgesellschaften im vergangenen Jahr 142 000 Bibeln, mehr als anderthalb Mal so viel wie 2014. Zugleich gibt es in diesen fünf Ländern eine zunehmende Nachfrage nach kleineren biblischen Publikationen wie Kalendern und Broschüren. Sie können nach den Erfahrungen der dortigen Bibelgesellschaften leichter von ehrenamtlich Mitarbeitenden transportiert und weitergegeben werden.

Zahlen von Verlagen und Organisationen, die nicht dem Weltverband angehören, blieben bei der UBS-Statistik unberücksichtigt. Der Weltverband der Bibelgesellschaften ist der internationale Zusammenschluss von 148 nationalen Bibelgesellschaften, zu denen auch die Deutsche Bibelgesellschaft gehört. Die Bibelgesellschaften sind in rund 200 Ländern aktiv. In Deutschland sammelt die Weltbibelhilfe Spenden für diese internationale Arbeit.

Mehr Informationen unter www.weltbibelhilfe.de

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Die Lutherbibel von Jürgen Klopp und Janosch

Neue Bibel mit Schmuckschuber erscheint in Sammlereditionen

Stuttgart, 1. Juni 2016. Renommierte Künstler und Personen des öffentlichen Lebens gestalten exklusive Sammlereditionen für die Lutherbibel 2017. Zu den prominenten Gestaltern gehören Fußballtrainer Jürgen Klopp, Illustrator Janosch, Schauspielerin Uschi Glas, das Künstler-Ehepaar Wolfgang Dauner und Randi Bubat, Cartoonist Peter Gaymann, Musiker Dieter Falk sowie Graffiti-Künstler Joe Hennig. Die Sammlereditionen mit den individuell gestalteten Schmuckschubern zum Reformationsjubiläum 2017 sind zeitlich limitiert. Sie erscheinen bei der Deutschen Bibelgesellschaft (DBG). Weitere Ausgaben sind geplant. Erstverkaufstag der neuen Lutherbibel ist am 19. Oktober 2016.

Das eigene künstlerische Werk, ein persönlicher Standpunkt oder ein wichtig gewordenes Bibelwort sind Grundlage für die Gestaltung. So basiert das Design des Schubers von Jürgen Klopp auf einem persönlichen Statement zu Martin Luther, das der Trainer für das evangelischen Magazin „chrismon spezial“ zum Reformationstag 2016 abgegeben hat.

Die Edition Janosch nimmt den biblischen Vers „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“ aus 1. Mose 2, Vers 18 auf und zeigt Adam und Eva im Paradies. Andere Editionen greifen Psalmworte und bekannte Verse aus dem Neuen Testament nach der Übersetzung Martin Luthers auf. So hat Peter Gaymann „Den Seinen gibt‘s der Herr im Schlaf“ aus Psalm 127, Vers 2 für seine zeichnerische Umsetzung gewählt.

Die Überarbeitung der Lutherbibel erfolgte auf Anregung der Deutschen Bibelgesellschaft durch eine Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). „Das Ergebnis ist ein Bibeltext, der aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt und zugleich an einigen Stellen wieder »mehr Luther« bietet als die bisherige Fassung von 1984“, sagt DBG-Generalsekretär Dr. Christoph Rösel. „Wir freuen uns, dass so viele namhafte Persönlichkeiten diese neue Lutherbibel durch ihr Engagement unterstützen.“

„Der Text der revidierten Lutherbibel 2017 überzeugt gleichermaßen durch Vertrautheit und Verlässlichkeit“, betont der EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm. Martin Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 gelte als Beginn der Reformation in Deutschland. Ihre Wirkung habe sie ganz wesentlich durch Luthers Übersetzung der Heiligen Schrift entfaltet. „Durch Luthers Bibelübersetzung konnten die Menschen in Deutschland die Bibel als Kraftquelle für ihren Glauben entdecken“, so Bedford-Strohm. „Das Reformationsjubiläum ist ein guter Anlass, dass wir auf diese Kraftquelle neu aufmerksam werden.“

Die Lutherbibel 2017 erscheint in neuer Gestaltung als gedrucktes Buch in vielfältigen Ausgaben und in digitaler Form als E-Book, Computer-Software und App. Zu den weiteren Publikationen gehören eine Broschüre mit Hintergrundinformationen zur Revision und ein Magazin.

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Unter folgendem Link sind alle Ausgaben im Internet zu sehen:

https://www.bibelonline.de/de/alle-produkte/themenwelten/prominente-und-die-bibel/

WG: Neuerscheinung „Jetzt 28 Titel von Kees de Kort im Kleinformat“

„Jesus und seine Jünger“ und „Gott macht alles neu“ vervollständigen Reihe

Stuttgart, 24. Mai 2016. Mit den beiden neuen Titeln „Jesus und seine Jünger“ und „Gott macht alles neu“ ist die Reihe „Was uns die Bibel erzählt“ mit Illustrationen von Kees de Kort jetzt komplett. Die Publikationen im Kleinformat erscheinen bei der Deutschen Bibelgesellschaft für Jungen und Mädchen ab 2 Jahren. Inzwischen sind 28 Bände mit Erzählungen des Alten und Neuen Testaments veröffentlicht.

Die Illustrationen von Kees de Kort zeigen biblische Motive in elementarer Darstellung mit lebendigen Figuren und kräftigen Farben. Die gezeichneten Personen tragen stets die gleiche Kleidung, Jesus ein weißes Gewand mit grauen Streifen. Der Text von Hellmut Haug beschränkt sich auf kurze Sätze und unterstützt die Bilder durch eine leichte Sprache.

Kees de Kort ist 1934 im niederländischen Nijkerk geboren und studierte von 1956 bis 1962 Kunst in Amersfoort, Utrecht und Amsterdam. 1965 gewann er einen Wettbewerb der Niederländischen Bibelgesellschaft, bei dem Bibelgeschichten für Kinder mit geis­tiger Behinderung bebildert werden sollten.

Bereits 1967 erschienen in Deutschland erste Hefte der Reihe „Was uns die Bibel erzählt“. Die Hefte und Bücher mit den Werken von Kees de Kort sind nach Angaben der Niederländischen Bibelgesellschaft inzwischen in mindestens 90 Sprachen erschie­nen. Weltweit gingen laut dieser Schätzung mehr als 33 Millionen Publikationen des Künstlers über den Ladentisch.

Aus Anlass seines 80. Geburtstags wurde der niederländische Kinderbibel-Illustrator zum Ritter im Orden von Oranien-Nassau ernannt. Mit der von der niederländischen Königin Wilhelmine 1892 gestifteten Auszeichnung werden Verdienste für die Gesell­schaft geehrt. Kees de Kort zeichnete man für seinen Einfluss auf die Zeichenkunst weltweit aus. Mit seinen modernen Zeichnungen habe er die Bibel auch für nicht-tradi­tionelle Lesergruppen zugänglich gemacht.

RTM

Was uns die Bibel erzählt
Illustrationen Kees de Kort
Text Hellmut Haug
Einband kartoniert, 28 Seiten, Format: 13 x 13 cm
Preis: 1,99 Euro (Staffelpreise)

Jesus und seine Jünger
ISBN 978-3-438-04720-5

Gott macht alles neu
ISBN 978-3-438-04721-2

Ukraine: Worte der Bibel geben neuen Mut

Weltbibelhilfe unterstützt Projekte für vom Krieg betroffene Kinder und Familien

Stuttgart, 6. Mai 2016. Zur Unterstützung von Bibelprojekten in der Ukraine ruft die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft zu Pfingsten auf. Die Ukrainische Bibelgesellschaft verteilt unter anderem Kinderbibeln, Neue Testamente und Bibeln in Waisenhäusern und in Familien, die unter dem Krieg im Land leiden. Mit einem weiteren Projekt wird die Arbeit für Kinder unterstützt, die von den Spätfolgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl betroffen sind.

„Noch immer ist die Lage im Osten der Ukraine unsicher“, erklärt der Schirmherr der Weltbibelhilfe und ehemalige badische Landesbischof, Dr. Ulrich Fischer. Gottes Wort sei für die vom Krieg betroffenen Familien in dieser schwierigen Zeit ein Anker. „Die Worte der Bibel geben den Verzweifelten und Verängstigten neuen Mut“, betont der Theologe. Mitarbeiter der Ukrainischen Bibelgesellschaft berichten, dass mehr Menschen als zuvor in Gottesdienste gingen und Kirchen selbst an Werktagen gefüllt seien.

„Das Leid ist groß, denn viele Männer wurden und werden verwundet oder getötet – trotz der ausgehandelten Waffenruhe“, berichtet die Diakonin Olha Babichuk, die vom Krieg betroffene Familien betreut. Nach ihren Erfahrungen stellt der Krieg alle Familienmitglieder vor große Probleme. Männer kehrten traumatisiert aus dem Krieg heim, weil sie Schreckliches erlebt haben. Frauen sorgten sich um ihre Ehemänner und fänden keine Ruhe. Die Kinder litten angesichts der bedrückenden Situation unter Schlaflosigkeit. Trost suchten die Familien häufig im Glauben und in der Bibel.

Viele Jungen und Mädchen in der Ukraine leiden aber nicht nur unter dem Krieg, sondern auch an den Folgen der Atomkatastrophe von Tschernobyl. „Auch 30 Jahre nach dem Unfall erkranken Kinder in der zweiten Generation an Krebs oder sind mit körperlichen und geistigen Behinderungen geboren“, berichtet der Generalsekretär der Ukrainischen Bibelgesellschaft, Oleksandr Babiychuk. Mitarbeiter der Bibelgesellschaft und Freiwillige der Kirchen besuchten diese Kinder regelmäßig und brächten ihnen Kinderbibeln und biblische Spiele mit.

Die Weltbibelhilfe sammelt in Deutschland Spenden für die Übersetzung und Verbreitung der Bibel sowie andere bibelgesellschaftliche Arbeit weltweit. Partner sind die im Weltverband zusammengeschlossenen Bibelgesellschaften. Der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv.

Weitere Informationen im Internet unter www.weltbibelhilfe.de

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Fotos: (1) Oleksandr Babiychuk, Generalsekretär der Ukrainischen Bibelgesellschaft
(2) Diakonin Olha Babichuk

(3) Kinder und Betreuerinnen eines Waisenhauses in Lemberg

Nachweis: Weltbibelhilfe

Badische Landessynode: Deutsche Bibelgesellschaft überreicht Lukasevangelium in arabischer Sprache

Bad Herrenalb/Stuttgart. Die Deutsche Bibelgesellschaft hat auf der Frühjahrs­synode der badischen Landeskirche in Bad Herrenalb gestern Abend (20.4.) das erste Exemplar einer arabisch-deutschen Ausgabe des Lukasevangeliums über­reicht. Die badische Landeskirche hatte die Produktion mit 25.000,- Euro geför­dert. Die neue Ausgabe soll Flüchtlingen aus arabischen Ländern die Möglichkeit geben, die biblische Geschichte des Lebens Jesu in der Muttersprache zu lesen.

„Immer wieder erreicht uns die Anfrage nach einer arabischen Übersetzung dieses zentralen biblischen Textes“, sagte Thea Groß für die Badische Landesbibelgesell­schaft gestern in Bad Herrenalb. Die zweisprachige Ausgabe soll Flüchtlingen auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden. Aber auch viele ehrenamtliche Mitarbeitende in der Flüchtlingshilfe hätten in den vergangenen Wochen Bedarf angemeldet, berichtete Groß, die zugleich Vizepräsidentin der badischen Landessynode ist. Der Generalsekre­tär der Deutschen Bibelgesellschaft, Christoph Rösel, zeigte sich erfreut über die finan­zielle Unterstützung für das Projekt seitens der badischen Landeskirche: „Das zwei­sprachige Lukasevangelium ist eine großartige Sache, die für viele in der Flüchtlings­arbeit genau jetzt zum richtigen Zeitpunkt kommt. Wir danken der badischen Landes­kirche für ihre Förderung, die uns die schnelle Produktion ermöglicht hat.“

Die große Zahl an Flüchtlingen sei für die Kirche nicht nur eine soziale, sondern auch eine „geistliche Herausforderung“, hatte Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh in seinem „Bericht zur Lage“ vor der Landessynode gestern Vormittag gesagt. Die Kirche habe den Auftrag, allem Volk das Evangelium zu bezeugen und dies auch in der Be­gegnung mit Flüchtlingen zu tun: „Im Respekt vor der Prägung der Anderen, achtsam und ohne zu vereinnahmen oder die Notsituation der Menschen auszunutzen“, sagte er. Der leitende Geistliche rief die Gemeinden dazu auf, „ihre Türen zu öffnen“ und Angebote zu machen, „in denen Einheimische und Flüchtlinge sich über ihren Glauben austauschen können“.

Weitere Informationen zum zweisprachigen Lukasevangelium und fremdsprachigen Bibeltexten gibt es im Internet unter:
www.die-bibel.de/startseite/die-bibel-fuer-fluechtlinge

Fotos:

  1. Ausgaben des Lukasevangeliums auf Deutsch und Arabisch
  2. Übergabe der deutsch-arabischen Ausgabe mit (im Bild v.l.): Oberkirchenrat Dr. Matthias Kreplin, Oberkirchenrat Stefan Werner, Landesbischof Prof. Dr. Cornelius-Bundschuh, Diana Steinmetz von der Flüchtlingsarbeit der Deutschen Bibelgesellschaft, Thea Groß, Geschäftsführerin der Badischen Landesbibelgesellschaft, Axel Wermke, Präsident der Landessynode, und Landesbischof i.R. Prof. Dr. Christoph Kähler.

Fotonachweis: Evangelische Landeskirche in Baden / Ulli Naefken

Diese Pressemitteilung wird auch von der Evangelischen Landeskirche in Baden verschickt.

Engagement für Christen im Nahen Osten

Neun Bibelgesellschaften beteiligen sich an „Levant Cooperation Group“

Stuttgart, 19. April 2016. Durch eine neu gegründete „Levant Cooperation Group“ wird im Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) das Engage­ment für christliche Gemeinden im Nahen Osten gestärkt. Beteiligt sind aus der Region die Bibelgesellschaften im Irak, Jordanien, Libanon, Syrien und der Türkei sowie die Amerikanische, Britische, Deutsche und Norwegische Bibelgesellschaft als Förderer. Die Gruppe will die Projektarbeit der Bibelgesellschaften in der Levante-Region verstärken und eine nachhaltige Entwicklung sichern.

Am ersten Treffen der Gruppe in Jordanien hat für die Deutsche Bibelgesellschaft (DBG) Horst Scheurenbrand teilgenommen, Leiter der Weltbibelhilfe der DBG. „Angesichts der aktuellen Situation haben wir uns noch in Jordanien entschlossen, die Kirchen, die Christinnen und Christen und die Gesellschaften in der Region verstärkt zu unterstützen“, betont er. „Damit wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass die Menschen und Einrichtungen im Nahen Osten langfristig eine Zukunft haben.“

Die Bibelgesellschaften sind nach den Erfahrungen von Horst Scheurenbrand ein wichtiger Partner für die Kirchen in der Region. „Viel kirchliche Arbeit geschieht durch freiwillige Helfer der Bibelgesellschaften“, so Scheurenbrand. „Bibelgesellschaften bringen zudem unterschiedliche christliche Konfessionen zusammen und tragen so wesentlich zur Ökumene bei.“

Zu den aktuellen und geplanten Programmen der Bibelgesellschaften zählen Projekte zur Stärkung lokaler Kirchen, Angebote für Jugendliche und die Weiterentwicklung digitaler Publikationen. Ein besonderes Schwergewicht liegt auf der seelsorgerlichen Unterstützung von Flüchtlingen und der Begleitung von Trauma-Geschädigten.

Gemeinsam setzt man sich dafür ein, die biblische Botschaft als Friedensbotschaft zu verbreiten und dem Extremismus entgegenzutreten. Dazu werden sie grenzüberschreitend Erfahrungen austauschen und erfolgreiche Modelle aus der Praxis weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit der neun Bibelgesellschaften ist zunächst auf fünf Jahre angelegt und kann dann bei Bedarf fortgeführt werden.

Die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt bereits jetzt schon in der Levante unter anderem Flüchtlingsprojekte in Jordanien, im Libanon und im Irak. Dabei geht es um seelsorgerliche und humanitäre Hilfe sowie die Bereitstellung von Bibeln, Kinderbibeln und anderen biblischen Schriften.

Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv. Zu den Mitgliedern gehört auch die DBG. Aufgaben sind die Überset­zung, Herstellung und Verbreitung der Heiligen Schrift.

RTM

Ansprechpartner
Horst Scheurenbrand
Leitung International Department /
Weltbibelhilfe
der Deutschen Bibelgesellschaft
Tel: (0711) 7181 – 280
Fax: (0711) 7181553 – 280
E-Mail scheurenbrand

Komplette Bibel jetzt in 563 Sprachen übersetzt

Weltverband der Bibelgesellschaften veröffentlicht „Global Scripture Access Report“

Stuttgart/Swindon, 7. April 2016. Die vollständige Bibel kann jetzt in 563 Sprachen gelesen werden. Dies teilte der Weltverband der Bibelgesellschaften (United Bible Societies; UBS) im aktuellen „Global Scripture Access Report“ mit. Etwa 5,1 Milliarden Menschen haben damit laut UBS Zugang zu allen Texten des Alten und Neuen Testaments in ihrer Muttersprache. Das Neue Testament ist in weiteren 1 334 Sprachen übersetzt, zumindest einzelne biblische Schriften sind in 1 038 Sprachen übersetzt. Damit gibt es in 2 935 Sprachen mindestens ein Buch der Bibel. Sprachforscher gehen von weltweit rund 6 900 lebenden Sprachen aus.

Die Bibelgesellschaften waren 2015 an 50 Projekten beteiligt, in denen Erst- und Neuübersetzungen sowie Revisionen fertiggestellt wurden. Die größte Gruppe bei den Erstübersetzungen kann die Bibel in der Sprache Sidama mit rund 3 Millionen Sprecherinnen und Sprechern erreichen. Sie wird vom Volk der Sidama im Südwesten Äthiopiens genutzt.

Neuübersetzungen und Revisionen für klassische Bibelsprachen bleiben wichtig, da sich Sprachen ständig weiterentwickeln. Sie gibt es unter anderem auf Polnisch, Niederländisch und Hausa, das von rund 42 Millionen Menschen in West- und Zentralafrika gesprochen wird.

„Besonders freut es uns, über Fortschritte bei den Ausgaben für blinde, sehbehinderte und gehörlose Menschen berichten zu können“, sagt der Leiter der UBS-Übersetzungsarbeit, Alexander M. Schweitzer. Die komplette Bibel in der Blindenschrift Braille liegt seit vorigem Jahr in Sinhala vor, einer der beiden Amtssprachen Sri Lankas. Es ist die 44. komplette Bibelübersetzung in Blindenschrift. Bibelteile in Gebärdensprachen für gehörlose Menschen erschienen unter anderem in Mexiko, Japan, Litauen und Ungarn.

Die aktuelle UBS-Statistik zur Bibelübersetzung konnte durch die Unterstützung anderer Übersetzungsagenturen präzisiert werden. Die Vorjahresstatistik nannte 542 Sprachen für komplette Bibelübersetzungen, 1 324 für Übersetzungen des Neuen Testaments und 1 020 für Übersetzungen der Bibelteile. Stichtag ist der 1. Januar 2016. Weitere Informationen stehen unter www.weltbibelhilfe.de/ueber-uns/zahlen-fakten/ bereit.

Zurzeit arbeiten Bibelgesellschaften weltweit in mehr als 400 Übersetzungsprojekten. Um diese Projekte erfolgreich abschließen zu können, ist weiter starkes Engagement von Spendern erforderlich. In Deutschland wird diese Arbeit vor allem durch die Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft unterstützt.

Der Weltverband der Bibelgesellschaften zählt 148 Mitglieder und ist in mehr als 200 Ländern aktiv. Zu den Mitgliedern gehört auch die Deutsche Bibelgesellschaft. Aufgaben sind die Übersetzung, Herstellung und Verbreitung der Heiligen Schrift.

Fotos: (1) ​Feierliche Übergabe der ersten Vollbibel in der Sprache Kim im Tschad.
(2) Äthiopische Frauen mit Bibeln in der Sprache Sidama.

(3) Lesen eines biblischen Textes in Braille-Schrift.

Nachweis: Weltbibelhilfe